Pen & Paper - Spielsysteme > Pathfinder/3.x/D20
[PF] Kritikpunkte aber auch Lob
Arldwulf:
Versteh ich völlig. Aber dann wären die Spieler doch viel besser dran zu sagen:
"Ok, ich spiele die stille Kitty die die Abenteurer begleitet und versucht von ihnen zu lernen aber keine Führungsrolle spielt. "
"Super, kannst du machen wähl dir einfach eine Klasse, das kannst du mit jeder Klasse machen"
als zu sagen
"Ok, ich spiele die stille Kitty die die Abenteurer begleitet und versucht von ihnen zu lernen aber keine Führungsrolle spielt."
"Na dann nimm Klasse X, mit Klasse Y klappt das nicht so recht."
Vigilluminatus:
--- Zitat von: Roland am 23.08.2013 | 12:46 ---Ich selbst hab bei der Sache ziemliche Vorbehalte, aber einige Spieler entziehen sich gern der Verantwortung fürs Spiel. Da hilft es, dann auch nur einen mittelmäßigen Charakter zu haben.
--- Ende Zitat ---
Und daher soll es sinnvoll sein, dass ein Fighter in allen Belangen einem Druid unterlegen ist? Was ist, wenn jemand, der sich lieber nicht in den Vordergrund drängt, vom Flair her lieber einen Druid spielen würde? Oder wenn jemand einen kompetenten Fighter spielen will, das Spiel diesen Wunsch aber nach Kräften behindert? Ich kann die Logik nicht nachvollziehen, dass mir ein Spiel vorschreibt, welche Klassen so schwach zu sein haben, dass nur Profis sie halbwegs kompetent spielen können, während andere so stark sind, dass Anfänger mit ihnen nichts falsch machen können, auch wenn sie möglicherweise überfordert sind, und Profis das Spiel sprengen können. Und ich HATTE schon mal einen Anfänger, der einen Fighter gespielt hat, weil er am Anfang nicht überfordert werden wollte... später hat er sich dann beklagt, dass er im Kampf langweilig zu spielen und außerhalb des Kampfes völlig nutzlos ist.
Wormys_Queue:
--- Zitat von: Arldwulf am 22.08.2013 | 20:36 ---Dein Bemühen hier die 4E um jeden Preis in die Diskussion hineinzubringen in allen Ehren, aber hatten wir eigentlich schonmal eine 4E Diskussion in der die Erwiderung "so steht das leider nicht in den Büchern" die falsche Erwiderung gewesen wäre?
--- Ende Zitat ---
Mehrfach, und lustigerweise wurde die Behauptung auch noch dann aufrechterhalten, wenn man das entsprechende Zitat wörtlich nachgeliefert hat. Das ist das Problem mit dir. Ich weiss sowohl, was in den Grundregelbüchern drinsteht als auch das was die Designer dazu gesagt haben (mit letzterem hab ich mich wahrscheinlich sogar intensiver beschäftigt als du). und weil du in der Sache keine Gegenargumente kennst, versuchst du meine Kompetenz anzugreifen. Und ja das hatten wir früher schon.
--- Zitat ---Selbst hier im Thread bei deinem Einwand bezüglich der Paragon Pfade galt dies doch nun wieder.
--- Ende Zitat ---
Nur bei dem Teil des Einwandes, bei dem ich mir nicht sicher war, was ich auch deutlich so gekennzeichnet hatte. Insoweit hab ich deine Korrektur auch nicht weiter hinterfragt. Bezeichnend, wie du meinen Einwand hier wieder verdrehst.
--- Zitat ---Ist doch auch ok. Du spielst sie nicht, du beschäftigst dich nicht damit.
--- Ende Zitat ---
Habe ich lang genug. Womöglich sogar intensiver, als du dich je mit Pathfinder beschäftigt hast. Dass ich das inzwischen nicht mehr tue, macht mein Wissen nicht obsolet, die Grundregelwerke sind nämlich immer noch dieselben.
--- Zitat ---Du brauchst keine Ahnung von der 4E zu haben.
