Pen & Paper - Spielsysteme > Pathfinder/3.x/D20
Glaube verpflichtet...?
Feuersänger:
--- Zitat von: kalgani am 15.05.2013 | 17:31 ---was für eine hausregel? die fav weapon war doch schon immer für den kleirker nutzbar als ob er die entsprechende fähigkeit hätte. sogar bei ADD schon.
--- Ende Zitat ---
In 3.0 und 3.5 aber nicht. Da ist sozusagen die Kette unterbrochen. Wie gesagt gilt hier: Proficiency mit der Fav. Weapon nur durch War Domain, oder separat erworben, aber nicht Cleric-Inhärent.
Lichtschwerttänzer:
--- Zitat von: Tudor the Traveller am 15.05.2013 | 10:58 --- Und eine RG Kirche hat naturgemäß viele Regeln... ...
--- Ende Zitat ---
Nein, sie hat RG Regeln bzw akzeptiert solche.
Die Regeln eines Paladins sind SEIN Kodex, den er festlegt und den sein Gott etc für gut befand.
Es gibt für einen Paladin kein höheres Gesetz, und die Regeln einer Organisation oder Gesetze eines Landes , die dem widersprechen , sind sozusagen nicht verfassungsgemäss.
Lichtschwerttänzer:
--- Zitat von: Tudor the Traveller am 15.05.2013 | 00:24 ---. Und wenn der Gott vereinfachend gesagt ein Paladin ist, wie weit kann sich der Kleriker dann davon entfernen?
--- Ende Zitat ---
Ziemlich ein Paladin sollte nämlich nicht von jedem verlangen seinem Kodex zu folgen.
Silent:
Der OotS hat dieses Thema auch irgendwie abgehandelt. Man nehme das Beispiel Miko als Negativbeispiel:
406 & 407
Hier sieht man wunderbar eine Tat die nicht mit den Gedanken der Götter vereinbar war.
Und hier sieht man warum Roy LG ist und auch in den LG Himmel darf, obwohl er einiges falsch gemacht hat. Er hat wenigstens VERSUCHT Lawful Good zu sein, das ist wichtiger als sich auf den Lorbeeren auszuruhen.
490
Falke359:
Ich würde dem Kleriker nicht von Anfang an strenge Fesseln anlegen.
Einen Kodex zu haben ist das eine, wie er ihn umsetzt, das andere.
Im Prinzip ist es in erster Linie die Gottheit, die die Macht verleiht und entscheidet, ob die Taten ihres auserwählten Klerikers ihrem Willen entsprechen oder nicht.
Große Reformatoren und Religionsgründer z.B. haben sich dadurch ausgezeichnet, dass sie den Willen ihrer Gottheit gegen festgefahrene Traditionen und Lehrmeinungen neu interpretiert und besser verstanden haben. Diese Möglichkeit sollte man auch SCs einräumen.
Es könnte interessante rollenspielerische Impulse geben, wenn sich die Kirchenoberen fragen, wieso jemand, der vom Kodex abweicht, dennoch die Kraft Gottes in sich spürt.
Oder glaubt er in Wahrheit nur, es sei die Kraft dieses Gottes?
*dadadammm"
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