Pen & Paper - Spielsysteme > Weitere Pen & Paper Systeme

[I AM ZOMBIE] I AM ZOMBIE: Field Manual & RPG

<< < (4/49) > >>

Teylen:
Die Charaktere werden erstellt in dem man sich 8 Karten aussucht und aus diesen eine entsprechenden Charakter formt. So etwas wie "Mein Charakter startete als [Grifter], entwickelte dann [Pyroman]ische Züge aus der sich ein [soziopath]isches verhalten ergab, er landete als [Irrer] in der Anstalt, floh und arbeitete als [Headhunter] er war im [Knast] und hat danach einen Job als [X-Marshal] gefunden.

Auf YouTube gibt es ein entsprechendes Video das über fB verlinkt wurde.
Die Informationsbreite des KS finde ich suboptimal.

Hinsichtlich der Chips müßte ich nachschauen.
Es kann sein das es da auch ein Dokument zum selber machen geben wird, wie bei den Karten.
Die Playtester haben ein solches.


--- Zitat von: Zarkov am  1.07.2013 | 18:47 ---Der knirschende Punkt für mich ist halt, daß sich der Drang zur Innovation auf diesen einen kleinen Bereich beschränkt. Karten, Würfel, Chips, ja fein – aber alles andere sieht von vorn bis hinten aus wie eine exakte Neuauflage der alten WoD. Nur, daß halt die Voraussetzungen ein bißchen anders sind als Anfang der 90er bei V:tM.
--- Ende Zitat ---
Eigentlich beschränken sich die Ähnlichkeiten mit der WoD doch darauf das es auch Urban Fantasy ist?
Ggf. noch das Zombies grad ähnlich populär sind wie Vampire?

Shadom:
Intelligente Untote, die versuchen versteckt unter den Lebenden zu leben.
Beide Typen ernähren sich klassischerweise von Lebenden.
Beide haben zusätzlich noch eine Dienerrasse.
Beide drohen aus verschiedenen Gründen in zum degenerierten Abziehbild ihrer Art zu werden, wenn sie den Versuchungen der Macht nicht widerstehen.
Bei beiden Spielen geht es im Meta um den Kampf gegen das innere Monster, den Weg zu sich selbst und den Einklang mit seiner Umwelt unter Widerständen zu finden.

Teylen:

--- Zitat von: Shadom am  2.07.2013 | 18:23 ---Intelligente Untote, die versuchen versteckt unter den Lebenden zu leben.
--- Ende Zitat ---
Die Toxic verstecken sich wohl nicht im klassischen Sinn.
Das heißt der Regierung ist es bekannt das es sie gibt, es gibt Quarantine-Städte und sie werden wohl radioaktiv gekennzeichnet. Das heißt wenn sie sich verstecken dann wohl tatsächlich nur im untersten Bodensatz. Wobei hinzu kommt das sie wohl auch noch ziemlich infektiös sind.


--- Zitat ---Beide Typen ernähren sich klassischerweise von Lebenden.
--- Ende Zitat ---
Ich müßte nachschauen, aber ich glaub die essen eigentlich nicht mehr. Zumindest die Toxic. ^^;


--- Zitat ---Beide haben zusätzlich noch eine Dienerrasse.
Beide drohen aus verschiedenen Gründen in zum degenerierten Abziehbild ihrer Art zu werden, wenn sie den Versuchungen der Macht nicht widerstehen.
--- Ende Zitat ---
Joah. Wobei die Dienerrasse im Grunde "entartete" Toxic sind.
Dem Gegenüber haben Vampire keine Nachteile wenn sie ihre Macht als solche benutzen.


