Pen & Paper - Spielsysteme > Pathfinder/3.x/D20
Powerniveaus von Pathfinder und D&D - Gibt es Unterschiede?
Tudor the Traveller:
Ich sehe in der Optimierung von Spielwerten jetzt kein Alleinstellungsmerkmal der D20 Mechanik.
Arldwulf:
--- Zitat von: Slayn am 10.07.2013 | 14:46 ---Weil es sich um ein System handelt dessen Ziel es ist einen bestimmten Typus A abzubilden und kein Interesse hat an Typus B?
Die Notwendigkeit dieser ganzen Frage verschließt sich mir hier etwas. System matters. D&D macht seinen Teil, für das was es will, gut, ebenso Pathfinder. Dies umzumünzen auf andere Konzepte halte ich für stark fehlerhaft.
Ich nehme doch auch kein DSA 4.1, das nicht mal Nahema richtig darstellen kann, als Grundlage für ein Superhelden-Spiel.
--- Ende Zitat ---
Es geht hier ja auch nicht um andere Spielstile, sondern um Charakterkonzepte innerhalb eines Spielstils.
Mit Superheldenspiel hat dies überhaupt nichts zu tun, sondern nur mit der Frage warum zum Beispiel ein intelligenter, charismatischer Magier schwächer sein sollte als ein intelligenter Magier mit guter Konstitution.
ErikErikson:
--- Zitat von: Arldwulf am 10.07.2013 | 14:42 ---Natürlich dass die Gruppe nicht nur "ungefähr" gleich stark ist. Sondern gleich stark. Zumal das "ungefähr" dort ein sehr weitreichender Begriff ist, wir reden hier schon über einen deutlich spürbaren Unterschied.
--- Ende Zitat ---
Kannst du mir erklären, warum dein Herz so sehr dran hängt, das alle Chars genau gleich stark sind?
Mir ist das z.B. inzwischen völlig wurscht, da ists mir zehn mal wichtiger, das jeder Spieler ungefähr soviel Spotlight bekommt, wies angenehm für ihn ist. Und das wiederum bekommt man mit Fate-Aspekten oder diversem Indie-Scheiss allmal besser hin.
Slayn:
--- Zitat von: Arldwulf am 10.07.2013 | 14:54 ---Es geht hier ja auch nicht um andere Spielstile, sondern um Charakterkonzepte innerhalb eines Spielstils.
Mit Superheldenspiel hat dies überhaupt nichts zu tun, sondern nur mit der Frage warum zum Beispiel ein intelligenter, charismatischer Magier schwächer sein sollte als ein intelligenter Magier mit guter Konstitution.
--- Ende Zitat ---
Es zielt halt nun mal auf einen ganz bestimmten Archetyp pro Klasse hin. Dafür ist es da. Je weiter du von diesem Archetypen weggehst, umso "ineffizienter" wird deine Wahl. Je höher die Bandbreite der Optionen deiner Wahl, umso ineffizienter, da wieder weg vom Archetypen.
Nischenschutz ist hier das große Thema und wenn du in einer fremden Nische wildern gehst, wirst du halt mit Effizienzverlust bestraft.
Arldwulf:
--- Zitat von: ErikErikson am 10.07.2013 | 14:56 ---Kannst du mir erklären, warum dein Herz so sehr dran hängt, das alle Chars genau gleich stark sind?
Mir ist das z.B. inzwischen völlig wurscht, da ists mir zehn mal wichtiger, das jeder Spieler ungefähr soviel Spotlight bekommt, wies angenehm für ihn ist. Und das wiederum bekommt man mit Fate-Aspekten oder diversem Indie-Scheiss allmal besser hin.
--- Ende Zitat ---
Ehrlich gesagt hängt es gar nicht daran - ich bin z.B. auch ein großer Fan von hohen Unterschieden im Powerniveau in einer Gruppe, beispielsweise über Schüler / Meister Beziehungen.
Aber dies sollten bewußte Entscheidungen sein, und nicht Dinge die sich aus mechanischen Umsetzungen mehr oder weniger ungewollt ergeben. Das Beispiel oben liegt doch nicht daran dass WotC oder Paizo konstitutionsstärkere Magier tatsächlich besser findet als charismatische oder weise Magier. Es ergibt sich einfach als Nebenwirkung.
@Slayn: Also wäre Konstitution in dem oberem Beispiel (neben Intelligenz) die Nische des Magiers? Wir sprechen hier ja über Zweitattribute.
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