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Hilfe: Ich denke noch zu unfatig 2 Beispiele mit Lösungen von Euch

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Auribiel:
Ich hätte die Unsichtbarkeit als ein gelungenes Manöver angesehen (quasi ein bereits vor dem Angriff gewirkter Zauber) und das mit "always true" bis zum Gegenmanöver erklärt. Dann muss man keine FATEpunkte für die Unsichtbarkeit ausgeben, auch keinen Stunt setzen, aber es lässt sich mit dem Gegenmanöver "Mehl auf den Boden/auf den Invisible Stalker kippen" aufheben.

Oder hab ich jetzt das Problem nicht verstanden? o.o

Azzu:

--- Zitat von: winterknight am 12.07.2013 | 20:03 ---Stunt 1: Kriegt +2 auf Heimlichkeit, wenn er nicht sichtbar ist
Stunt 2: Kann (wenn er unsichtbar ist) Heimlichkeit und Nahkampf tauschen.

--- Ende Zitat ---

Stunt 1 ist legal, aber zu mächtig, wenn der Gegner beliebig unsichtbar werden kann. Dann wirkt der Stunt nämlich in 100 % der denkbaren Einsätze von Heimlichkeit. (Warum sollte der Typ jemals nicht unsichtbar werden, wenn er nicht entdeckt werden will?)

Stunt 2 ist zu mächtig, weil er zwei Stunts auf einmal zusammenfasst. Richtig wäre:

Stunt 2a: Unsichtbarkeit: Kann Heimlichkeit statt <Nahkampffertigkeit eures Spiels> im Kampf zum Angriff benutzen.

Stunt 2b: Unsichtbarkeit: Kann Heimlichkeit statt Athletik im Kampf zum Verteidigen benutzen.

Bei einem übernatürlichen NSC würde ich mich aber nicht lange damit aufhalten, wie die Fähigkeiten legal für einen Spielercharakter umsetzbar wären ("fatig" Denken hat nichts damit zu tun, alles zwanghaft mit den Grundregeln darstellen zu wollen). Nenn das Kind "Extra: Unsichtbarkeit" und lass es genau das tun, was du geschrieben hast. Denk aber dran, dass du  im Endeffekt einen Gegner mit +6 auf Angriff und Verteidigung baust.

winterknight:

--- Zitat von: Auribiel am 13.07.2013 | 13:40 ---Ich hätte die Unsichtbarkeit als ein gelungenes Manöver angesehen (quasi ein bereits vor dem Angriff gewirkter Zauber) und das mit "always true" bis zum Gegenmanöver erklärt. Dann muss man keine FATEpunkte für die Unsichtbarkeit ausgeben, auch keinen Stunt setzen, aber es lässt sich mit dem Gegenmanöver "Mehl auf den Boden/auf den Invisible Stalker kippen" aufheben.

--- Ende Zitat ---
Oder ich habe die Regeln nicht verstanden:

Ich verstehe das bisher so:
Du erzeugst ein Manöver, zB mein allseits beliebtes Sand in den Augen, habe genügend erfolge, also bleibt es "true" bis zum Gegenmanöver.
Allerdings wenn ich den Vorteil aussnutzen will: "er kann mich nicht treffen, er noch noch Sand in den Augen" Muss ich einen Fate punkt ausgeben (bis aufs erste mal)
Das trifft auch auf den schönen Tag von  LordOrlando zu.

--- Zitat von: LordOrlando am 13.07.2013 | 08:08 ---Du denkst zu kompliziert:),
--- Ende Zitat ---
Deswegen  dieser Threat  ~;D

So verstehe ich die Regeln
Manöver  erzeugt Aspekt
Aspekt kann mit Fatepunkte ausgenutz werden ( bis aufs erste mal)



--- Zitat von: Azzurayelos am 13.07.2013 | 15:58 ---Stunt 1 ist legal, aber zu mächtig, wenn der Gegner beliebig unsichtbar werden kann. Dann wirkt der Stunt nämlich in 100 % der denkbaren Einsätze von Heimlichkeit. (Warum sollte der Typ jemals nicht unsichtbar werden, wenn er nicht entdeckt werden will?)
--- Ende Zitat ---
Kann ja durch den Mehl-Trick ausgehebelt werden - Das ist die Idee dahinter.


