Pen & Paper - Spielsysteme > Pathfinder/3.x/D20

Ist Pathfinder 'Das Böse'(tm)?

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Nth-Metal Justice:
@sangeet: Gerade das mag ich an der 4e. Die Position spielt eine Rolle, die Aktion in der jeweiligen Runde spielt eine Rolle, es ist sehr taktisch. ABer die Kritik verstehe ich sehr gut.

PF ist halt deutlich mehr strategisch. Den richtigen Zauber dabeizuhaben verändert sofort und nachhaltig den Rest des Kampfes so sehr, dass es sein kann, dass es nur diesen einen Zauber braucht.

Und auch das nervt mich halt, weil das fast immer nur für Zauber gilt. Vor allem je weiter Spiel fortschreitet. Und das kann, bei nicht korrekter Handhabung, Nichtbeachtung der Lootverteilung, Nichtbeachtung der Encounter-Konstellation dazu führen, dass die Caster eigentliche jede Situation lösen und die anderen Charaktere nur noch da sind, um das zu ermöglichen.

Aber wenn mans korrekt macht, ist halt generell die Strategie für eine Situation sehr viel wichtiger als die Taktik von Runde zu Runde. Und das empfinde ich persönlich eben als undynamisch. Es gebt aber tatsächlich sehr schnell und man hat ein viel weiteres Spektrum an Situationen als bei der 4e.

Samael:
Praion,
Tja, der WOOOOW Moment im klassischen D&D und auch bei den neueren Iterationen kommt halt nicht vom Seilschwingen und Teppichwegziehen, sondern durch cleveren Zaubereinsatz oder die natural 20 im richtigen Moment..... Das ist einfach so, und war schon immer so.

kalgani:
Bis level 5 ist man auf bei PF in 10 min. durch einen Kampf durch.
Kompliziert wird das system ja erstmal langsam ab level 6 und der möglichkeit mehr als eine aktion zu machen.
(wenn man von Haste absieht)

Arldwulf:
Ja, D&D Next ist schneller - geht dafür aber eben auch noch weiter den Schritt hin zu einem Minispiel "Kampf" welches das Rollenspiel unterbricht als Pathfinder.

Das ganze sind zwei sich widersprechende Wunschkonstellationen. Einmal "schnelles, simples Kampfsystem" und einmal "ein Kampfsystem das abwechslungsreich und die Charaktere darstellend ist".

An dieser Stelle muss man sich letztlich überlegen was einem wichtiger ist. Ich neige zu zweiterem, denn ich halte es für wichtiger Kämpfe interessant zu machen als sie kurz zu machen (ein kurzer uninteressanter Kampf unterbricht das Spiel und den Spielspass weiterhin - nur eben kürzer. Da ist der bessere Schritt gleich ganz auf Kämpfe zu verzichten. Ein längerer interessanter Kampf dagegen kann Teil der Geschichte der Charaktere sein und unterbricht sie nicht.)

Ist aber Geschmackssache, und man kann dort auch nach Kompromisslösungen suchen.

Praion:

--- Zitat von: Samael am 29.01.2013 | 13:46 ---Praion,
Tja, der WOOOOW Moment im klassischen D&D und auch bei den neueren Iterationen kommt halt nicht vom Seilschwingen und Teppichwegziehen, sondern durch cleveren Zaubereinsatz oder die natural 20 im richtigen Moment..... Das ist einfach so, und war schon immer so.

--- Ende Zitat ---

Ich mein, man kann viel mit extrem coolen Terrain machen aber das ist alles SL Arbeit und nicht Systeminherent.

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