Pen & Paper - Spielsysteme > World of Darkness
VtR Erfahrungskauf von Vorzüge/Hintergründen
Nin:
--- Zitat von: Quaint am 14.11.2012 | 11:52 ---Die nWoD ist ja ohnehin mehr Baukasten als was anderes.
--- Ende Zitat ---
Ja, von daher kann das auch jede Runde so halten wie sie es für sie am besten ist.
Mein persönlicher Geschmack deckt sich mit der Regelung im GRW Vorzüge zu erkaufen,
- weil es ich den "Finger-weg"-Marker für den ST draufkleben kann,
- weil ich temporäre Vorzüge von permanenten besser unterscheiden kann,
- weil es für eine Ausgewogenheit sorgt,
- weil es die Steigerung des Charakters darstellt.
Mit der Argumentation gegen die Bezahlung von Vorzüge könnte auf XPs prinzipiell verzichtet werden. Schließlich könnten auch Fertigkeiten und Attribute etc. erspielt werden.
Nin:
--- Zitat von: 8t88 am 14.11.2012 | 12:22 ---Noch ein Punkt der mir einfällt:
Wegfallen der Merits mit Wegfallen der XP.
Stirbt der Ghoul gibts bei uns die XP nicht zurück!
Es kommt halt darauf an was passiert.
--- Ende Zitat ---
Wenn ein Ghoul ausgelöscht wird, der Spieler sich aber sofort dran macht sich einen neuen zu besorgen, müßte er bei euch dann dafür XPs ausgeben?
Oder wäre der Vorzug unter dem Strich nicht unverändert?
8t88:
--- Zitat von: Nin am 14.11.2012 | 12:31 ---Wenn ein Ghoul ausgelöscht wird, der Spieler sich aber sofort dran macht sich einen neuen zu besorgen, müßte er dann dafür XPs ausgeben?
Oder wäre der Vorzug unter dem Strich nicht unverändert?
--- Ende Zitat ---
Wäre ne Fall zu Fall entscheidung.
Meine erste Interpretation wäre "Nein".
Ein Ordentlicher Ghoul zeichnet sich ja durch viele Sachen aus.+
Nehmen wir als Beispiel den aus meiner Kampagne:
Alex Castle, Ex Musikproduzent ist seit knap 50 Jahren tot (Vampir)
Seinen Ghoul, Butch hat er seit knapp 30 Jahren.
Butch ist im Laufe der Kampagne von Start von 3 auf 4 Punkte gerutscht. (Invictus machts günstiger).
In der Kampagne hab ich mir für lächerliche 3 XP einen 2ten Ghoul geholt... (Invictus verbilligt).
Dadurch habe ich mir ihren (meinen) Club gesichert, und musste meine Hummer-Stretch-Limo nicht verkaufen (oder meinen ressourcen Wert senken, was sich angekündigt hatte!).
Nehmen wir an Butch stribt...
Er war mal in erster Linie mal Security, Roadie, später Personal Assistent.
Als Ghoul wurde er mein Second in Command. Er war mein Schläger und er wusste von (fast) jedem Plan und allen Infos die ich auch hatte.
Er ist seit 3 Jahren ghoul kennt eigenheiten Bünde, Blutsucht, Clans, Leute...
Selbst wenn ich nen Kampfsortmeister nach Butch's tot Blutbinden würde wäre es Fraglich ob er genau so wäre wie Butch...
Er ist sehr gut in dem was er tut, aber mehr "kann er effektiv" nicht für mich tun. Ich würde den auf 2 Punkte eisetzen so wie meinen Finanzghoul... aber nur schweren herzenz auf 3...
Mein Versicherugsvertreter sagt immer zu sowas: "Es kommt darauf an..."
Und das hier wäre meine Interpretation.
Quaint:
Also irgendwie kann ich 8t88s und Nins Argumentation nicht vollständig nachvollziehen.
Wenn xp eine abstraktes Maß für den Fortschritt der Charaktere sind und Merits davon bezahlt werden sollten, weil das ja dann auch für Quantifizierbarkeit und irgendwo Gerechtigkeit unter den SC sorgt, wo ist dann der Sinn, bei verlorenen Merits die xp nicht zurück zu erstatten? Dadurch wirft man doch alles wieder durcheinander! Und schafft sich potentiell wieder eine enorme Ungleichheit unter den Charakteren.
Und wenn man manchmal die XP wiederkriegt, manchmal auch nicht und dann wiederrum manche Sachen als Merit handhabt, andere aber nicht (das Jagdrecht in dem Club könnte man ja durchaus irgendwie als Merit quantifizieren, so etwa Location von ner Zuflucht oder auch als Variante von Herde) dann bin ich völlig durcheinander!
Ich bin ja vielleicht altmodisch, aber ich sehe Erfahrungspunkte erst einmal als Erfahrung des Charakters und als Maßgabe, was er dazulernt. Dementsprechend lasse ich eben normalerweise davon Sachen bezahlen, die man auch erlernen kann. Teilweise kann man das bei Merits dann auch so sehen, oder zumindest so, dass Zeit und Energie in den Erwerb von Merits fließen, die sonst vielleicht anderweitig zur Verfügung gestanden hätten. Aber bei ausgespielt erworbenen Sachen erübrigt sich das ja.
