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Sind hochstufige D&D-Charaktere Superhelden?

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Selganor [n/a]:

--- Zitat von: Feuersänger am 12.10.2012 | 12:09 ---Genausoviele. Nur hätten sie dann andere Properties.

--- Ende Zitat ---
OK, anders formuliert.
Der Charakter kriegt an X "Slots" (ob jetzt Koerperteile, Chakren, Levelanzahl, ... soll mal egal sein) die Moeglichkeit fuer irgendwelche Faehigkeiten/Boni/...
Im Normalfall (Ausnahmen waeren so Sachen wie Incarnum bei 3.x, Inherent Bonus bei 4e, ...) kriegt er die in D&D durch Gegenstaende die diese "Slots" belegen.

Wenn die Charaktere auch anstelle der Gegenstaende (die ja zum "Genre" Fantasy-Weihnachtsbaeume ;) passen) diese Faehigkeiten/Boni/... einfach so kriegen koennten (dafuer aber auch diese "Slots" belegt haetten, so dass sie nicht eine "Kopf-Power" und einen "Kopf-Gegenstand" verwenden koennten... wie viele Gegenstaende haetten die Charaktere dann noch wirklich?

--- Zitat ---Ich versteh auch den Sinn der Frage nicht. _Alle_ D&D-Charaktere besitzen einen Mix aus inhärenten und durch Ausrüstung verliehene Fähigkeiten. Der Wealth-by-level ist ein integraler Bestandteil des Systems.

--- Ende Zitat ---
Jein... Das System wie es geschrieben ist geht davon aus, dass die Charaktere diese Menge an magischem Kram haben, allerdings hindert nix einen SL sich ueber diese "Vorgaben" hinwegzusetzen und das "Balancing" selbst anderweitig zu machen.
Klar muss er da selbst rechnen/jonglieren/..., aber man kann dann immer noch spielen (und das Ganze sogar D&D nennen ;D )


--- Zitat von: Feuersänger am 12.10.2012 | 14:12 ---Zugegeben, da bin ich Editionschauvinist. Wenn ich D&D höre, denke ich automatisch an 3.5. Dies dürfte auch die meistverkaufte und meistgespielte Edition sein.

--- Ende Zitat ---
Wenn du dazu aussagekraeftige Zahlen lieferst glaube ich dir dass vielleicht sogar.

--- Zitat ---[swordsaged:] Umgekehrt wird ein Schuh draus, wer irgendwas anderes meint als 3.5, der muss das dazuschreiben!

--- Ende Zitat ---
[Moderatorvorschlag:] Wenn es sich auf alle Versionen von (A)D&D bezieht sagt man D&D, wenn es sich nur auf bestimmte Versionen bezieht nennt man die Version dazu?
Dieser Thread steht ja nicht in einem editionsspezifischen Unterboard sondern im allgemeinen D&D Board.

--- Zitat ---Nochmal was zur eigentlichen Ausgangsfrage bzw. dem Stand der Umfrage:
ich hab inzwischen so den Eindruck, dass da viele (Ja-)Stimmen rein aus Reflex abgegeben wurden. Hier im Thread haben sich auf jetzt 7 Seiten nur relativ wenige Leute überhaupt für die Superheld-These ausgesprochen, und auch diese nur mit durchweg schwachen Argumenten.

--- Ende Zitat ---
Koennte vielleicht daran liegen dass der so einfach dahingeschriebene Begriff "Superheld" doch nicht so eindeutig definiert ist wie es der Threadersteller gemeint hat...

Ich hab' die Umfrage mal so geaendert, dass man seine Abstimmung noch aendern kann falls sich doch noch jemand umentscheiden will...

Feuersänger:

--- Zitat von: Selganor am 12.10.2012 | 14:24 ---Wenn die Charaktere auch anstelle der Gegenstaende (die ja zum "Genre" Fantasy-Weihnachtsbaeume ;) passen) diese Faehigkeiten/Boni/... einfach so kriegen koennten (dafuer aber auch diese "Slots" belegt haetten, so dass sie nicht eine "Kopf-Power" und einen "Kopf-Gegenstand" verwenden koennten... wie viele Gegenstaende haetten die Charaktere dann noch wirklich?
--- Ende Zitat ---

Dann hätten sie freilich entweder gar keine, oder nur noch "Reserveitems" für spezielle Situationen, falls diese Items die inhärenten Powerz überspielen können.

