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Ist Pathfinder 'Das Böse'(tm)?

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Zoidberg:

--- Zitat von: Gorilla am 29.01.2013 | 14:58 ---Troll found: La Cipolla
Die Spiele seien eröffnet. ;)

Falls dennoch weiterhin jemand hier ist, der mir mit dem ein oder anderen Tipp helfen will:

EDIT: So wie Arldwulf. Danke dafür.
Auch wenn die Beschreibung der Aktionen im Kampf nicht viel daran ändert, dass der Kampf (für mich) weiterhin recht mühsames Zahlengeschiebe bleibt. Ich steh auf Excel, ich steh auf Brettspiele, aber beim Rollenspiel hätte ich einfach gern, was auf der Verpackung steht: Rollenspiel.


--- Ende Zitat ---

Bevor Du also den Wurf von 1d20 für soziale Interaktionen als "unzureichend" bezeichnest, verrat uns doch warum ihr überhaupt würfelt und das ganze nicht als Schauspiel durchzieht, bei der jeder in direkter Rede seine Charakterrolle in der entsprechenden Szene darstellt? Denn so kann man auch rollenspielen und gilt sogar in vielen Runden als Inbegriff des guten Rollenspiels.

Abgesehen davon warum sollte die taktische Bewegung auf Brettern vom Rollenspielen abhalten? Warum ist es für viele so schwer, auch dabei die Rolle aktiv darzustellen und auszuspielen?

Ich weiß dies aus eigener Erfahrung und behaupte, es kommt nur auf den Willen des Einzelnen an und solange er kein ernstes soziales Handicap hat, schafft er es auch. Wenn man jedoch von vornherein sagt, taktische Bewegung und Rollenspiel passen nicht zusammen, dann wirds auch nicht klappen weil man es gar nicht richtig versucht.

Was nun Pathfinder angeht, geb ich Dir recht. Ist ein mühsames System, eine Farce geradezu, bei der die Kämpfe anstatt dynamisch, cinematisch und interessant zu sein, meist darin münden, daß fünf hochgepowerte Cookianer (=Munchkins) auf wenige Gegner losgehen bzw. überhaupt nur um einen einzigen hochgepowerten Boss mit hunderten von Hitpoints und 2 A4 Seiten Spezialregeln herumstehen und scheinbar stundenlang auf ihn einklopfen, bis seine HPs herunten sind. (vor allem in den höheren Stufen) Masochismus pur.

PF und auch andere 3x D&D Derivate sind deshalb der Mühe nicht wert. Aber ebenso ist DSA der Mühe nicht wert, denn langweiliger als in diesem System kann man einen Kampf wohl kaum gestalten. Daher ist mir Deine Bemerkung uU. auf DSA umzusteigen vollkommen unbegreiflich. Da machst Du den Bock zum Gärtner.

Mein Rat: such Dir ein flottes cinematisches System (z.b. SW) und übe die Darstellung des Charakterspiels während des taktischen Kampfes.

Samael:

--- Zitat von: Zoidberg am  5.03.2013 | 12:08 ---Was nun Pathfinder angeht, geb ich Dir recht. Ist ein mühsames System, eine Farce geradezu, bei der die Kämpfe anstatt dynamisch, cinematisch und interessant zu sein, meist darin münden, daß fünf hochgepowerte Cookianer (=Munchkins) auf wenige Gegner losgehen bzw. überhaupt nur um einen einzigen hochgepowerten Boss mit hunderten von Hitpoints und 2 A4 Seiten Spezialregeln herumstehen und scheinbar stundenlang auf ihn einklopfen, bis seine HPs herunten sind. (vor allem in den höheren Stufen) Masochismus pur

--- Ende Zitat ---

Da spicht der Kenner und vor allem offensichtlich viel Erfahrung. Den guten alten "HP-herunterkloppen" Mythos kann man einfach nicht auslassen!

Ich wäre dir extrem dankbar, wenn du das DSA/PF/D&D bashing zusammen mit deiner penetranten SaWo Werbung einpacken und dich aus diesem Board verziehen würdest.

6:
@Zoidberg:
wtf?
Ich versteh nicht wieso Du Gorilla unbedingt zu SW missionieren willst, wo er doch genau in dem von Dir zitierten Posting klar macht, dass er eben nicht das System wechseln will?

Dark_Tigger:
Vor allem wo für Gorilla alle RPGs die Minis auch nur erwähnen das BöseTM sind*. Da ist SW und alles was ähnlich ist... irgendwie nicht das richtige. ;D


*Übertreibung macht anschaulich

Arldwulf:

--- Zitat von: Zoidberg am  5.03.2013 | 12:08 ---Ich weiß dies aus eigener Erfahrung und behaupte, es kommt nur auf den Willen des Einzelnen an und solange er kein ernstes soziales Handicap hat, schafft er es auch. Wenn man jedoch von vornherein sagt, taktische Bewegung und Rollenspiel passen nicht zusammen, dann wirds auch nicht klappen weil man es gar nicht richtig versucht.

--- Ende Zitat ---

Letztlich beinhaltet taktische Bewegung auf einer Battlemap eine andere Perspektive als die Charakterperspektive. Man sieht dort eben Dinge die dem Charakter eventuell entgehen würden - und übersieht eventuell Dinge die bei einer verbalen Beschreibung enthalten wären, aber auf der Battlemap schwer darstellbar sind.

Insofern ist das auch nicht nur Wille der dort fehlt - eine Battlemap wird immer auch dazu führen sich etwas schlechter in den Charakter hineinversetzen zu können. Und immer dazu führen das man aus der Perspektive des Charakters herausgeht. Dafür ist sie ja da. Aber eben auch nur etwas - man kann diesen Effekt ausgleichen und dann kommt es wirklich auf den Willen an. Will man sich die Mühe machen? Oder doch lieber gleich ohne Battlemap spielen?

Aus meiner Sicht gewinnen die meisten Systeme wenn man die Battlemap weglässt. Und ja, trotz aller Full Attacks, schräger Bewegungsregeln, Gelegenheitsattacken und Zauberschablonen auch D&D 3.5

Sie zu benutzen ist nur nicht gleichbedeutend mit "ich verzichte auf Rollenspiel"

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