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[12 Kräfte] Erste Vorstellung von System und Welt

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Shevek:
@1of3
Die übernatürlichen Wesen sind nach einander entstanden. Es sind Menschen in denen eine Macht sehr stark ist. Das entwickelt sich im Laufe des Lebens.

Als erste die Hexen in der Steinzeit. Ihre Macht ist die Kraft des Lebens, darum sind sie sehr Naturnahe und manche von ihnen können sich in Tiere verwandeln.

Dann kamen in der Eisenzeit die Alben. Das sind übernatürliche Krieger mit starker Ausstrahlung. Einige können sich in Wölfe verwandeln. Sie haben auch eine starke Wirkung auf Tiere.

In der Antike entstanden die ersten Magier. Sie sind wissenschaftlich orientiert, ihre Magie basiert darauf, dass sie die Dinge verstehen und geistig durchdringen.

Und aktuell gibt es die ersten Nornen. Das sind Visionäre, mit besonderem Zugang zu Zukunft und Vergangenheit. Sie neigen dazu den Verstand zu verlieren, wenn sie ihre Kräfte nutzen.

Die Kräfte der übernatürlichen Wesen habe ich noch nicht ausgearbeitet.

Schon seit der frühen Steinzeit gibt es die Untoten.

Spähren (eine Art Traumexisitenz, aber noch gar nicht ausgearbeitet)
Vampire
Geister
Zombies (Solange sie satt sind, können Zombies wie normale Menschen agieren und sehen auch so aus. Sie brauchen nur regelmäßig Menschenfleisch um diesen Zustand zu halten)

Außerdem gibt es noch Engel und Dämonen auf der Erde, die aus zwei anderen Welten (Materie und Tot) vor etwa 10.000 Jahren auf die Erde kamen.
Sie bekriegen sich seitdem, haben verschiedenste Religionen gegründet, und sich teils als Götter oder andere höhere Wesen ausgegeben.
Derzeit haben die Engel die Oberhand.

Es ist denkbar, dass die Übernatürlichen vor der Kirche allgemein bekannt und anerkannt waren. Passt zu Hexenglauben, Glaube an Magie.
Nur heute ist das Wissen zumindest weniger vorhanden.

Aber ist das nicht wieder sehr konstruiert?

Shevek:
Meine Familie beschwert sich, dass ich immer noch am Computer sitze.

Ich schreibe morgen mehr, ok?

Also, alles in 10 Sätzen?
Ich versuch mein bestes.
Was meinst du mit Mythologie, die über die 12 Kräfte hinausgeht? Also die Welten haben ihre eigenen Mythologien, aber die 12 Kräfte liegen allem zugrunde.

Die Welt der Technik ist wirklich völlig künstlich gemacht. Da wächst nichts von alleine (ich bastel noch am "Wie ist das dann entstanden". Dafür funktioniert das künstliche auch zuverlässig.
Seelen von dort sind schon bei uns, stecken im Internet und lachen sich halbtot, wenn wir mit den Computern Probleme haben. :D

Morgen dann mehr.

Shevek:
Ok, dann beginne ich mit der ersten Triade:

Sie besteht aus den drei Kräften: Leben, Idee, Raum.
Leben ist die überbordende, immer neu schaffende, stets kreative Kraft des puren Lebens. Einzeller, Tiere, Pflanzen, Bakterien, Viren ..... alles wird ohne Unterschied von der Kraft initiert und breitet sich aus. Als Eigenschaft bedeutet Leben die Regenerationskraft. Hohes Leben - Wunden verheilen schneller.
Auf dieser Kraft liegt das Netz des Lebens. Dort Leben die Dryaden: Unsterbliche Wesen des puren Lebens. Sie werden von Natur und Geburten angelockt.
Leben bestimmt auch die Macht der Triade und damit die Kräfte der Hexen (zu denen komme ich am Ende dieses Postings).

Idee ist die Kraft der reinen Idee (nach Plato). Sie bringt alle Arten von Ideen und rein geistigen Vorstellungen hervor, sinnvoll wie unsinnige, befreiende wie zerstörrende.
Als Eigenschaft bedeutet Idee die Kreativität eines Menschen (oder anderen Lebewesens).
Auf dieser Kraft liegt die Welt der Feen: Avalon. Die Welt besteht aus unzähligen kleinere und Größeren Monden, Asteroiden etc. in einer Atmosphärenwolke um einen Gasriesen. Jede einzelne Welt (Mir fällt kein besserer Begriff ein, wenn ihr einen habt, her damit) ist aus einer Idee entstanden und folgt dieser Idee. Die Feen sind darum auch völlig verschieden. Man kann in diesem Rahmen alle möglichen Welten entwerfen. Gemeinsam ist ihnen, dass die Kraft der Ideen direkte reale Auswirkungen auf die Welt hat. Das Geschlechterverhältnis bei Feen ist etwa 12 Frauen auf einen Mann.

