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Ist Pathfinder 'Das Böse'(tm)?

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BlueShark:
Na gut, da kann ich jetzt nicht widersprechen :)

Es seie denn, er wäre jetzt einfach mal spontan desillusioniert von einer Situation gewesen, dann könnte er es als "Es ist nicht alles schlecht, man muss nur etwas daraus machen"-Aspekt nehmen können ;)

Samael:

--- Zitat von: BlueShark am 29.01.2013 | 11:55 ---In diesem Forum wird man ja schon agegriffen, bevor man irgendetwas geschrieben hat, weil "Die Pathfinders jetzt alle nur beleidigen werden, ey!!"  :D

--- Ende Zitat ---

Textstelle bitte.

alexandro:
Muss dem OP zustimmen. Selbst ohne Battlemap habe ich bei 3.5/PF eher das Gefühl, ich würde "Magic: the Gathering" spielen, statt ein Rollenspiel. Hängt wahrscheinlich mit der Unintuitivität der Spielregeln zusammen (das war tatsächlich eines der Probleme von 3.5 - was bisher mit wenigen Würfen und ein wenig "common sense" abgehandelt werden konnte, wurde dort mit GW-artiger Kleinteiligkeit auf mindestens drei Seiten ausgewalzt beschrieben).

Nth-Metal Justice:
Also "das Böse" ist PF für mich nicht, aber irgendwie ...
also die ganzen Tipps mit "Spielt Runequest" oder "DW" oder sowas sind ja nett gemeint. Und ich wohne echt in einer großen Stadt. Trotzdem, wenn ich auf Gruppensuche gehe, habe ich die Wahl zwischen PF und DSA.

Das mit dem langeweiligen Gewürfele kenne ich leider auch von Pathfinder. Gerade Kämpfe sind oft hochgradig undynamisch und langweilig. "Ich geh hin und hau ihn". Oder vielleicht Mal. "Ich geh hin und .. äh... Power Attack 2 ... hau ihn". Rollenspielerisch verpackt ist das dann: "Ich hau mal besonders feste zu" - aber nicht, weil das jetzt irgendwie erzählerisch besonders toll wäre, sondern weils mechanisch gerade passt. Und auch nur, wenn man das Feat dazu gerade hat. (Darum halte ich auch von dem Thema mit dem Beschreiben nix. Das funktioniert IMO nur in Systemen, die eben nicht so viel durch Feats, Skills oder Zauber vorgeben.)

Gerade weil PF so verbreitet ist und in hinsicht Rollenspiel* (wo ich inzwischen erwarte, dass die Gesamtheit eines Charakters erfasst wird, nicht nur, was er kann) so schrecklich unvollständig. Aber auch, was das Können der Charaktere angeht leistet PF keine gute Arbeit: In unserer Gruppe kann der Ranger zum Beispiel "Survival", aber kein "Knowledge (Nature)". Er kann es jagen, er kann es zubereiten, er hat aber zumeist keine Ahnung, was er da eigentlich jagt ...

*Rollenspiel nicht zu verwechseln mit Rollenspiel(tm), auch bekannt als "wahrem Rollenspiel", wo es um die möglichst Detaillierte Darstellung eines Charakters, wie vielleicht in einem Drama geht. Es gibt Abstufungen zwischen: "Ich will, dass mehr Aspekte eines Charakters erfasst werden, als nur sein können" und "Ich will den Charakter und seine Motivationen in jeder Situation detalliert auswalzen"

Samael:

--- Zitat von: aya_aschmahr am 29.01.2013 | 12:37 ---. Gerade Kämpfe sind oft hochgradig undynamisch und langweilig. "Ich geh hin und hau ihn". Oder vielleicht Mal. "Ich geh hin und .. äh... Power Attack 2 ... hau ihn".

--- Ende Zitat ---

Noch einmal: Ich kann das nicht nachvollziehen. Rechenaufwendig, kleinteilig, langwierig, battlemat-erfordernd - OK. Ich sehe auch völlig ein, wie einem das den Spass verderben kann. Aber "undynamisch"? Really?

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