Pen & Paper - Spielsysteme > Pathfinder/3.x/D20
Ist Pathfinder 'Das Böse'(tm)?
alexandro:
Und wo ist die Rollen von Max als Freund von Paul während des Kampfes relevant? Welche Auswirkung haben sie auf die Auswahl der Taktiken und Manöver (mal abgesehen vom plumpen Taschenlampenfallenlassen)?
Arldwulf:
--- Zitat von: Luxferre am 29.01.2013 | 16:39 ---Nur fürs Protokoll: Bullshit! Ich habe pro HARP Argumente aufgefahren, weil ich die gleichen Probleme hatte. Das abzusprechen ist schlicht falsch. Auch FATE und 4E wurden zur Genüge argumentativ untermauert. Tu also nicht so, als sei das nicht passiert...
--- Ende Zitat ---
^^ und wo siehst du dabei jetzt die Zusammenhänge zu der Aussage welche du zitierst? Dort geht es ja gerade darum dass wir (in dem Fall ich und Praion) wohl besser aufhören sollten über die 4E zu diskutieren weil wir damit Gorilla kaum weiterhelfen können.
Ich finds toll das du HARP angesprochen hast, und ich denke auch das es ein gutes System ist was hier helfen könnte (falls Gorilla doch wechseln will). Aber er fragt ja extra nach Möglichkeiten ohne zu wechseln - insofern wollte ich nicht allzulange weiter auf der 4E rumreiten. Das ich Fate und HARP aufgeführt hab hatte nix mit deinem Posting zu tun sondern sollte nur sagen das es eben auch nicht besser wäre ihm die 4E zu raten als irgendein anderes System. Ein Wechsel ist es so oder so.
Arldwulf:
--- Zitat von: alexandro am 29.01.2013 | 16:58 ---Und wo ist die Rollen von Max als Freund von Paul während des Kampfes relevant? Welche Auswirkung haben sie auf die Auswahl der Taktiken und Manöver (mal abgesehen vom plumpen Taschenlampenfallenlassen)?
--- Ende Zitat ---
Genau das ist die wichtige Frage. Oben habe ich ja schon unseren noblen Paladin genannt, dieser wäre ein recht einfaches Beispiel. Er könnte eben aufgrund seiner Rolle besondere Aktionen durchführen die genau seine Charaktereigenschaften repräsentieren. Den Schlag blocken der den schwachen und hilflosen galt, sich mutig ins Gefecht stürzen. Bis hierhin kann man das ganze auch noch über Beschreibung abdecken, doch worum es mir geht ist die Frage inwieweit das System über die Beschreibung hinaus geht. Welche Regelmchaniken dadurch beeinflusst werden. Beim geblocktem Schlag sieht man dies sehr gut: Der muss eben auch tatsächlich die Möglichkeit beinhalten aktiv einen Gegnerischen Angriff zu blocken - es reicht nicht dies im Anschluss an einen mechanisch verfehlenden Schlag zu emoten.
Ein anderes Beispiel ist die Finte eines Schurken. Wenn der den Gegner ins leere laufen lässt ist es eben nicht ausreichend zu sagen "dann verliert dieser seinen Geschicklichkeitsmodifikator" - sondern dann sollte dieser auch tatsächlich ins Leere gelaufen sein. Und umgedreht sollte die Finte eines anderen Schurken andere Auswirkungen haben können. Je nachdem welche Aktion tatsächlich durchgeführt worden ist. Das Stichwort hierbei ist Relevanz. Je relevanter die Unterschiede zwischen den einzelnen Aktionen sind - und damit die Beschreibung was man tatsächlich tut umso öfter wird beschrieben und umso enger ist die Bindung an den Charakter.
Oder simpler gesagt: Man muss den Spielern die Möglichkeit geben ihren Charakter im Kampf mit ihren Aktionen darzustellen. Wenn Paul der Kämpfer, Tom der Paladin und Max der Schurke alle nur sagen: "Ich hau drauf" läuft etwas falsch. Und das beschriebene "hauptsache schnell vorbei" ist die Folge solcher empfundener Distanz zwischen dem eigentlichem Charakter und dem mechanischem, nur im Kampfauftauchendem Charakter.
Praion:
Es hat noch niemand die Frage beantwortet.
Natürlich ist Pathfinder 'Das Böse'(tm)!
Nth-Metal Justice:
Ich glaube ich verstehs nicht.
WO ist denn da der Unterschied zwischen "er ist ins leere gelaufen" und "er verliert seinen Geschicklichkeitsmodifikator" ... vor allem, weil er ja eben nciht ins leere gelaufen ist. Er ist immer noch genau an der gleichen Stelle, wo er vorher war. Da ist dann ein böser disconnect zwischen Erzählung und Regeln und das ist ... also ich finds richtiggehend blöd. Man kann auf dieses erzählerische Element nicht aufbauen. Es bleibt leer.
Die Idee an sich finde ich gut, weil sie viel mehr Möglichkeiten eröffnet - nur könnte ganz leicht, in Verbindung mit den mechanischen Elementen des Spiels entweder irrelevant sein, oder eben zu mächtig (womit dann wieder der Sinn von Feats in Frage gestellt würde). Bei Pathfinder würde ich von sowas abraten, weil das einen Rattenschwanz nach sich zieht, der weitere Modifikationen am System nötig machen würde. Wenn mans durchgezogen bekommt ist das aber total cool. Das System (das ist dann nicht mehr Pathfinder) spiele ich sofort mit :D
Ach moment. Das gibts ja schon. Fantasy Heroic Roleplay ;)
Navigation
[0] Themen-Index
[#] Nächste Seite
[*] Vorherige Sete
Zur normalen Ansicht wechseln