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PORTAL Fantasy-Rsp - das "neue alte DSA" oder mehr?
Jiba:
--- Zitat von: Gummibär am 15.11.2012 | 21:45 ---Oder werden z.B. unterschiedliche Technologielevel unterschieden?
--- Ende Zitat ---
FreeFATE ist auch ein Universalsystem. Technologielevel unterscheidet es aber trotzdem nicht. :)
rettet den wald:
--- Zitat von: AceOfDice am 16.11.2012 | 10:44 ---Meine Überlegung dbzgl. ging immer in die Richtung, dass sich bei langem Heldenleben ohnehin Schwankungen ausgleichen, aber vielleicht ist das ein Trugschluss.
--- Ende Zitat ---
Im Durchschnitt werden sich die Schwankungen ausgleichen, ja. Aber du wirst immer auch Abweichungen vom Durchschnitt haben. Irgendwer hat ganz einfach Pech und würfelt bei der Steigerung ständig mies... Das kann wie gesagt ein gewünschter Effekt sein, wenn starke Charakteridentifikation nicht zu deinen Zielen gehört, was hier allerdings nicht der Fall zu sein scheint. Daher: Die Entscheidung ist im Endeffekt, ob dein System immer zum gewünschten Ergebnis führt, oder nur in 68.3% aller Fälle.
--- Zitat von: AceOfDice am 16.11.2012 | 10:44 ---Persönliche Vorliebe. Ich bin ein Fan von aktiver Parade (vgl. Polyeder Podcast Folge 10).
Wahrscheinlich weil DSA-sozialisiert.
--- Ende Zitat ---
Ok... Darüber werd ich mich näher äußern, wenn ich es mir angehört habe.
AceOfDice:
--- Zitat von: rettet den wald am 16.11.2012 | 11:00 ---Im Durchschnitt werden sich die Schwankungen ausgleichen, ja. Aber du wirst immer auch Abweichungen vom Durchschnitt haben. Irgendwer hat ganz einfach Pech und würfelt bei der Steigerung ständig mies... Das kann wie gesagt ein gewünschter Effekt sein, wenn starke Charakteridentifikation nicht zu deinen Zielen gehört, ....
--- Ende Zitat ---
Es ist meines Erachtens schon ein wenig komplizierter. Das Würfeln bei der Steigerung ist ja auch ein Flair-Konzept. Es hat mit der Art und Weise zu tun, wie das System die Charaktere und ihre Umwelt sieht. Für mich ist bei gewürfelten Steigerungen á la DSA auch immer ein Hauch von Simulationismus im Spiel, in diesem Fall die "simulierte" Tatsache, dass sich nicht immer alles optimal entwickeln lässt. Diesen Effekt, den man ja vom alten D&D ebenso kennt wie von DSA, wollte ich nicht verlieren, und ich selbst hänge an meinen Charakteren auch dann, wenn sie sich mal nicht so wie gewünscht entwickeln. Ich glaube also, es greift zu kurz zu sagen, dass Würfeln automatisch hässlich ist, wenn eine längere Charakterentwicklung gewünscht ist.
Was nicht heißt, dass ich die Regel nicht doch noch adaptieren werde.
Die Lobby der Würfelgegner ist eindeutig stärker als die der -befürworter. :)
rettet den wald:
--- Zitat von: AceOfDice am 16.11.2012 | 11:10 ---Es ist meines Erachtens schon ein wenig komplizierter. Das Würfeln bei der Steigerung ist ja auch ein Flair-Konzept. Es hat mit der Art und Weise zu tun, wie das System die Charaktere und ihre Umwelt sieht. Für mich ist bei gewürfelten Steigerungen á la DSA auch immer ein Hauch von Simulationismus im Spiel, in diesem Fall die "simulierte" Tatsache, dass sich nicht immer alles optimal entwickeln lässt. Diesen Effekt, den man ja vom alten D&D ebenso kennt wie von DSA, wollte ich nicht verlieren, und ich selbst hänge an meinen Charakteren auch dann, wenn sie sich mal nicht so wie gewünscht entwickeln. Ich glaube also, es greift zu kurz zu sagen, dass Würfeln automatisch hässlich ist, wenn eine längere Charakterentwicklung gewünscht ist.
--- Ende Zitat ---
Hier haben wir wohl unterschiedliche Geschmäcker. Das hier ist ganz eindeutig einer der Punkte, wo "Realismus" und "Spielbalance" bei mir aneinandergeraten, und ich entscheide mich (zumindest bei länger gespielten Charakteren) bevorzugt für Spielbalance. Es macht mir keinen Spaß, langfristig in einer Runde mitzuspielen, wo ich ganz einfach schlechter bin als alle anderen, ohne was dafür zu können.
Nørdmännchen:
Erstmal mal ein großes Lob an Dich,
[schleimmode]
Dein Output (Destiny-"X", der Polyeder-Podcast und jetzt auch Portal) und Deine Diskussionsfreude bereichert die Szene. Die Qualität Deiner Regelwerke spricht für sich, ganz unbenommen davon, wie geschmackliche Vorlieben sind.
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--- Zitat von: AceOfDice am 16.11.2012 | 11:10 ---Was nicht heißt, dass ich die Regel nicht doch noch adaptieren werde.
Die Lobby der Würfelgegner ist eindeutig stärker als die der -befürworter. :)
--- Ende Zitat ---
Dann spreche ich jetzt mal für die Befürworter: lass es bitte drin (zumindest neben einer Kaufvariante). Ich möchte das riiiiiiesige Fass der Pro-/Contra-Zufallserschaffung hier eigentlich nicht weiter auslatschen (dafür gibt's ja bereits einige Threads). Dennoch ein Argument neben dem von Dir genannte "Flair-Element":
Ich habe lange Zeit nur Kaufsysteme für gut gehalten, mich aber in letzter Zeit eines (subjektiv) Besseren belehren lassen. Mir geht es letztendlich nicht darum, wie ich den Charakter "in Empfang nehme" - sondern darum "wohin ich ihn spiele". Den Zufall bei der Erschaffung empfinde ich oftmals sogar als spannend bzw. Anreiz zur Entwicklung. Unbesehen davon kenne ich auch das (unschöne) Gefühl der Frustration, wenn die Würfel mal wieder nicht so wollen...
In diesem Sinne ist (abgefederter) Zufall etwas, was einige von uns durchaus zu schätzen wissen.
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