Pen & Paper - Spielsysteme > World of Darkness
VtM und VtR Einsatz von Disziplinen
GIGiovanni:
--- Zitat von: SLF am 30.11.2012 | 11:28 ---
@Murder-of-Crows:
Du spielst V:tR, das zählt hier nicht ;)
--- Ende Zitat ---
doch, das Problem stellt sich doch in beiden systemen
Oberkampf:
--- Zitat von: GIGiovanni am 30.11.2012 | 18:57 ---doch, das Problem stellt sich doch in beiden systemen
--- Ende Zitat ---
Statt ;) hätte ich wohl besser :Ironie: genommen. Die Antwort war nicht ganz ernst gemeint.
V:tR hat einige Systeme für soziale Interaktion ohne Einsatz von Zauberkräften (z.B. in RfR für "römische" Rededuelle), aber allein im nWoD-GRW + V:tR-Fraktionsbuch fand ich die auch nicht unbedingt voll nach meinem Geschmack gelöst (wobei ich da keine praktische Spielerfahrung habe, im Gegensatz zum exzessiv gespielten V:tM). Im Mirrors müsste ich nochmal gucken, ansonsten gilt das, was ich unter "Ernsthaft:" schrieb: Man kann sich immer selbst Hausregeln zurechtlegen oder Spielgewohnheiten etablieren, die zuverlässige Ergebnisse hervorbringen. Aber schön wäre es halt, wenn ein Spiel, in dem soziale Interaktion im Mittelpunkt steht, auch genau dafür von Haus aus tolle Regeln liefert.
Wisdom-of-Wombats:
--- Zitat von: SLF am 30.11.2012 | 11:28 ---Ernsthaft: Natürlich gibt es auch Möglichkeiten, dass Gruppen für sich selbst Verbindlichkeiten aufstellen, die im Regelwerk nicht vorgeschrieben werden.
--- Ende Zitat ---
Moment. Das ist keine Verbindlichkeit der Gruppe, sondern mein interner Leitfaden zur Abhandlung solcher Würfe. Und es gibt genug Beispiele in allen Vampire-Regelwerken, die das letztlich genauso machen - nur leiten sie davon keine allgemeine verbindliche Regel ab.
--- Zitat von: SLF am 30.11.2012 | 11:28 ---Wir hatten zu V:tM auch eine Absprache, wie man mit welchen Würfelwürfen verschiedene Jagdmethoden samt ihrem Ergebnis in Blutpunkten schnell abhandeln kann (weil das Ausspielen einer Jagd zum 10. Mal eben nicht gerade spannend ist). Oder welche Würfelmodifikationen durch Hintergrundpunkte entstehen usw. Man kann z.B. auch festlegen, dass der Spieler vor dem Wurf entscheidet, welche Attributs- + Ability-Kombo zum Einsatz kommt und welchen Effekt er mit wie vielen Erfolgen erreichen will, und ggf. was das Risiko ist, wenn der Wurf scheitert.
--- Ende Zitat ---
Bei WoD/VtR habe ich teilweise solche Hausregeln auch aufgestellt, wobei das WoD-GRW auch viele Handlungen kodifiziert. Da ist also vieles inzwischen in den GRWs zu finden.
--- Zitat von: SLF am 30.11.2012 | 11:28 ---Hauseigene Lösungen lassen sich immer finden - aber das ist ein Basteln an Regeln, die man selbst unvollständig findet.
--- Ende Zitat ---
Ja. VtM hat immer einen gewissen Mut zur Lücke gehabt. Im Vertrauen darauf, dass der Erzähler und die Spieler die Lücken selber schließen können. Das hat sich erst mit dem WoD-GRW geändert. Hier war man 2004 mMn aber sehr vom Regelkodex von D&D 3rd geleitet. D&D hat zu dem Zeitpunkt explizit versucht, den Spielleiter aus der Anwendung der Regeln herauszunehmen. Selbiges ließ sich dann auch in der WoD beobachten. Inzwischen geht der Trend wieder dahin, dem SL zu vertrauen, gute Lösungen zu finden.
Wisdom-of-Wombats:
--- Zitat von: SLF am 1.12.2012 | 02:31 ---Aber schön wäre es halt, wenn ein Spiel, in dem soziale Interaktion im Mittelpunkt steht, auch genau dafür von Haus aus tolle Regeln liefert.
--- Ende Zitat ---
WoD: The God Machine Chronicles werden das dann auch endlich tun.
Zu mal es inzwischen in Danse Macabre (für VtR) Regeln für soziale Konflikte gibt, die über das System in RfR hinausgehen.
Oberkampf:
OT:
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--- Zitat von: Murder-of-Crows am 1.12.2012 | 14:30 ---WoD: The God Machine Chronicles werden das dann auch endlich tun.
Zu mal es inzwischen in Danse Macabre (für VtR) Regeln für soziale Konflikte gibt, die über das System in RfR hinausgehen.
--- Ende Zitat ---
Du bist da mehr drin (ich habe gerade nur einen kurzen Blick auf die Neuankündigungen geworfen, weil ich Animalism immer zu schwach empfand), darum mal die Frage: Lohnt es sich denn im Moment, mit Hunter oder V:tR einzusteigen/anzufangen - über den Mirrors-Band verfüge ich, was social conflicts angeht - oder sollte ich abwarten, bis God Machine draußen ist, möglicherweise mit einer Strix-Chronik* (das waren die coolen Eulen aud RfR, iirc)?
* Chronik bräuchte ich eigentlich nicht, das Setting würde sowieso "im laufenden Spiel" erkundet werden, und ich würde eine Vampir- oder Hunterkampagne so charakterzentriert und nah an der Welt der Sterblichen wie möglich anstreben, aber die Strix fand ich cool.
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