--- Zitat von: Azzurayelos am 13.07.2013 | 15:58 ---Bei einem übernatürlichen NSC würde ich mich aber nicht lange damit aufhalten, wie die Fähigkeiten legal für einen Spielercharakter umsetzbar wären ("fatig" Denken hat nichts damit zu tun, alles zwanghaft mit den Grundregeln darstellen zu wollen). Nenn das Kind "Extra: Unsichtbarkeit" und lass es genau das tun, was du geschrieben hast. Denk aber dran, dass du  im Endeffekt einen Gegner mit +6 auf Angriff und Verteidigung baust.

--- Ende Zitat ---
Ich würde noch nichtmal bei DND soviel Zeit mit nem Monster verbringen, dass 1x auftacht und dann um ist.  ~;D
Mit den Fragen hier, versuche ich Eure Intepretation von Fate aufzunehmen und dann in meinen Spielen zu verwenden.
Wenn ich gespielt habe und am abend zurück blicke bin ich nicht glücklich. Es wird besser.

LordBorsti:

--- Zitat von: winterknight am 14.07.2013 | 22:09 ---...
Ich verstehe das bisher so:
Du erzeugst ein Manöver, zB mein allseits beliebtes Sand in den Augen, habe genügend erfolge, also bleibt es "true" bis zum Gegenmanöver.
Allerdings wenn ich den Vorteil aussnutzen will: "er kann mich nicht treffen, er noch noch Sand in den Augen" Muss ich einen Fate punkt ausgeben (bis aufs erste mal)
...

--- Ende Zitat ---

Wobei "true" je nach FATE Inkarnation schon etwas unterschiedliches bedeuten kann.

Bei FATE 3 hieß das nur, dass man den Aspekt in der Geschichte berücksichtigen musste, regeltechnische Interaktion waren aber auf Invoke (tag, free tag) und Compel beschränkt. Das heißt regeltechnisches Interagieren mit Aspekten war an FATE Punkte (und free tags) gebunden. (Das enspricht deiner von mir oben zitierten Interpretation)

FATE Core geht da ein Stück weiter und hängt ein paar Regeln an Aspekte, die ohne FATE Punkte Einsatz verwendet werden können. Aspekte können als Hindernisse dienen, d.h. man muss eine Aktion gegen eine Schwierigkeit aufwenden. Als zweite Möglichkeit erlauben Aspekte eine aktive Verteidigung gegen Aktionen, die der Aspekt plausibel beeinflusst.

Je nachdem ob ihr eine FATE 3 Inkarnation (zum Beispiel FreeFATE oder Malmsturm) verwendet oder FATE Core gibt es da also Unterschiede.

Azzu:

--- Zitat von: winterknight am 14.07.2013 | 22:09 ---Ich verstehe das bisher so:
Du erzeugst ein Manöver, zB mein allseits beliebtes Sand in den Augen, habe genügend erfolge, also bleibt es "true" bis zum Gegenmanöver.
Allerdings wenn ich den Vorteil aussnutzen will: "er kann mich nicht treffen, er noch noch Sand in den Augen" Muss ich einen Fate punkt ausgeben (bis aufs erste mal)

--- Ende Zitat ---

Bei Fate Core gibt es auch Aspekte, die (unabhängig davon, ob jemand Fatepunkte einsetzt) erst überwunden werden müssen, damit bestimmte Aktionen möglich sind. Ein schwieriger Wurf auf Wahrnehmung könnte z.B. einem Charakter ermöglichen, anzugreifen, ein einfacher Wurf für die Mehl-Aktion würde die Unsichtbarkeit komlett aufheben. Bei Fate 3 stimmt deine Regelauslegung.

Fähigkeiten, die im Konflikt relevant und "immer an" sind, würde ich aber nicht (allein) mit Aspekten darstellen. Dafür sind Stunts und Extras da.

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