Pen & Paper - Spielsysteme > Pathfinder/3.x/D20

[PF] Kritikpunkte aber auch Lob

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Slayn:

--- Zitat von: Arldwulf am 15.08.2013 | 14:58 ---Ja, aber genau deshalb will ich mich ja in eine Rolle, in einen Charakter hineinversetzen. Um diesen besser ausspielen zu können. Jede Entscheidung die auf etwas anderem beruht als auf der Frage: "was würde dieser Charakter tun?" erzeugt eine Distanz zu diesem.

Das ist dann ein Kompromiss zum wohl der Gruppe. Aber ein unnötiger, denn in einem besserem System gäbe es diesen Widerspruch gar nicht.

--- Ende Zitat ---

Das eine hallte ich für eine Ausrede, das andere für eine Illusion.

Wenn sich dein Gefühl der Immersion nur dann ergeben kann, wenn du Vollgas gibst, dann ist das nur eine Ego-Tour.
Gerade bei homogeneren Systemen kommt immer wieder als Kritik dass das Gefühl der Immersion noch weniger aufkommt.

Rhylthar:

--- Zitat von: Slayn am 15.08.2013 | 14:47 ---Paradox ist es, in einem Gruppenspiel nur nach eigenem Ego zu spielen, nur weil es geht.

--- Ende Zitat ---
+1

Wobei ich doch nach meinem Ego spiele, nur heisst das nicht, dass dies zwangsläufig zu übermächtigen Charakteren führen muss.
Als Magier könnte ich mit Illusionen einen Gefangenen wahrscheinlich viel besser zu etwas zwingen, als es jemand mit Intimidate jemals könnte. Mein Charakterkonzept verbietet es mir aber.
Wenn ich einer Harper Scout spielen will, bin ich damit in manchen Gegenden der FR ziemlich am Arsch, wenn das rauskommt. Will ich trotzdem.

D&D bietet mir zigtausend Möglichkeiten, meinen Charakter zu gestalten. Ihn so effektiv in allen Bereichen wie möglich zu machen, ist eine Option, aber nicht die alleinige.

Seltsamerweise war es in meinen Gruppen immer so, dass die Gruppe sich einfach von sich aus ergänzt hat. Wie in einem MMORPG, vielleicht nicht ganz so statisch in Tank, DD und Healer, aber auch nicht ganz so weit entfernt davon.

Teylen:

--- Zitat von: Arldwulf am 15.08.2013 | 14:32 ---Beim Balancing gibt es ja oft diese schöne Spaßserie vom Angel Summoner und dem BMX Bandit. In einer Folge will der Angel Summoner dem BMX Bandit das Spotlight überlassen. Dieser soll nun über eine Straßenschlucht durch ein Fenster springen und die bösen Jungs mit seinem Bike verhauen.
--- Ende Zitat ---
Eigentlich hat der BMX Bandit zweimal davor - bei kleineren Problemen, seiner Größe - einen Plan vorgeschlagen bei dem er etwas hätte unternehmen können. An der Stelle wo der Angel Summoner ihm das Spotlight überlassen mag sagt der BMX Bandit bereits das er es eigentlich für vollkommen unmöglich hält - weil das Problem tatsächlich ein Tier1 Problem ist.

Vor die Wahl gestellt das jetzt zu tun oder kein Spotlight mehr zu kommen radelt der BMX Bandit frustriert los.


--- Zitat ---In der Serie hilft der Angel Summoner ihm heimlich, beschwört seine Engel. Was wäre wenn nicht? Stürzt der BMX Bandit dann ab? Stirbt und die bösen sind erfolgreich, machen was auch immer sie so vorhatten?
--- Ende Zitat ---
In der Serie kommt der BMX Bandit dahinter das der Angel Summoner ihm "heimlich" hilft und fordert das der Summoner das unterläßt. Einfach weil es der Demütigung zuviel ist. Er stürtzt dann ab und der Summoner sucht sich einen neuen Sidekick (Dressurreiter Girl).

Roland:

--- Zitat von: Thandbar am 15.08.2013 | 13:50 ---Sind Spielregeln nicht immer eine "Einschränkung"?

--- Ende Zitat ---

Klar.

Arldwulf:

--- Zitat von: Slayn am 15.08.2013 | 15:05 ---Wenn sich dein Gefühl der Immersion nur dann ergeben kann, wenn du Vollgas gibst, dann ist das nur eine Ego-Tour.

--- Ende Zitat ---

Mit Vollgas hat dies überhaupt nichts zu tun, das Problem gibt es ja schließlich auch anders herum (aus OOC Gründen etwas tun das stärker ist als das was der Charakter getan hätte)

Es geht rein um die Trennung von IG Motivation und OOC Motivation.

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