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Eure Erfahrungen mit Pool-Systemen

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pharyon:
Nach den Tests im Einzelverfahren gestern bin ich wieder ein wenig abgekommen von der Variante (in der von mir vorgegebenen Variante) Erfolge zu zählen. Das kann bei Vergleichen das Spiel in die Länge ziehen, was ich definitiv nicht zum Ziel habe. Tempo ist zwar nicht die höchste Priorität, aber mEn für ein Star Wars-feeliges Spiel in gewissem Maße genretypisch.

Nach einiger Überlegung bin ich nun zu einer weiteren Variante geschwankt:
a) (9) Attribute geben einen Bonus (1-7) auf den Würfelwurf
b) Fertigkeiten bestimmen die Anzahl von Würfeln (1-7)
c) Bei einer Probe wird der höchste geworfene Würfel gewertet (mit einem Attributswert addiert) und mit einem Zielwert verglichen
d) Daraus ergeben sich zwei Stellschrauben: Zielwert und Würfelanzahl.

Zwei Stellschrauben genügen mir.

Mal schauen, wie die Tests hier verlaufen.

Eure Meinungen zum neuen Modell (das ich in ähnlicher Form bei LUG Star Trek und dem UTS von Bjorn gesehen habe)?

p^^

Galatea:

--- Zitat von: pharyon am 20.03.2013 | 08:30 ---Ich mag es mehrere Würfel zu werfen, aber zu viele (>10) sind mir dann wieder über.
Und an Attribute schätze ich auch die Möglichkeit, bei Bedarf auf diese "ableiten" zu können.
--- Ende Zitat ---
Einfache Möglichkeit: Man wirft maximal zehn Würfel. Für alle angefangenen Würfel über 10 erhält man einen automatischen Erfolg. Das begrenzt die Würfelzahl (man muss keinen Eimer würfeln) und sorgt gleichzeitig dafür, dass wirklich kompetente Charaktere einfache Proben nicht mehr versauen können.


--- Zitat von: pharyon am 20.03.2013 | 08:47 ---a) (9) Attribute geben einen Bonus (1-7) auf den Würfelwurf
b) Fertigkeiten bestimmen die Anzahl von Würfeln (1-7)
c) Bei einer Probe wird der höchste geworfene Würfel gewertet (mit einem Attributswert addiert) und mit einem Zielwert verglichen
d) Daraus ergeben sich zwei Stellschrauben: Zielwert und Würfelanzahl.
--- Ende Zitat ---
Hier musst du halt testen wie genau sich das System in der Praxis verhält. Ratten benutzt ein ähnliches System mit einem W6 und da hat man das Problem, dass man recht schnell ans Limit stößt - ein auf Kampf optimierter Scharfzahn (oder eine auf soziales optimierte Brandratte) mit 6 Würfeln und einem +3 Modifikator und Wiederholungswurf erreicht praktisch immer den Höchstwert von 6. Als andere Ratte braucht man es gegen den garnicht mehr zu versuchen.
Stellt man der Gruppe dann noch gefährlichere Feinde gegenüber läuft es auf ein ziemlich lächerliches "wer würfelt mehr 6er"-Duell hinaus (das von den Regeln so nicht einmal vorgesehen ist, aber irgendwie muss man die Situation ja lösen).

Daher sollten die Würfel nicht zu niedrig sein (W10 oder eher W20), denn wenn noch andere Boni als die Attribute draufkommen wirds sonst eng.
Gilt als Probenschwierigkeit eigentlich nur der Zielwert oder gibt es auch Würfelabzüge? Und können Würfel explodieren? (also beim Wurf einer 6 weiter hochgewürfelt werden?)

pharyon:

--- Zitat von: Galatea am 20.03.2013 | 11:37 ---Einfache Möglichkeit: Man wirft maximal zehn Würfel. Für alle angefangenen Würfel über 10 erhält man einen automatischen Erfolg. Das begrenzt die Würfelzahl (man muss keinen Eimer würfeln) und sorgt gleichzeitig dafür, dass wirklich kompetente Charaktere einfache Proben nicht mehr versauen können.

--- Ende Zitat ---
Das habe ich mir überlegt. Falls ich am Ende zu einem so gestrickten Würfelsystem kommen werde, wird das gängige Regel werden, denke ich. Aber zurzeit wandle ich ja auf anderen Ideen.


--- Zitat ---Hier musst du halt testen wie genau sich das System in der Praxis verhält.
...
Daher sollten die Würfel nicht zu niedrig sein (W10 oder eher W20), denn wenn noch andere Boni als die Attribute draufkommen wirds sonst eng.

--- Ende Zitat ---
Das hatte ich vergessen zu schreiben, aber ich bleibe erstmal weiterhin beim W20, da ich mir genau das auch gedacht habe.


--- Zitat ---Gilt als Probenschwierigkeit eigentlich nur der Zielwert oder gibt es auch Würfelabzüge? Und können Würfel explodieren? (also beim Wurf einer 6 weiter hochgewürfelt werden?)

--- Ende Zitat ---
Stellschrauben sind Zielwert und Würfelzahl, d.h. sowohl eine Veränderung des Zielwertes soll es geben, als auch eine Beeinflussung der Würfelzahl (z.B. Abzüge bei Wunden, was dazu führt, dass Ergebnis etwas zufälliger werden).

Zu explodierenden Würfeln habe ich mich noch nicht entschieden, tendiere derzeit aber zu einem "addiere den niedrigsten zusätzlichen Würfelwurf zum Ergebnis".

p^^

BJagnow:
Arbeitet man mit dem höchsten Wert aus einem Würfelpool, wird der Maximalwert bei mehreren Würfeln sehr zuverlässig erreicht. Unter http://bjoernjagnow.blogspot.de/2013/03/die-welt-ruht-auf-dem-rucken-eines_23.html habe ich dargestellt, warum bei W10 und Höchstwert nur ein Würfelpool bis 5 Würfel noch sinnvoll ist, wenn man nicht Erfolge zählen mag. Vielleicht ist das einen Blick wert.

pharyon:
Hallo Bjorn,

zu einer ähnlichen rechnung bin ich auch gekommen. Ich habe aber vor W20 zu benutzen, bei Gelegenheit kann ich die Tabelle hier auch einmal präsentieren. 5 Würfel scheint mir auch eine gute und vor allem handliche Zahl zu sein.

Bin mal gespannt wie es weiter geht, komme mit dem testen gerade nicht so sehr weiter, erst Ostern werde ich mich weiter hiermit beschäftigen können.

p^^

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