Pen & Paper - Spielsysteme > Pathfinder/3.x/D20
[PF] Kritikpunkte aber auch Lob
kalgani:
Ich finde den ausführlichen Post von Feuersängerhilfreich, aber auch eure weiterführende erörterung im 4e smalltalk.
bestätigt leider weiterhin meine 4e spieleindrücke... obwohl ich vielen kleinigkeiten an der 4e inzwischen was abgewinnen kann.
Talim:
@Arldwulf
Deswegen ist die angesprochene Homogenität der Gruppe auch so wichtig.
Wenn man das System mit allen Optionen ausreizen will, kann man das machen, aber bitte gemeinsam.
Oder man schaltet gemeinsam zwei Gänge zurück (Ignorieren von Optionen oder von vorne herein Optionen durch den SL ausschließen) und spielt das was man will und nicht das was man muss.
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--- Zitat von: Feuersänger am 13.08.2013 | 10:09 ---Darius hat jetzt die letzten X Monate GESEHEN, dass die Tiers harte Realität sind! Darum geht es doch gerade in diesem Thread! Dass man die Klassen in Tiers einteilt, hat er vorher überhaupt nicht gewusst. Seine Beobachtungen haben sich nur exakt mit der "Vorhersage" durch die Tier-Theorie gedeckt.
--- Ende Zitat ---
Zwei so genannte Tier 1 Klassen waren offensichtlich weit schwächer als eine so genannte Tier 2 Klasse.
Wie in diesem Thread ja auch von vielen erklärt wurde ist die Erfahrung des Spielers und der ihm zugestandene Freiraum maßgeblich.
Problematisch an der Tier Einteilung ist das sie überhaupt nicht die verschiedenen Stufenbereiche berücksichtigt in denen man spielen kann.
Außerdem habe ich das Gefühl das die Einteilung rein mechanisch und auf Basis von Einzelspieler SC vorgenommen wurde. Synergie Effekte werden nicht berücksichtigt.
Die Eingangs beschriebene Situation hätte durchaus mit einer so genannten Tier 4 Klasse erreicht werden können.
Diese Tier Einteilung wird leider von manchen Rollenspielern als Anlass genommen die Nutzung von "schwachen" Klassen zu verdammen und als Schwächung der Gruppe zu sehen.
Vigilluminatus:
Ja, ich glaube auch, dass das Tier-System von Spielern ausgeht, die wissen, wie sie Charaktere bauen müssen. Ein schlecht gespielter Wizard wird im Kampf gegen einen gut gespielten Fighter möglicherweise abstinken. Aber das ändert generell nichts daran, dass ein Fighter nun einmal NUR im Kampf überhaupt das Potenzial hat, relevant zu sein. Ein gut gespielter Wizard kann das Face der Party sein (Charm), den Kampf auf verschiedene Weisen dominieren (Save-or-die, Summons, Blaster...), Gegner schwächen und Alliierte stärken, Fallen unschädlich machen, Rätsel lösen (Divination) und und und... und sich innerhalb eines Tages auf alles Gewünschte spezialisieren.
Das mit den Tier 1 und Tier 2 Klassen... die beiden liegen ja auch auf demselben Powerlevel (Level-9-Sprüche). Die Tier 1er haben nur den Vorteil ihrer viel größeren Spruchauswahl für jede Situation, was reine Kampfpower angeht, kann sie ein gut gespielter Tier 2er eventuell hinter sich lassen. Genauso kann ein gut gespielter Tier 4er im Kampf sicher mit einem Tier 3er gleichziehen oder ihn überragen, der hat halt wiederum seine Vielseitigkeit auch in anderen Situationen durch Zauber. Eine gute Gruppenmischung KANN da viele Gefälle ausgleichen... aber die Gefälle sind dennoch da, bei gut gebauten Charakteren hat ein Tier 4 einfach nicht so viele Möglichkeiten, Kampfsituationen zu beenden, wie ein Tier 2, und was Vielseitigkeit in UND außerhalb von Kämpfen angeht, kann ein Tier 2 niemals einem Tier 1 das Wasser reichen. Wenn einen das stört, muss man drumrum arbeiten oder ein anderes System suchen. Ich hab mir lieber ein anderes System gesucht.
Arldwulf:
--- Zitat von: Talim am 13.08.2013 | 21:28 ---@Arldwulf
Deswegen ist die angesprochene Homogenität der Gruppe auch so wichtig.
--- Ende Zitat ---
Ich würde eher sagen die Homogenität ist ein notwendiges Übel in schlecht ausbalanciertem Systemen. Je schlechter ausbalanciert umso wichtiger und einschränkender wird sie. In der Praxis bedeutet dies ja nichts anderes als dass jemand nicht spielen kann was er will um die G.ruppenbalance nicht zu stören.
Der Druck zur Homogenität (Zwang ist sicher ein falsches Wort dafür, auch wenn dies je nach System auch stimmen kann) ist ein Symptom, und keine Lösung des Problems.
Slayn:
--- Zitat von: Arldwulf am 13.08.2013 | 22:27 ---Ich würde eher sagen die Homogenität ist ein notwendiges Übel in schlecht ausbalanciertem Systemen. Je schlechter ausbalanciert umso wichtiger und einschränkender wird sie. In der Praxis bedeutet dies ja nichts anderes als dass jemand nicht spielen kann was er will um die G.ruppenbalance nicht zu stören.
Der Druck zur Homogenität (Zwang ist sicher ein falsches Wort dafür, auch wenn dies je nach System auch stimmen kann) ist ein Symptom, und keine Lösung des Problems.
--- Ende Zitat ---
Beide Konzepte, zu "spielen was man will" und eine "Balance" sind beide bescheuert.
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