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[F2G] Kurzer Versuch die Magie greifbar zu machen

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Praion:
Aber wenn ich Magier der 8 Schulen als Aspekt habe kann ich auch alles Zaubern. Ich kann mich einschränken aber ich müsste nicht oder?

Falke359:

--- Zitat von: Auribiel am  2.04.2013 | 19:34 ---Man kann fast alles über Talent bzw. Angriff+Beeinflussen abhandeln und allein schon, dass man bei Magie mit Talent Würfe auf Fitness/Erfahrung/Intuition ersetzen kann und damit nur EINE Fertigkeit steigern muss im Gegensatz zu anderen Charakteren empfinde ich als großen Vorteil. Da sollte es für ausgefallenere Zauber auch drin sein, dass der Magierspieler etwas in die Fatepunkt-Tasche greift und zahlt. ;)

--- Ende Zitat ---

Je freier und gröber ein System, desto mehr ist es Aufgabe des einzelnen Spielers, sich in dem Maße selbst zu beschränken, dass er viel eher darüber nachdenkt, was zu seinem Charakterkonzept oder zur Story passt als darüber, welche cool powerz er mit seinem Talentrang erreichen kann.

Das System ist imba, keine Frage. Ich kann mir ja auch den "Beherrscher der Tausend Festungen" als Aspekt nehmen, das wäre (regeltechnisch) ja auch extrem imba.

Dass Selbstbeschränkung einen Lernprozess und ein gewisses Umdenken beansprucht, ist klar, und dabei verlockt die Fertigkeit "Talent" schon extrem, über ein zu allgemein formuliertes Zauberrepertoire zu viel anderes abzudecken.
Lass die Spieler vielleicht einfach im Vorfeld klären, welche Bereiche ihre Magie abdecken kann.

Ein "Magier der acht Schulen" kann dann eben Zauber nur bis zu einem bestimmten Fertigkeitsrang sprechen, wieso nicht? Den Aspekt kann man ja auch als Nachteil auslegen: Du konntest dich in keiner Magierschule spezialisieren, wie willst du Zauber auf einer ähnlichen Stufe wie Spezialisten beherrschen?

boooh:
Was dann beim reizen wieder ein Prima Lieferant für Fate Punkte wäre ~;D

Die Frage ist halt wie der SL und die Gruppe die Welt sehen und wie die Magie darin funktionieren soll und ob der SL den Aspekt so zulässt,gerade wenn es darum geht das man nicht schon als Startmagier Feuerbälle werfen, Wunden heilen, Antimagie wirken, Dämonen beschwören, in die Zukunft schauen und Personen in Tiere verwandeln kann.

Auribiel:
@Falke + boooh:

Genau so hatte ich das auch gemeint! ;)

tDo:
Hmmm interessante Betrachtungsweise. Ich versuche gerade für ein Setting, wo die "Magierichtung" nicht wirklich festgelegt ist, das ganze etwas an das Dresden-Files Magiesystem anzulehnen.
Hierfür würde dann der 3. Belastungsbalken als eine Art Chi-Pool verwendet werden und Spieler können die Stärke des gewünschten Effekts selbst festlegen. Das ganze hat dann natürlich seine Vor- und Nachteile.

Vorteile:

* Die Stärke eines Effekts und der "Wumms" können vom Spieler passend zur Situation gewählt werden
* Der Belastungsbalken wird als Währung als "nicht so teuer" empfunden wie Fatepunkte
* Durch eine Begrenzung (Und sogar eventuelles nehmen von Konsequenzen) wird ein völlig übertriebener Gebrauch verhindert
* Es gibt eine etwas genauere Grenze zu dem, was möglich ist
Nachteile:

* Crunch
* Noch eine "Währung" (Rumrechnen und Haushalten kosten dann doch Zeit)
* Ein Regelteil, der dann doch irgendwie anders funktioniert als der Rest
* Eventuell zu hohe Boni, die die Spielbalance aushebeln
Bin da aber noch ziemlich am abwägen, ob ich nun wirklich ein weiteres System einführen möchte als das, was schon
aus den bereits gespielten One-Shot Runden bekannt ist. Da hats auch niemanden wirklich gestört, dass wir ohne Waffenboni
etc. gespielt haben und die Story und Situationsbeschreibungen standen im Vordergrund.

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