Pen & Paper - Spielsysteme > Pathfinder/3.x/D20
Ist Pathfinder 'Das Böse'(tm)?
Praion:
--- Zitat von: aya_aschmahr am 29.01.2013 | 13:03 ---Ich würde PF auch unintuitiv nennen.
Der Mönch soll mir mal wieder als Beispiel dienen: Am Anfang des Spiels kriegt er die Features "Stunning Blow" und "Flurry of Blows". Das Klassendesign suggeriert "Sie können später mit KI Punkten tolle Sachen machen, ihre Verteidigung hängt von Wisdom ab" (wie auch weitere Elemente) - Also ist bei einem Standard 20-Punkte Point-Buy eine Verteilung von 16 Wis, 14 Str, vielleicht auch 14 Dex für die Beweglichkeit nicht unrealistisch.
Was einem das Klassendesign nicht sagt: Gerade am Anfang ist es mit so einer Verteilung aufgrund des Angriffsbonus und der zu erwartenden Verteidigungen der Gegner schwierig bis ziemlich schwierig nen Gegner überhaupt zu treffen. Viel leichter ist es, mit Hilfe von Feats Combat Maneuver durchzuführen - aber der Mönch kriegt eben kein Klassenfeature am Anfang, was DAS unterstützt, sondern er kriegt Klassenfeatures die suggerieren, dass Kloppopdekopp der Königsweg sei.
Wenn man sich im System umsieht, findet man noch viel mehr von solchen Dingen, die eben unintuitiv sind. Im Kampf, aber auch ausserhalb vom Kampf. Aber das lernt man alles mit der Zeit.
--- Ende Zitat ---
La Cipolla:
Intuitiv finde ich es auch nicht. Das ist aber denk ich mal auch nicht die Idee. Weil ganz ehrlich? Mir fällt an "komplexeren" Rollenspielen mit Cool Powerz und Zahlenkram jetzt nur die nWoD ein, die irgendwo intuitiv ist, und selbst die hat so einige Ecken und Kanten, an denen das aufhört (und ist, genau genommen, auch nicht auf einem Komplexitäts-Level mit D&D3+).
Samael:
--- Zitat von: aya_aschmahr am 29.01.2013 | 13:06 ---Oh. Da lese ich magisch. schön wenn man das mit dem "magisch" kann.
--- Ende Zitat ---
Es reicht ja wenn es ein oder zwei Leute aus der Gruppe können.
Praion:
--- Zitat von: Samael am 29.01.2013 | 13:14 ---Es reicht ja wenn es ein oder zwei Leute aus der Gruppe können.
--- Ende Zitat ---
Melee can't have nice things?
Arldwulf:
Undynamisch und unintuitiv würde ich nicht unbedingt Pathfinder entgegenschmeißen, da gibt es durchaus auch noch schlimmere D&D Editionen und auch sonst genug Systeme.
Aber wenn man beim Threaderöffner bleiben mag: Rollenspiel fördernd sind die Mechaniken in Pathfinder eben auch nicht gerade. Und hier kommt dann viel stärker das "ich lauf auf ihn zu und hau ihn" zum Tragen. Die Unterscheidung zwischen den Charakteren ist eigentlich sehr gering und beschränkt sich auf die Berechnung, am Ende ist es schwer anhand der Aktionen und der Ergebnisse zu sagen was das eigentlich für ein Charakter war.
Genau aus diesem Grund ist es aber auch schwer den Charakter auszuspielen, und so eine große Distanz zu Kämpfen vorhanden. Man spielt eben nicht mehr den noblen Paladin Roger oder den hinterlistigen Schurken Pete, sondern nur einen der Typen die zuhauen.
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