Pen & Paper - Spielsysteme > Pathfinder/3.x/D20
[PF] Effektiver, aber vom Flair her passender Barbar
Feuersänger:
Wer lesen kann, ist klar im Vorteil. Ich werd mich jetzt nicht wiederholen, steht alles schon oben.
Rorschachhamster:
--- Zitat von: Feuersänger am 11.01.2013 | 12:00 ---Wer lesen kann, ist klar im Vorteil.
--- Ende Zitat ---
Ja...
--- Zitat von: Feuersänger am 11.01.2013 | 12:00 ---Ich werd mich jetzt nicht wiederholen, steht alles schon oben.
--- Ende Zitat ---
Nein.
Ich kenne diese ganzen Argumente zwar, aber in diesem Thread wurde so gut wie* kein Argument erbracht, schon gar nicht in deinen Zweizeilern, wieso die Abwesenheit von von Stufe abhängigen Reichtum die zaubernden Klassen bevorzugt, oder, um deine niedliche Formulierung noch mal zu bemühen, die kämpfenden Klassen in den Arsch gefickt sind. :-*
Wobei es darum gar nicht geht. Es geht darum das diese Entscheidung MEINER MEINUNG NACH völlig (und alleine, wenn man von einer Zustimmung zum Kampagnenstil durch die Spieler ausgeht, sie müssen ja nicht mitspielen) beim Spielleiter liegt. Und weder falsch noch richtig und in einem breit aufgestellten Rollenspiel wie Pathfinder durchaus ihren Platz hat. Das war ja eigentlich auch der Punkt an dem ich mich eingemischt habe, zur Erinnerung:
--- Zitat von: Dash Bannon am 21.12.2012 | 14:08 ---langsame progression, 15-Punkte point-buy und wenige mag. Gegenstände
ihr spielt das falsche System ;)
--- Ende Zitat ---
So gerne ich Jason und die anderen Paizonianer (oder so) habe, die kochen auch nur mit Wasser. Und die Vorstellung, das die Regeln etwas dogmatisches haben, an das der gemeine Spielleiter gefälligst nicht rühren sollte, ist ... ach, ich weiß nicht was die Gründe für so eine Meinung sein sollten, aber bitte, nicht mein Tisch, nicht meine Regeln... :Ironie:
*Nach nochmaliger Lektüre... 8)
Dash Bannon:
Also ich kenne Jason und die anderen Paizonianer zwar nicht, aber wenn die eine ähnlich Meinung vertreten wie ich mag ich sie auch :)
Schwertwal:
Es geht doch ganz einfach darum, dass man mit solchen Einschnitten als unerfahrener Spielleiter einfach Probleme mit dem CR-System bekommt. Und ein bedeutender Vorzug eines Systems wie Pathfinder ist, dass eben eine Gewisse Balance besteht, die alle Mechanismen des Spiels durchzieht und eben zu gewissen Regeln führt, die eine solche Balance gewährleisten. Wie gut das gelungen ist, ist wieder eine andere Frage, generell wohl besser als der Vorlage (D&D 3.5), wenngleich es natürlich unrealistisch war zu erwarten, dass ein quasi identisches System die klaffenden Balance-Schluchten der "Vorgängerversion" vollständig beseitigt. So ist es in Pathfinder gut möglich, verschiedenste builds zu erstellen, die mit Fullcastern mithalten können, die an gewissen stellen glänzen und durch das ganze Spiel weg im Rahmen der kooperativen Balance des Spiels schwimmen. Das Problem ist natürlich noch immer - und da möchte ich keine Diskussion auslösen, dass viele "mundane" Klassen und unoptimierte builds es schwer haben, mit unoptimierten Castern mitzuhalten, das liegt einfach in der Natur des Klassendesigns.
Jetzt ist es allerdings möglich, das ganze Balance-System, wie gut auch immer es sein mag, zu kippen und deutlich auf eine gewisse Seite zu verlagern, was ganz schnell den Spielfluss stört, wenn man nicht weiß, worauf man sich einlässt. PB10 spielt allen Klassen in die Karten, die wenige Attribute benötigen - und das sind in erster Linie Fullcaster. Gewisse martiale Klassen können mit PB10 quasi überhaupt nicht gespielt werden. Je höher man nun das PB ansetzt, desto eher spielt man in die Karten der Nichtmagischen Klassen - bzw am meisten fast in die Hände der "Gishs" (welche in Pathfinder doch auf unzählige Arten sehr, sehr mächtig werden können). Genauso verhält es sich mit magischen Gegenständen. Wenige davon kann ein Magier relativ problemlos verschmerzen, während andere Klassen - wie ein Kämpfer - auf einmal absolut unspielbar werden, wenn sie DR nicht überwinden können, wenn sie keine CoR's finden usw. Viel weiter möchte ich auch nicht darauf eingehen - ich vermute einfach mal, das wurde hier auf den Boards schon mehr als ausreichend besprochen - würde mich jedenfalls wundern, wenn nicht. Letztendlich will ich nur sagen, es ist meist keine gute Idee, WBL und Co zu ignorieren, wenn man nicht genau weiß was man tut - wer immer sich damals jene Tabellen ausgedacht hat, tat das nicht (nur) weil er Geld dafür bekam, da steckt schon etwas dahinter und wenn man das durchaus komplexe System Pathfinder bzw D&D nicht vollständig durchdrungen hat, dann wird man schnell auf Probleme stoßen, wenn man auf gut Glück jene Vorgaben ignoriert.
Feuersänger:
@Fischkopp:
1. ich schreib's nochmal extra langsam: ich kritisiere nicht die langsame Progression. Ist zwar nicht meine persönliche Präferenz, aber wenn die Spieler damit d'accord sind, bitte.
Ich kritisiere jedoch, wenn der WBL ignoriert wird, weil das nunmal ein integraler Bestandteil der Spielbalance ist.
2. dass und warum Nichtcaster gegenüber Castern benachteiligt sind, _insbesondere_ bei Unterversorgung mit Ausrüstung, wurde wirklich schon x-mal ausgiebigst diskutiert und bedarf hier keiner Wiederholung; ist auch nicht das Thema des Threads. Ich kann aber gerne einen Thread zu dem Thema raussuchen und verlinken.
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