Raum ist die Kraft der Ordnung und räumlichen Zuordnung. Sie ist stabilsierend und gibt Orientierung. Sie weißt den Dingen einen Ort zu. Als Eigenschaft ist Raum für Orientierung und Ordnung des Charakters zuständig.
Die Welt auf dieser Kraft ist Duat, ihre Bewohner die Banar. Duat besteht aus 12 Monden die, in geordnetem Muster, um einen Gasriesen kreisen. Es sind weitgehend Wüstenwelten (allerdings ist der Sand fliederfarbend). Die Banar leben in klar geordneten Gesellschaften. Auch bei ihnen kommen auf einen Mann 12 Frauen. Gesellschaftlich haben dabei die Männer klar die Oberhand.
Es ist eine Welt auf der Veränderungen sehr schwer gehen. Sie ist sehr statisch.

Die Triade ist die Triade des Traums.
Die Macht der Triade ermöglicht es Geister und Spähren (und auch anderes was unsichtbar ist) zu spüren.
Hexen sind von der Kraft Leben und der Triade des Traums bestimmt. Sie können sich in Tiere verwandeln, sind der Natur sehr nah.
Spähren sollen eine Form von Traumexistenz verstorbener Sein.

Spieltechnisch entstehen Hexen dadurch, dass die Punkte auf der Macht hoch genug sind.
Ob und wie sich das entwickelt wird zu einem gewissen Teil auch in der Hand der SL liegen.

So, später kommt dann die nächste Triade:  Vernunft mit den Kräften Körper, Technik (oder Verstand), Hülle.

pharyon:
Hallo,

ich habe angefangen, mir die Seite anzuschauen. Die Idee finde ich interessant und werde sie weiterverfolgen. Die zugeordneten Fertigkeiten erschließen sich mir manchmal nicht ganz (Bsp. Zeit-Mathematik, Idee-Wahrnehmung). Da würden mMn andere Zuordnungen besser passen. Weiteres Feedback gebe ich gerne, sobald ich mir alles/den Rest angeschaut habe.

p^^

Oberkampf:

--- Zitat von: Shevek am 26.04.2013 | 21:58 ---
Sind in Superheldenszenarien die Superhelden nicht immer total Ausnahmen, in einer ansonsten normalen Welt?

--- Ende Zitat ---

Kurz dazu: Ich knobel gerade an einer ziemlich ähnlichen Sache herum, also übernatürliche Wesen aus dem Horrorgenre (+ seinen Untergenres) in einer "normalen" Welt nach Vorbild der unseren. Dabei habe ich auch vor, mit der Tradition des Nichtwissens der mundanen Welt zu brechen - und für mich ergibt sich daraus logischerweise ein Superheldensetting.

In Wild Talents (basierend auf der One Roll Engine) gibt es eine sehr aufschlussreiche, nach Farbstufen sortierte Tabelle zum Bau von Superheldensettings:

Rot 1 - 5: Inwieweit haben Superhelden/Talente den Lauf der Geschichte beeinflusst? Je stärker das Rot ist, desto weniger Einfluss haben Wesen mit Superkräften auf den Lauf der Dinge.

Gold 1 - 5: Inwieweit bleiben Superhelden in ihrem Verhalten und auch ihrem öffentlichen Ansehen konstant? Je höher der Gold-Faktor, desto stabiler sind die Urteile bzw. Annahmen der Gesellschaft über die Superhelden (oder ihre Untergruppen).

Blau 1 - 5: The lovely and the pointless. Das ist der springende Punkt, wie verrückt und übernatürlich die Welt auf der einen Seite ist, und wie weit das einfach akzeptiert wird. Bei einem niedrigen Blau-Stand existiert nicht viel, und wenn, dann wird es als Randphänomen oder Urban Myth wahrgenommen. Es gibt Superhelden/Talente (Hexen, Werwölfe), aber in der Regel begegnen die einem Normalbürger so oft wie Flugzeugentführer oder Serienkiller. Das geht so ein bisschen in Richtung Akte X (nach Greg Stolze eine Blau-2 Welt). In Blau-3 Welten wird das Übernatürliche schon deutlich sichtbarer und die Leute haben sich an einige Zwischenfälle gewöhnt. In Blau-5 Welten ist das Übernatürliche weit verbreitet und gehört gewissermaßen schon zum Alltag - was nicht heißt, dass die Leute deswegen ausflippen. Klar, es gibt unsichtbare Städte mit intelligenten Gorillas, die nach der Weltherrschaft streben, aber hey, ist das viel wilder als die Bedrohung durch die Marsianer oder der Krieg gegen den Terror?

Schwarz 1 - 5: Inwieweit gelten die Verhältnisse der Welt als moralisch eindeutig bzw. inwieweit sind moralische Konflikte üblich? In niedrigen Schwarz-Stufen ist der Unterschied zwischen Gut und Böse nicht so ganz klar (die Welt ist eben Grau). In der Mitte (Schwarz-3) ist zwar das Böse recht klar identifiziert, aber das Gute sehr diversifiziert und gelegentlich auch etwas fraglich. Auf hohen Schwarz-Stufen ist der Unterschied zwischen Gut und Böse ziemlich eindeutig.

Ich finde die Tabelle recht hilfreich bei Fragen der Settinggestaltung, vielleicht kannst Du auch was damit anfangen.

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