Pen & Paper - Spielsysteme > Pathfinder/3.x/D20

Ist Pathfinder 'Das Böse'(tm)?

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Nth-Metal Justice:

--- Zitat von: alexandro am 29.01.2013 | 13:57 ---Es geht darum dass einer bestimmten Aktion ein bestimmter Regelsatz zugeordnet ist, und das in einer so spezifischen Weise, dass sich die Regel ausschließlich auf diese Aktion anwenden lässt. [...]Daher auch mein Kritikpunkt der M:TG-artigkeit der PF-Kämpfe - im Grunde kann man alle Manöver, Umgebungsfaktoren etc. auf Sammelkarten drucken und dann damit spielen.

--- Ende Zitat ---

Jepp, so ist das (leider) - da kommen auch viele meiner ... ööhm... Herausforderungen was PF angeht her. Vor allem, weil die Potenz der Regeln eben unterschiedlich gewichtet ist. Einige haben sehr starken Einfluss (die heissen dann sehr oft Zauber, dafür kann man sie halt nur begrenzt oft anwenden), andere haben eher einen stark situativen und limitierten Einfluss (Manöver) - mehr Freiheit würde hier IMO für eine bessere Erfahrung von allen helfen. Das Widerspricht aber der Idee des Hochlevelns, wo jedes Level interessante Optionen dazu kommen. Obwohl ... man sowas durchaus vereinbaren kann. Zumindest schaft Dungeon World das.

Arldwulf:
@Gorilla: Wie gesagt, versuch zumindest mal das Spiel ohne Battlemap auszuprobieren. Und sei es nur testweise. Dabei brauchst du letztlich nichtmal ein anderes System. 3.5 / Pathfinder ist vielleicht das D&D welches am meisten von einer Battlemap profitiert mit seinen ganzen Bewegungsregeln, insgesamt handelt es sich aber dennoch nur um Dinge die sich auch komplett ohne visuelle Darstellung beschreiben lassen.

Und es macht einen deutlichen Unterschied im Spielgefühl. Vielleicht kannst du deine Gruppe ja für einen Testabend überreden.

kalgani:
Das liest sich gerade so als ob du einfach diese notwendige "spezialierung sonst schrott" mechanismen bei PF/3.x gar nicht magst.

Praion:

--- Zitat von: Arldwulf am 29.01.2013 | 14:06 ---@Gorilla: Wie gesagt, versuch zumindest mal das Spiel ohne Battlemap auszuprobieren. Und sei es nur testweise. Dabei brauchst du letztlich nichtmal ein anderes System. 3.5 / Pathfinder ist vielleicht das D&D welches am meisten von einer Battlemap profitiert mit seinen ganzen Bewegungsregeln, insgesamt handelt es sich aber dennoch nur um Dinge die sich auch komplett ohne visuelle Darstellung beschreiben lassen.

Und es macht einen deutlichen Unterschied im Spielgefühl. Vielleicht kannst du deine Gruppe ja für einen Testabend überreden.

--- Ende Zitat ---

4e profiteirt mehr von ner Battlemab würde ich sagen.

La Cipolla:
Ich behaupte übrigens mal, WENN die Gruppe auf einen Nenner kommt, kann man PF ziemlich problemlos ohne die genannten Schwierigkeiten spielen. Man muss nur halt Kompromisse machen (GRW-only, niedrige Stufen, höchstens Skizzen statt Battlemat) und die Regeln nicht zu ernst nehmen.

Natürlich könnte man auch ein anderes System nehmen, aber a) ist das gar nicht mal so leicht, wie es klingt -- die meisten Vorschläge in dem Thread hier bieten imho ein gänzlich anderes Spielgefühl -- und b) kommt der am Ende entscheidende Aspekt der tatsächlichen Praxis hinzu.


--- Zitat ---Nicht jeder will Genreemulation aber Sachen bei denen man denkt "WOOOW" sind doch eher zu wünschen oder?
--- Ende Zitat ---
Nö, kommt drauf an. Dann wiederum fehlt es PF echt nicht an solchen Momenten, wenn SL und Spieler in die Richtung spielen.

Mühsame Diskussion irgendwie. Eigentlich scheint doch jeder hier zu wissen, was Pathfinder ist, was damit suboptimal geht und was damit gut geht.

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