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Eure Erfahrungen mit Pool-Systemen
killedcat:
--- Zitat von: 1of3 am 13.03.2013 | 17:41 ---Trotzdem hat noch nie jemand behauptet, das sei kompliziert.
--- Ende Zitat ---
Es ist deutlich umständlicher als es sein müsste.
--- Zitat von: pharyon am 13.03.2013 | 09:10 ---Welche Erfahrungen habt ihr beim Spielen bzw. beim Entwickeln von Spielen mit Poolsystemen gemacht?
--- Ende Zitat ---
Sehr, sehr gute. Es scheint, dass sie ausgesprochen intuitiv sein können und mit etwas Anleitung, machen auch ein paar Ecken und Kanten kompletten Neueinsteigern keine Probleme. Gerade mit WoD und nWoD sind Einsteiger und Gelegenheitsspieler bei mir ausgezeichnet zurecht gekommen. Negative Erfahrungen habe ich mit Pools mit Addition gemacht. D6 ist da so ein Beispiel. Alles dauert länger und ist umständlicher
--- Zitat von: pharyon am 13.03.2013 | 09:10 ---Kennt ihr vielleicht Systeme, die mit Pools und variablem Vergleichswert arbeiten? Könnt ihr welche empfehlen?
--- Ende Zitat ---
Die alte WoD hat so gearbeitet und ich finde das System empfehlenswert. Empfehlenswerter finde ich es allerdings in späteren Ausgaben, als der variable Vergleichswert abgeschafft wurde. Mein Rat: Nimm Abstand von einem variablen Vergleichswert, wenn das nicht die einzige Stellschraube sein soll. Auf der anderen Seite: es gibt für alles Liebhaber.
--- Zitat von: pharyon am 13.03.2013 | 09:10 ---Ich bin natürlich für jeden Hinweis sehr dankbar.
--- Ende Zitat ---
Zu den Poolsystemen, die so ähnlich funktionierten, gehörten auch die D6-Legend-Systeme. Die sind aber leider kaum noch aufzutreiben.
scrandy:
--- Zitat ---B&B würfelt 3W6 + [Fähigkeit]W6. Dieser Vorrat kann durch Bonuswürfel erhöht werden. Bonuswürfel entstehen durch Hilfe aus anderen Fähigkeitswürfen oder Besonderheiten. Der Vorrat kann sich um 3W6 verkleinern, wenn der Charakter verflucht ist. Das ist ein Effekt, den man mit bestimmten Fähigkeiten erzielen kann (Debuff).
Der Mindestwurf pro Würfel ist 4+. Ist der Charakter verletzt, kann er auf 5+ oder 6 steigen. In seltenen Fällen können übernatürliche äußere Umstände (Segen) den Mindestwurf um einen Punkt (ganz selten 2 Punkte) senken.
--- Ende Zitat ---
Das schöne an deinem Beispiel ist auch, dass nicht alles Zentral ist. Dass zum Beispiel verletzungen eine Stellschraube ansprechen ist ja ein besonderer Zustand, der nicht ständig benötigt wird. Außerdem muss man da auch nicht mehr wissen, als dass die Chancen ordentlich schlechter stehen.
Ist eben alles ne Designziel-Frage. Es gibt auch noch deutlich komplexere Kernmechaniken, die in ihrem Designziel durchaus Sinn ergeben.
pharyon:
Im Vergleich mit der WoD finde ich an meiner Variante es etwas leichter mit dem Abschätzen des Erfolges: Auszurechnen wie wahrscheinlich x Erfolge sind (eine der Stellschrauben dort) ist da ja zum Teil gefragt iirc. Hier kann ich mit der Abkürzung über den Erwartungswert recht fix in etwa meine Erfolgschancen abwägen.
Die Zuordnung Attribute x Erfolgsbereich und Fertigkeiten x Würfelzahl überlege ich aber nach einigen Anregungen zu tauschen.
p^^
pharyon:
Ich denke, ich bleibe bei meiner Zuordnung, folge aber einem Input von 1of3 und gebe bereits zwei Würfel für ungelernte Fertigkeiten (, die dann darüber hinaus zusätzliche Würfel geben).
Damit habe ich bei einem durchschnittlichen (Wert 4) ungelernten SC eine Chance von 64% auf einen Erfolg. Soweit gefällt mir das.
p^^
pharyon:
Heute beim Durchstöbern meines Spycraft-Regelwerkes ist mir die Idee gekommen, vielleicht Überwürfeln und Pool zu kombinieren. Folgende Idee:
a) Attribute bestimmen die Anzahl der Würfel (in etwa 1-7, kann durch eine Ressource erhöht werden)
b) Fertigkeiten geben einen Wert, der zu den Würfeln hinzu addiert wird
c) Übertrifft Wurf+Wert eine festgelegte Schwelle, zählt er als Erfolg
d) die Anzahl der Erfolge gibt eine Aussage über die Güte der Probe (1 Erfolg = knapp, 2-3 Erfolge = klar, 4-5 Erfolge = beeindruckend, 6+ Erfolge = überwältigend)
e) Stellschrauben sind: Zielwert, Anzahl der Würfel, ggf. noch Fertigkeitswert (in Form von Boni durch Ausrüstung, Vorteile u.ä.)
Im Sinne für die Würfelsorte hatte ich W20, bin aber nicht festgelegt.
Zu den anderen Fragen, habe ich mir für beide Varianten in etwa Folgendes vorgestellt:
1) Der Spieler erklärt eine Handlung seines Charakters, deren Ausgang ungewiss ist.
2) Die Gruppe einigt sich auf die geeignetste Fertigkeit und das geeignetste Attribut (sofern nicht bereits vom Regelwerk vorgegeben) für die Probe.
3) Die Werte Attribut und Fertigkeit werden weiterhin unterschiedlich gesteigert, sodass die Spieler keine Entscheidung zwischen ihnen treffen müssen.
Eure Meinung?
p^^
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