Pen & Paper - Spielsysteme > Pathfinder/3.x/D20
[PF] Kritikpunkte aber auch Lob
Arldwulf:
--- Zitat von: kalgani am 13.08.2013 | 21:23 ---Ich finde den ausführlichen Post von Feuersängerhilfreich, aber auch eure weiterführende erörterung im 4e smalltalk.
bestätigt leider weiterhin meine 4e spieleindrücke... obwohl ich vielen kleinigkeiten an der 4e inzwischen was abgewinnen kann.
--- Ende Zitat ---
Im Detail kann man da sicher eine Menge diskutieren (so lassen sich Begegnungskräfte natürlich auch wieder "aufladen" und die Effekte sind ja nicht auf Schäden beschränkt)
Aber die Richtung stimmt ja, die 4e hat wirklich die Philosophie dass möglichst wenig Aktionen doppelt gemacht werden sollen und dass es möglichst wenig Aktionen geben soll die einen Kampf allein entscheiden. Der Rest sind Detailfragen, letztlich muss man dies mögen oder auch nicht.
Arldwulf:
--- Zitat von: Slayn am 13.08.2013 | 22:29 ---Beide Konzepte, zu "spielen was man will" und eine "Balance" sind beide bescheuert.
--- Ende Zitat ---
Inwiefern? Was soll daran bescheuert sein z.B. Max den geschickten Halunken spielen zu wollen der seine Ziele durch Tricks und Fingen erreicht?
Es wird erst dann eine schlechte Idee wenn das System dann "geht nicht" sagt. Oder sagt "geht, aber Paul der Magier kann das alles besser. Und noch mehr."
Feuersänger:
--- Zitat ---Aber das ändert generell nichts daran, dass ein Fighter nun einmal NUR im Kampf überhaupt das Potenzial hat, relevant zu sein.
--- Ende Zitat ---
Das ist in der Tat seit langem einer meiner Hauptkritikpunkte am 3.X-Klassensystem im Allgemeinen und am Fighter im Besonderen. Dieses "Fighter-boys fight... and nothing else" kotzt mich echt enorm an. Barbar und Ranger können wenigstens noch fürs Überleben in der Wildnis sorgen (wenn auch nicht so gut wie ein Druide), der Rogue als Face und Skillmonkey fungieren (wenn auch nicht so gut wie ein Magier)... der Fighter muss schon alle Register ziehen, um wenigstens im Kampf was zu reißen (Dungeoncrasher und so), aber solange keine Initiative gewürfelt wurde, beschränkt sich seine Rolle auf dekorativ-in-der-Landschaft-rumstehen.
Leider haben sie das auch in PF komplett verbockt, da mal was dran zu ändern. In 3.5 hat wenigstens der Warblade eine bessere Skillbasis und -auswahl. Diplomacy ist da auf jeden Fall drin.
Dash Bannon:
ach die Skillpunkte des Schurken. Ich steh voll auf Skillpunkte. Da ich gerne mehr mache als nur kämpfen (auch einer der Gründe für die Entscheidung "Schurke"). Aber wenn man das hart betrachtet sind zwei "Hauptaufgaben" des Schurken durch Magier/Kleriker sehr einfach zu ersetzen.
"Klopfen" ist was..Grad 1 oder 2?
"Fallen finden" Grad 1 oder 2?
hier tritt dann auch wieder eines meiner Hauptproblem mit der Magie zutage. Der Schurke muss nen Fertigkeitswurf machen und einen bestimmten Wert erreichen, dann klappt es.
Der Magier/Kleriker zaubert (kein Wurf auf nix) und es klappt.
Ist generell irgendwie dämlich finde ich. Magier zaubern, es klappt automatisch oder der Gegner muss nen RW machen ob er 100% oder nur ein bisserl in den Arsch gekniffen ist.
Feuersängers Signatur ist in diesem Zusammenhang auch treffend. Schurke "Yeah! 1 W6 mehr hinterhältiger Angriff" ". Magier "Cool ich kann jetzt die Zeit anhalten" :-X
kalgani:
wie gesagt wenn du nochmal was schurkenartiges in PF spielen willst nimm den ninja mit seinem ki-pool
der kann sich dann wenigstens selbst unsichtbar, unhörbar u.ä. dinge machen.
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