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Wechselwirkungen von Würfelmechanismen auf das Spielgefühl

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killedcat:
Nehmen wir ein W20-System, bei dem ich die Werte direkt miteinander vergleiche. Der höhere Gewinnt. Einer hat einen Bonus von 18, der andere einen von 26. Wie bildest du dies beim Unterwürfeln ab, ohne eine Sonderregel einzuführen? Oder wenn plötzlich einer (Drache z.B.) einen Wert von 50 hat?

Schöner Vergleich auch das Victory-Point-System: als Überwürfelsystem sind auch Werte über 20 ohne Sonderregelung möglich. Als Unterwürfelsystem, wie es konstruiert war, müssen die VPs künstlich (mit Sonderregel) heraufgesetzt werden und der direkte Vergleich funktioniert nicht mehr. Nein, Über- und Unterwürfelsystem sind rechnerisch leider nicht das gleiche, weil beim Unterwürfeln die 0 oder die Würfelgröße einen Endpunkt setzen.

Beral:

--- Zitat von: killedcat am  2.12.2012 | 18:36 ---Nehmen wir ein W20-System, bei dem ich die Werte direkt miteinander vergleiche. Der höhere Gewinnt. Einer hat einen Bonus von 18, der andere einen von 26. Wie bildest du dies beim Unterwürfeln ab, ohne eine Sonderregel einzuführen? Oder wenn plötzlich einer (Drache z.B.) einen Wert von 50 hat?

--- Ende Zitat ---
Skillwert minus w20 = Endergebnis. Wenn beide eine 10 würfeln, schickt der eine eine 8 in den Vergleich und der andere eine 16.  

Funktionalist:
@Killedcat

Schau mal in Herowars (das Glorantha RPG) rein.
Da gibt es sog. Meisterschaften, die soviel bedeuten wie +20 und verschiedene Erfolgsgrade. Bei einer Abweichung von zehn ists ein normaler Erfolg/Miserfolg bei mehr Patzer (ungefähr).

Hat  man eine 26 so schreibt sich dies als Meisterschaft 6 und für jeden Meisterschaftsgrad verschiebt man die Erfolgsbereiche ins positive. So kann man auch schnell vergleichende Proben würfeln, indem man die M-Grade saldiert und der höhere verschiebt einfach seine Erfolgsgrade entsprechend.

Mathematisch betrachtet passiert durch all das rein gar nichts.

killedcat:

--- Zitat von: Destruktive Kritik am  2.12.2012 | 19:23 ---Da gibt es sog. Meisterschaften, die soviel bedeuten wie +20 und verschiedene Erfolgsgrade. Bei einer Abweichung von zehn ists ein normaler Erfolg/Miserfolg bei mehr Patzer (ungefähr).

Hat  man eine 26 so schreibt sich dies als Meisterschaft 6 und für jeden Meisterschaftsgrad verschiebt man die Erfolgsbereiche ins positive. So kann man auch schnell vergleichende Proben würfeln, indem man die M-Grade saldiert und der höhere verschiebt einfach seine Erfolgsgrade entsprechend.

--- Ende Zitat ---
Das ist genau, was ich mit "Stilblüten" gemeint habe. Das ist alles bei einem Überwürfelsystem nicht erforderlich. Würfeln und vergleichen und besondere Regeln für über 20 sind nicht nötig.

knörzbot:

--- Zitat von: Officer Blechpirat am 29.11.2012 | 11:39 ---w6-w6 wird von vielen FATE Spielen als Alternative zu 4wF angeboten, das FUDGE-Dice früher schwer zu kriegen waren.

--- Ende Zitat ---
Das Feng Shui RPG verwendet es ebenfalls.

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