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Botcher, Botcher, Botcher...

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Skele-Surtur:
Ich verstehe nicht ganz. Ich schlage keine Patzerregelung vor, sondern ich sage, dass ich auf Patzer ganz verzichten möchte.
Ich interpretiere deine Frage mal so, dass auch ein System mit Patzerregelung ein kalkulierbares Risiko bieten können. Naja, kalkulierbar ist es natürlich, ich kann die Wahrscheinlichkeit eines Würelwurfes berechnen. Dann kommen zu soundsoviel % Patzer, einache Fehlschläge, Erfolge und Außergewöhnliche Erfolge.
Aber ich will ja eine Relation von Risiko zu versuchter Aktion zu Konsequenz. Und das bieten 90% der Patzerregelungen nicht oder nicht in einem für mich befriedigenden Ausmaß.
Wenn ich etwa als mittelmäßig geübter Ersthelfer beim Versuch, jemandem den Arm zu schienen, plötzlich die Schulter abschraube, nur weil ich einen Patzer gewürfelt habe, dann ist das für mich Bullenkot. Entweder der Arm ist gerade geschient oder er ist es nicht.

Teylen:
Ich denke die Verständnisschwierigkeit tritt da auf wo du einerseits sagst das du auf Patzer, das heißt kritische Fehlschläge, verzichten möchtest, dann aber Beispiele für Situationen bringst wo, deiner Beschreibung nach, eine Handlung, nach einem nicht erfolgreichen Wurf, kritisch fehlschlägt.
Wie eben mit dem Sprung vom einem Auto zum nächsten (Strasse und unter die Räder), der Berg-Besteigung (*Flascht*) oder auch der Operation (Patient tot).

Wobei ich finde, aber das mag mein persönlicher Geschmack sein, das einige Patzer, Fehlschlag, Erfolgs Szenarien beschrieben wurden, wo man die Option beim Patzer kein total surrealistischer Bullenkot war.
Das heißt jemand der einen Arm schient, und patzt würde imho nicht den Arm abschrauben, sondern den Bruch verschlimmern. Weitere Splitterungen, falsch zusammen geschoben und da verbindet sich was das nicht soll, innere Entzündungen, Blutungen etc., was die Kreativität halt hergibt. Während bei einem Fehlschlag das ganze noch einfach wiederholbar ist, oder nur weh tut, oder halt nicht ganz so schnell verheilt wie es soll, nicht so belastbar ist. Nu und bei einem Erfolg der Doktor weniger zu tun hat, der Arm vielleicht ein bisschen wieder brauchbar ist etc. pp.

Skele-Surtur:

--- Zitat ---Ich denke die Verständnisschwierigkeit tritt da auf wo du einerseits sagst das du auf Patzer, das heißt kritische Fehlschläge, verzichten möchtest, dann aber Beispiele für Situationen bringst wo, deiner Beschreibung nach, eine Handlung, nach einem nicht erfolgreichen Wurf, kritisch fehlschlägt.
Wie eben mit dem Sprung vom einem Auto zum nächsten (Strasse und unter die Räder), der Berg-Besteigung (*Flascht*) oder auch der Operation (Patient tot).
--- Ende Zitat ---
Der Punkt ist der, dass meiner Meinung nach diese Aktionen bei einem Fehlschlag nicht glimpflich ausgehen können. Wobei ich bei den ersten beiden den weiteren Ausgang durch weitere Würfe regeln würde. Beim Berg rutschst du ab, aber du bekommst noch eine Chance, dich abzufangen, zu halten, den Sturz abzufangen. Beim Sturz auf die Straße kannst du immernoch versuchen, dich abzurollen und von der Straße runterzukommen, ehe das nächste Auto dich erwischt. Aber du kannst nicht springen und dann bei einem Fehlschlag einfach sagen, dass du nicht gesprungen bist. In dem Moment, wo du die Würfel rollen lässt, springt der Charakter ab. Und wenn er den Wurf nicht schafft, dann springt er zu weit oder zu kurz oder weicht ab, jedenfalls hat er nicht erreicht was er wollte. Dafür weiß er auch vor dem Wurf ganz genau, was auf dem Spiel steht und wie die Sache ausgehen kann.

killedcat:
Und was hat das jetzt mit den Patzern zu tun? Ich komme bei deiner Argumentation schlicht nicht mehr mit, worauf du hinaus willst, weil ich keinen Zusammenhang mehr sehe, wo der Unterschied zwischen deiner Lösung (die für mich das Gleiche wie eine Patzerregelung in grün ist) und der klassischen Lösung sein soll. Hat das irgendwer verstanden und kann mir das klarmachen?

Vash the stampede:
@killedcat.
Ich verstehe was, Sutur meint und teile seine Auffassung. Ob ich es erklären kann, weiß ich nicht. ;D

Ich versuche es einmal:
Im Grunde geht es darum, dass im Vorfeld schon die Konsequenzen eines Scheiterns abzusehen sind bzw. eingeschätzt werden. Es wird sozusagen die Fallhöhe definiert. Ein Fehlschlag wird dann zu einem "Patzer".

Was wird damit erreicht?
Nehmen wir Teylens Herz-OP-Beispiel und eine andere Medizin-Probe, die nur eine geringe Auswirkung hat (z.B. nur die Heilung von geringem Schaden beschleunigen soll). Im ersten Fall wird gesagt, dass ein Scheitern nicht nur bedeutet, das die OP misslingt, sondern aufgrund ihr Bedeutung sogar katastrophal endet. Im zweiten Fall passiert nicht mehr, außer das sie nicht gelingt und die Heilung normal abläuft.

Mit einer Patzerregel kann es aber nun sein, dass auch bei dem zweiten Fall etwas schlimmes passieren muss, weil es ja heißt Patzer = katastrophaler Fehlschlag. Das würde jedoch bedeuten, dass nicht nur die Heilung keiner Verbesserung erfährt, sondern sich auch noch verlangsamt oder der Zustand an sich verschlechtert.

Warum ist das nun schlimm? Ist es nicht. Nur muss man es auch nicht wollen. Ich will es nicht. Ich brauche keinen Patzer an so einer Stelle und deswegen lasse ich ihn weg oder bin froh, wenn es ihn nicht gibt.

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