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Der Kampf, der mit einem Wurf entschieden ist

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El God:
*Mantramodus*
Die meisten Rollenspiele enthalten Hinweise, dass genau das die Aufgabe des Spielleiters sei.

Außerdem ist Rollenspiel ohne Metaregelwerk bzw. Sozialvertrag NICHT spielbar.

Weltengeist:

--- Zitat von: Gummibär am 25.10.2012 | 17:28 ---Wenn jemand beim Poolbilliard improvisiert, indem er einen Stoß macht und während des Stoßes mit einer Maschine Wind erzeugt, der eine Kugel versenkt, dann ist es halt kein Poolbilliard mehr. Dann ist es Windbilliard.
Klar, dabei ist vieles genau wie bei Poolbilliard. Aber Poolbilliard ist es nicht mehr.

(...)

Wenn du beim Schach nicht schummeln darfst, dann bezeichnest du deinen Mitspieler wohl auch als zwanghaft. Und Spaß am Spiel hat der auch nicht, wenn er so spielt.

--- Ende Zitat ---

Auch wenn ich inzwischen nicht mehr glaube, dass es Zweck hat, dich nochmal (wie schon ein halbes Dutzend mal von allen Seiten getan) darauf hinzuweisen: Beim Billiard oder beim Schach sehen die Regeln vor, dass man nichts anderes machen darf als das, was in den Regeln steht. Bei so gut wie jedem Rollenspiel dagegen sehen sie ausdrücklich vor, dass man auch Dinge tun darf, an die bei der Regelerstellung noch nicht gedacht wurde. Wer das tut, spielt das Rollenspiel so, wie es vorgesehen ist. Wer es verbietet, generiert ein neues Spiel, das aber (zumindest im Kampfbereich) kein Rollenspiel mehr ist.

Es ist der Unterschied zwischen "Verboten ist alles, was nicht ausdrücklich erlaubt ist" (Billiard, Schach) und "Erlaubt ist alles, was nicht ausdrücklich verboten ist" (Rollenspiel).


--- Zitat ---Mich hat lediglich die Aussage gestört, dass man DSA 1 mit zwei Beteiligten nicht berechnen könnte.
--- Ende Zitat ---

Und wenn du nochmal genau nachschaust, dann wirst du sehen, dass der Satz so auch gar nicht dasteht... ;D

Zu deinen Vorschlägen zur Computerberechnung der optimalen Kampfstrategie sage ich jetzt nichts mehr. Wenn du schon vor Kampfbeginn weißt, welches der optimale Gegner zum Angreifen ist, und a priori bestimmen kannst, welches der beste (also einzig sinnvolle) Zauber ist, dann kommen wir beide definitiv auf keinen gemeinsamen Nenner mehr. Du lebst in deiner Welt, ich in meiner. Ist okay für mich. ;)

Taschenschieber:

--- Zitat von: Eulenspiegel am 25.10.2012 | 17:40 ---Das ist eine Gruppenregel bzw. eine Metaregel. Aber es ist keine Regel des Regelwerks. [...]. (Und schon gar nicht bei DSA1.)

--- Ende Zitat ---

Bei DSA1 vielleicht nicht. Lies doch z. B. mal Dungeonslayers. Da ist "Der SL definiert Attribut, Eigenschaft und Bonus/Malus lässt dich würfeln" aber mal so was von eine Regel. Nicht dass Fakten dich interessieren würden, aber ist nun mal so.

Eulenspiegel:
Fakt ist, dass wir hier über DSA1 und nicht über Dungeonslayer sprechen. Aber nicht, dass Fakten dich hier interessieren würden.  ::)

Und wenn es die Regel "Der SL definiert Attribut, Eigenschaft und Bonus/Malus lässt dich würfeln" gibt, dann kann sie der Computer auch korrekt anwenden. Sicherlich: Die Spieler würden sich vielleicht darüber aufregen, dass der Computer eine Charisma-Probe verlangt, um den Baum zu fällen. - Aber es wäre eine 100% korrekte Anwendung der Regel.

Disclaimer: Ich kenne Dungeonslayer nicht. Meine Meinung basiert auf der Textstelle, die du zitiert hast.


--- Zitat von: Weltengeist am 25.10.2012 | 17:45 ---Wer das tut, spielt das Rollenspiel so, wie es vorgesehen ist. Wer es verbietet, generiert ein neues Spiel, das aber (zumindest im Kampfbereich) kein Rollenspiel mehr ist.
--- Ende Zitat ---
Ob es vorgesehen ist das Spiel zu ändern oder nicht, ist erstmal zweitrangig und auch von Spiel zu Spiel unterschiedlich. Aber es ist nunmal dann nicht mehr das Spiel, das man gekauft hat RAW sondern ein Spiel mit Hausregeln. Möglich, das einige RPGs die Spieler dazu ermutigen, Hausregeln einzuführen. Ändert aber nichts an der Existenz von Hausregeln.

Nochmal: Das erkennst du ganz deutlich daran, dass du bei unterschiedlichen SLs unterschiedliche Regeln hättest, obwohl beide das gleiche Regelwerk verwenden.

Taschenschieber:

--- Zitat von: Eulenspiegel am 25.10.2012 | 17:54 ---Fakt ist, dass wir hier über DSA1 und nicht über Dungeonslayer sprechen. Aber nicht, dass Fakten dich hier interessieren würden.  ::)

Und wenn es die Regel "Der SL definiert Attribut, Eigenschaft und Bonus/Malus lässt dich würfeln" gibt, dann kann sie der Computer auch korrekt anwenden. Sicherlich: Die Spieler würden sich vielleicht darüber aufregen, dass der Computer eine Charisma-Probe verlangt, um den Baum zu fällen. - Aber es wäre eine 100% korrekte Anwendung der Regel.

--- Ende Zitat ---

Soweit ich die Debatte überblicke, geht es um eine generelle Problemstellung, für die DSA1 kein besseres oder schlechtes Beispiel ist als Dungeonslayers.

Zudem: Dein (völlig praxisfernes) Beispiel zeigt eigentlich nur, wie groß die Unterschiede zwischen PCRPG und PnPRPG sind. Genau WEIL der Computer beim Baumfällen ne Charismaprobe -10 verlangt, anstatt - wie es in den Regeln steht!!! - die passendsten Werte zu wählen, funktioniert die ganze Prämisse des Threads nicht.

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