Klar kann man so ein Low-Item Spiel aufziehen. Das erfordert halt intensives Modding. Meinetwegen nennt man das am Ende dann immer noch D&D. Und meinetwegen kann man damit Superhelden spielen, wenn man will.
Ändert aber alles nix an der Tatsache, dass 3.5 und die anderen mir bekannten Editionen _nicht_ so geschrieben sind.

Arldwulf:

--- Zitat von: Feuersänger am 12.10.2012 | 14:12 ---Stimmt. Aber früher haben diese Ansätze nie richtig funktioniert. Wenn sie das bei 4E tun, toll. Trotzdem sind es, wenn ich dich recht verstehe, Optionalregeln und nicht der Standard.

--- Ende Zitat ---

Ja genau. Funktionieren tun die ganz gut - was aber auch damit zu tun hat, dass die magischen Gegenstände in der 4E etwas anders funktionieren als früher.

Aber um dein Argument zu stützen:

Man stelle sich mal einen D&D Charakter vor der statt dem +2 Schwert der Heimtücke bei einem Lehrmeister gelernt hat wie man ein ganz normales Schwert zu etwas vergleichbarem bringt:

Fühlt der sich dann "superheldig" an? Wohl eher nicht. Klar gibt es Lehrmeister und Mentoren auch in Superheldengeschichten. Aber das liegt eben mehr an dem "-held" als am "Super-".

Und auch die Lehrmeister, Göttlichen Gaben und sonstigen Dinge die man so hat sind halt nichts was der Held in einem "Origin" Erlebnis bekommt sondern etwas das über die Jahre "gefunden" wird.

Wormys_Queue:

--- Zitat von: Eulenspiegel am  5.10.2012 | 17:13 --- Hattet ihr bei hochstufigen D&D Charakteren schonmal das Gefühl, ein Superheld im Stile von Batman, Spider-Man, Captain America etc. zu sein?
--- Ende Zitat ---

Da wär ich aber froh, wenns nur diese "Superhelden" wären, das sind ja noch die harmlosen. Aber tatsächlich gehts bei hochstufigen D&D-Charakteren ja in Richtung gottgleicher Macht, da wären also Vergleiche mit Superman, Wonder Woman oder dem Silver Surfer angebrachter.

Warums nicht trotzdem Superhelden sind, wurde ja schon angemerkt. Mir stellt sich eh die Frage, ob nicht besser mit Superschurken verglichen werden sollte, das würde dem Verhalten der D&D-Charaktere oft sehr viel besser entsprechen ^^

Feuersänger:

--- Zitat von: Wormys_Queue am 19.10.2012 | 01:11 ---Aber tatsächlich gehts bei hochstufigen D&D-Charakteren ja in Richtung gottgleicher Macht, da wären also Vergleiche mit Superman, Wonder Woman oder dem Silver Surfer angebrachter.
--- Ende Zitat ---

Im Gegenteil, das bringt mich nur auf _noch_ einen Grund neben den bisher genannten siebenunddrölfzig, warum D&D-Charaktere keine Superhelden sind. Die einen müssen im Gegensatz zu den anderen ihre Ressourcen sorgsam im Auge behalten.

Zugegeben, ich hatte nur eine handvoll Comics von dem Zeug, als ich klein war. (Ich hatte auch kein Interesse an mehr davon, mir hat Donald Duck besser gefallen.) Aber da ist Spiderman niemals der Faden ausgegangen, und Superman musste nie 8 Stunden rasten, ehe er wieder was mit seinen Augen grillen konnte. Kurz, Superheldenpowers sind in der Regel At Will.

Wobei: Spiderman, soweit ich ihn kenne, ja eh noch recht bodenständig ist. Spinnenklettern? Als Level 5 Swordsage so lang und oft du willst. Für die Faden- und Netzschießereien ließe sich vielleicht auch was finden, könnte aber teuer werden.
Andere Superhelden sind da deutlich weniger bescheiden.

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