--- Zitat ---Bei beiden Spielen geht es im Meta um den Kampf gegen das innere Monster, den Weg zu sich selbst und den Einklang mit seiner Umwelt unter Widerständen zu finden.
--- Ende Zitat ---
Hmmmm. Hatte ich bei den Spielrunden die ich mir einsah so gar nicht den Eindruck.
Das wirkte doch alles recht Romero / Tarantino-resk.
Dementsprechend gibt es wohl auch bei IAZ kein System das Unmenschlichkeiten bestraft. ((bewusst) (Kinder) Skags/Zombies zeugen, Häuser hochjagen und mehr oder weniger direkt Menschen töten blieben in den YT G+ Aufzeichnungen hinsichtlich einer eventuellen Entartung konsequenzlos)

Teylen:
Hmmm, nur als eine Überlegung, habe heute nochmal drauf geschaut, und es steht immer noch bei etwa 22k. Immerhin 22,5k.
Aber irgendwie ist es die letzten knapp 5 Tage nicht echt von der Stelle gekrebst.

Find den Kommentar von Martijn durchaus passend das das Marketing nichts taugt.
Vielleicht würde ich auch ergänzen das die Kickstarter Betreuung doch besser könnte.

Zarkov:

--- Zitat von: Shadom am  2.07.2013 | 18:23 ---Intelligente Untote, die versuchen versteckt unter den Lebenden zu leben.
Beide Typen ernähren sich klassischerweise von Lebenden.
Beide haben zusätzlich noch eine Dienerrasse.
Beide drohen aus verschiedenen Gründen in zum degenerierten Abziehbild ihrer Art zu werden, wenn sie den Versuchungen der Macht nicht widerstehen.
Bei beiden Spielen geht es im Meta um den Kampf gegen das innere Monster, den Weg zu sich selbst und den Einklang mit seiner Umwelt unter Widerständen zu finden.

--- Ende Zitat ---

Ich stimme nicht allen von Shadom angeführten Punkten zu, aber die Ähnlichkeit springt mir zumindest gerade ins Gesicht:

Das alles in einer Reihe von zusammenhängenden Spielen, die jeweils eine eigene Fraktion bedienen und auch eigenständig gespielt werden können.
Mit Metaplot.
Und Storytelling-Ansatz (komplett mit Regel 0 schon vorab).
Unterteilt in auf ein starkes Spielstereotyp ausgerichteten Blutlinien/Clans.
Superfertigkeiten gibt es ebenfalls, glaube ich gelesen zu haben.
Und statt Blutpunkte herbeischaffen (oder Humanity bewahren?) gilt es jetzt anscheinend Odium loswerden.

Die Unterschiede sind halt, daß die tragende Goth-Subkultur der frühen 90er fehlt, Zombies inzwischen schon reichlich abgenudelt sind, und die meisten Leute Zombies im Gegensatz zu Vampiren nicht direkt sexy finden.

Ich glaube wirklich, der Macher produziert an seinem selbstgewählten Zielpublikum vorbei und weiß aber bei allem nicht, warum die Resonanz so gering ist. Dazu würde passen, daß er das Rollenspiel erneuern und wieder groß machen möchte, aber die Entwicklungen der letzten 10 Jahre auf dem Gebiet nicht wirklich verfolgt hat. (Sagt er. Die letzte große Neuerung für ihn war nach eigener Aussage FATE, und das ist ja doch schon ein Weilchen her.) Wie kann man denn einen Markt erneuern wollen, wenn man nicht mal weiß, wie der Stand der Dinge ist?

Es tut mir wirklich weh, ihm dabei zuzusehen. Es ist frustrierend.

Und dazu paßt auch die folgende Aussage, der ich voll und ganz zustimme:

--- Zitat von: Teylen am  2.07.2013 | 23:14 ---Find den Kommentar von Martijn durchaus passend das das Marketing nichts taugt.
Vielleicht würde ich auch ergänzen das die Kickstarter Betreuung doch besser könnte.

--- Ende Zitat ---

Und das macht die Sache ja auch so tragisch. Hätte sich der Macher z.B. vor dem Start mit dem für Rollenspiele zuständigen Menschen bei Kickstarter in Verbindung gesetzt (das ist Luke Crane, seit ein paar Monaten), hätte der ihm mit Sicherheit einen ganzen Sack voll wertvoller Tips geben können.

Navigation

[0] Themen-Index

[#] Nächste Seite

[*] Vorherige Sete

Zur normalen Ansicht wechseln