Pen & Paper - Spielsysteme > Pathfinder/3.x/D20
[PF] Kritikpunkte aber auch Lob
Talim:
Bei uns hatte Gruppenhierachie noch nie was mit der Klasse zu tun. Entweder spielt man nen Anführtertyp oder lässt es bleiben.
Roland:
Da hab ich mich etwas unklar ausgedrückt, mir gehts um die Hierarchie/die Rollenverteilung unter den Spielern, nicht unbedingt unter den Charakteren.
Feuersänger:
Moment. Soll das jetzt heißen, dass ich durch eine bestimmte Klassenwahl zum Anführer der Spielergruppe werde, gleichzeitig aber mein Charakter nicht unbedingt Anführer der Party sein wird?
Komm ich jetzt nicht mit.
Arldwulf:
--- Zitat von: Roland am 22.08.2013 | 17:38 ---Ich sehe es in der Tat als einen der Vorteile von D&D2/Pathfinder an, dass man sich durch die Wahl der Klasse auch einen Platz in der Gruppenhierarchie aussuchen kann.
Das Problem ist nur, dass man diesen Platz dann auch ausfüllen können und wollen sollte.
--- Ende Zitat ---
Aber wäre es nicht viel besser wenn ich dies unabhängig von der Klasse wähle?
Indem man diese Entscheidung mit der Klassenwahl verknüpft schränkt man auch die Zahl der Klasssen ein die für ein bestimmtes Niveau zur Verfügung stehen. Der bessere Ansatz ist doch zu sagen: OK, Paul will etwas mächtiger spielen, Max dagegen im Hintergrund bleiben - und dann unabhängig von der Klassenwahl dies mechanisch zu unterstützen.
Sei es durch den Hebel Point buy punkte oder erhöhten Anteil an Erfahrungspunkten. Gerade bei letzterem ist der Unterschied zu schnellerem Anstieg im Powerlevel bei unbalancierten Klassen ja nur noch dass man dies bewußt tut und jeder Mitspieler dies sieht. In einem ausbalancierten System kann ich ja die gleichen Unterschiede im Powerlevel haben. Nur dort eben bewußt weil ich dies will, und meine Gruppe. Nicht vom System vorgegeben.
Wormys_Queue:
--- Zitat von: Arldwulf am 22.08.2013 | 17:17 ---Die 4e ist an vielem gescheitert. Aber hier gehört sie nicht wirklich hin.
--- Ende Zitat ---
Die 4E ist genau das System, das den Versuch unternommen hat, Balance ins D&D-Land zu bringen. Klar gehört die hier hin.
--- Zitat ---Dass Balancing von Kämpfer und Magier war dort aber eher etwas das positiv aufgenommen wurde. Oder anders gesagt: ohne dies hätte die Edition noch schlechtere Kritiken erhalten. Und dann sogar berechtigt.
--- Ende Zitat ---
Die Kritik war eh berechtigt,aber das können wir getrost hier rauslassen. Fakt ist: Die 4e ist deutlich besser balanciert als die Vorgängeredition. Und hat nicht nur, aber auch deswegen gut die Hälfte ihrer Spielerschaft verloren. Und das zeigt eben, dass für sehr viele Spieler Balance nicht der zentrale Punkt für ihren Spielspass darstellt.
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