Pen & Paper - Spielsysteme > Pathfinder/3.x/D20
[PF] Kritikpunkte aber auch Lob
ErikErikson:
Magic belegt meine These nur. Erfolgreich mit System mastery.
Indiespiele belegen meine These noch einmal. keine ausgeprägte System mastery, keine größere Verbreitung.
Und sagen, wir Malmsturm wäre ein System, wo man coole Sachen mit machen kann, und wo gute Bilder hat, groß wirds deshalb aber noch lang nicht, genausowenig wie hundert andere Spiele. Belegt meine These nocheinmal.
neben SR,DSA und D&D sind auch quasi alle anderen größeren Systeme ebenfalls schlecht gebalanced, z.B. Warhammer, Cthulhu oder Midgard.
Klar, es kann nur eine zufällige Korrelation sein, aber ich finde das schon ziemlich einleuchtend.
Meine These bezieht sich nun auch wirklich nur auf Rollenspiele, weder auf Brett- noch auf Computerspiele. ich will auch niemanden überreden, aber ich find die Übereinstimmung schon sehr krass.
Arldwulf:
--- Zitat von: Wormys_Queue am 21.08.2013 | 17:55 --- Sollten die Designer das aber machen wollen, stehen sie sofort vor dem Problem, welches Tier sie denn als Massstab wählen sollen: Tier 1 (wie ich es bevorzugen würde) würde sich dafür wohl genausowenig eignen wie Tier 5. Liefe also letztlich auf Tier 3 hinaus (und ich vermute, dass WotC genau das mit der 4E versucht haben), was ich (siehe parenthese) auch nicht für die verkaufstechnisch klügste Lösung halte.
--- Ende Zitat ---
Definiert sich Tier 1 nicht darüber dass die darin enthaltenen Klassen die anderen Klassen ersetzen können? Es geht dort ja nicht darum den meisten Schaden zu machen oder dergleichen.
Das macht es natürlich schon definitionsgemäß zu einem fragwürdigem Kandidaten. Aber ich weiß auch nicht ob die Designer überhaupt sich an irgendeinem Tier orientieren sollten. Was sie sollten ist doch sich an Themen, an Fluff und Hintergründen orientieren. Wichtig ist doch nicht dass der Magier alle an die Wand spielen kann. Wichtig ist dass es Magier gibt.
Ich habs oben ja schonmal gesagt: Die Klasse macht mir eigentlich gerade in den Systemen Spass in denen sie nicht irgendwann die anderen Charaktere überstrahlt. Je ausbalancierter umso mehr Spaß hab ich damit. Zum Teil liegt dies an der oben genannten Selbsteinschränkung. Wenn man eine Tier 1 Klasse spielt achtet man ein wenig darauf den anderen ihren Freiraum zu lassen, muss dies auch. Aber vor allem weil man mehr tun kann wenn man nicht darüber nachdenken muss ob die nächste Aktion vielleicht schlecht für den Gruppenfrieden wäre.
Die tollen Aktionen kann ich dann ja dennoch machen. Aber eben dann wenn es auch zu meinem Level passt. Oder wenn ich dafür die Kosten bezahle.
Arldwulf:
@Erik: System Mastery ist sicher ein wichtiger Aspekt um Spiele und vor allem Folgeprodukte zu verkaufen. Aber auch Spieler die daran Spass haben haben dann ja mehr Spaß wenn es nicht nur die eine tolle Option zu finden gibt.
Sondern 50. Oder 500.
Je mehr Wege es dann gibt das System zu meistern umso besser. Und am besten ist es wenn alles benutzt werden kann um das System zu meistern.
6:
--- Zitat von: ErikErikson am 21.08.2013 | 18:15 ---Magic belegt meine These nur. Erfolgreich mit System mastery.
--- Ende Zitat ---
Okay. Also siehst Du ein, dass die Leute Spiele mit Spielbalance wollen? Gut. (Thema abgehakt)
Ein Dämon auf Abwegen:
--- Zitat ---Die großen Systeme sind alle unbalanciert, DSA,SR,D&D. Da ist der Wettbewerbsgedanke drin, kannst sagen was willst. Und das geht nur, wenn manche auch versagen.
--- Ende Zitat ---
Wobei bei DSA mMn die Unterschiede zwischen einem Optimierten und einem "normal gebauten" Char deutlich kleiner sind als bei DnD.
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