Dementsprechend habe ich dann eben auch meine Regelungen ausgelegt.
Und wenn ich es abstrakter handhaben würde und quasi Fortschritte durch XP limitiere, warum sollte es dann bei Rückschritten und Verlusten nicht zumindest wieder die XP zurück geben? Das kommt mir so assymmetrisch vor...
Und was ist das eigentlich wieder mit temporären Vorzügen? Weil dazu hab ich in meinen Büchern bislang nix gesehen. Ich nehme an, Nin, das ist dann sowas wie halt im Spiel erworben, nicht mit XP bezahlt und dann eben nix zum dauerhaft drauf bauen, auch weils Freiwild für den SL ist. Oder wie?
GIGiovanni:
--- Zitat von: Nin am 14.11.2012 | 11:34 ---Vorzüge mit Erfahrungspunkten in der nWoD zu zahlen ist richtig.
Denn sie können wie an diesem Beispiel - "Vom Tellerwäscher zum Millionär" - deutlich wird Spielgefüge komplett ändern.
Und sie sind nachhaltig. D.h. diese Vorteile sind erstmal sicher.
Ist ein temporärer Effekt gewünscht, dann kostet das natürlich nichts. Dafür geht der Vorteil aber dann genauso schnell wie er gekommen ist.
In dem Beispiel: den Geldkoffer finden, benutzen, später aber wieder verlieren.
--- Ende Zitat ---
also das verstehe ich nicht! wtf?
mit EP gekauftes Geld bleibt und Anderes verschwindet?
gehe wir einfach von Ressourcen von 2 mill. € aus. Warum bleiben und 2 mill erspielten Geld nicht.
Beide kann ich verlieren und mit bei dem kann ich mehr Geld drausmachen.
daher sehe ich da keinen Unterschied! ;D
--- Zitat von: 8t88 am 14.11.2012 | 11:35 ---
Zudem zu Ressourcen: 2 Millionen zu haben machen noch keinen Ressourcen wert an Sich.
Ressourcen drücke aus wie viel man maximal Locke rmachen kann, und wieviel man "verabenteuerern" kann.
Auto, Miete, 3 Exfrauen, Angestellte, Firma, Steuern, ist alles schon rausgerechnet... wenn Du dann nur noch 1 Hast heisst das halt dass nich mehr viel Über ist, zum Verabenteurern.
Es geht bei Ressourcen nicht um die Vollfinanzierung des Lebensstils ala Shadowrun, sondern um "Geld das man hat udn Plotrelevant einbringen kann".
--- Ende Zitat ---
Deine Interprätation der Ressourcen sehe ich auch so, das es darstellt was übrig bleibt zumindest bei der Monatssumme.
und auf einmal kommen 2 Mill hinzu. Dann sind meine Ausgaben ja immer noch gedeckt. Ich kann aber 2 Mill Plotrelevant verbraten!!!
--- Zitat von: 8t88 am 14.11.2012 | 11:35 ---XP sind die allgemeine Ressource für Charakterprogression.
In Spielzeit X hat man nur bestimmte Zeit bestimmte Dinge anzuleiern.
Alle bekommen die selben XP.
Das macht es besser zu handhabenw er wo aktien hat, und damit das powernivau gleich bleibt
Egal wie man es macht: Ich emfehle einfach nur die Merits auf jeden Fall als Punkte aufzumalen. Sei es durch erspielen oder Kaufen, oder (so wie bei uns) erspielen+kaufen.
--- Ende Zitat ---
wo ist da der Anreiz zu guten Rollenspiel, wenn ich sowieso das gleiche bekomme
--- Zitat von: 8t88 am 14.11.2012 | 11:35 ---Noch ein Punkt der mir einfällt:
Wegfallen der Merits mit Wegfallen der XP.
Stirbt der Ghoul gibts bei uns die XP nicht zurück!
Es kommt halt darauf an was passiert.
Das System selber sieht auch nicht vor XP zurückzubekommen. Sie sind keine Fleisskärtchen sondern ebene ein Fortschrittsmeter (wie ich oben sagte).
Ein Beipsiel dafür ist, dass in Hunter beschrieben steht, dass man versuchen kann ein gestürmtes und zerstörtes Safehouse auszuschlachten und rauszutragen was geht (für das neue).
--- Ende Zitat ---
genau da ist dann das Problem!! >;D ich würde dies auch so sehen kein XP zurück und dann werden aber Hintergründe ziemlich schlechter als alles andere als Fertigkeiten, Dizplinen oder Attribute zu verlieren ist sehr sehr schwer, Hintergründe hingegeben kann man sehr einfach verlieren, bei einem Ghoul ein Schuss und weg.
Also könnte man wenn schlecht läuft andauernd Hintergründe nach kaufen.
Dann ist das Powerlevel, was Du gerne gleich hättest nicht mehr gegeben.
Navigation
[0] Themen-Index
[#] Nächste Seite
[*] Vorherige Sete
Zur normalen Ansicht wechseln