--- Ende Zitat ---
Hab ich aber. Genug, um fundierte Aussagen zu machen. Die dich dazu zwingen, meine Kompetenz schlechtzumachen zu versuchen.
--- Zitat ---Wenn du wirklich so überzeugt bist das Spieler Imbalance wollen
--- Ende Zitat ---
Du hörst überhaupt nicht zu, oder? Es geht nicht um die Imbalance, sondern um die damit verbundenen Möglichkeiten, die man in einem balancierten System so eben nicht haben kann. Da spielt das mit rein, was ErikErikson gesagt hat, da spielt das mit rein was Feuersänger gesagt hat, und da spielen noch zig andere Motivationen mit rein, die den entsprechenden Spielern viel, viel wichtiger sind als die Spielbalance als Prinzip. ich hab keine Ahnung, ob du das einfach nicht zugeben willst oder ob du da ein Wahrnehmungsproblem hast, weil du von dir auf andere schliesst. Dass ich an dieser Stelle keinen Blödsinn rede, beweist der Erfolg von Pathfinder. Dessen Fans geben nämlich durch die Bank weg zu, dass die 4E besser balanciert ist als die 3.5 oder PF. Und ziehen 3.5/PF trotzdem vor. Lässt sich nur damit erklären, dass die beiden Systeme irgendetwas haben, was die 4E eben nicht bietet. Die Mär, dass das an der üblen Nachrede der 4E-Hater hängt, ist jedenfalls Schwachsinn, die Leute sind auch bei uns nicht besonders beliebt, weil wir ständig mit denen in einen Topf gesteckt werden. Halt das, was du hier ja auch gerade abziehst.
Arldwulf:
*Sfz* Lass es gut sein. Tut mir leid wenn du dich angegriffen gefühlt hast - eigentlich hätte ich es einfach bei "4E gehört ins 4E Forum" belassen sollen.
Das ganze bringt nichts.
Darum auch mal zu einem anderem Thema (zumindest als Versuch). Es wird ja im Ausgangsposting noch etwas anderes angesprochen, die Balance zwischen Monstern und Spielercharakteren. Insbesondere dass die Monster oft nur 1-2 Runden durchhalten.
Das hängt wie oben schon gesagt natürlich mit der Wahl des Abenteuerpfads zusammen, mit der Anzahl Spielercharaktere und dem Point Buy.
Aber dennoch ist es ja durchaus ein häufiger zu sehendes Verhalten das ich auch schon öfters hatte, auf höheren Stufen werden die Kämpfe kürzer, auch dann wenn man sich an die Vorgaben hält. Ich weiß nicht einmal ob ich das so schlecht finden soll...aber Anpassungen der Monster durch den SL sind ja durchaus etwas häufiges und auch dafür geht natürlich Zeit drauf. Wenn ich mir ein CR 9 Monster wie der Frostriesen anschaue weiß ich auch wirklich nicht ob er ein sinnvoller Gegner für eine Gruppe Abenteurer auf dieser oder leicht darunterliegender Stufe ist.
Wie würdet ihr das Challenge Rating System in Pathfinder bewerten?
Wormys_Queue:
--- Zitat von: Arldwulf am 23.08.2013 | 17:10 ---Wie würdet ihr das Challenge Rating System in Pathfinder bewerten?
--- Ende Zitat ---
Funktioniert meistens ganz ordentlich mit der oben genannten Standardgruppe, ist aber wie in 3.5 von sehr vielen Faktoren abhängig, so dass in der Praxis durchaus Anpassungsbedarf entstehen kann, speziell bei Gruppen, die aus mehr als 4 Mitgliedern bestehen und/oder mit höherem PB gebastelt wurden. Dazu spielt auch hier wieder die Systemkenntnis einen Faktor. Kennt man die Schwächen eines Monsters und geht entsprechend planend an die Sache heran, wird ein Kampf natürlich leichter als wenn man unvorbereitet von demselben Monster überrascht wird.
Ich hab den Frostriesen jetzt mal auf die Schnelle mit der Stufe 9-Beispielsgruppe aus dem Council of Thieves-AP verglichen und sehe das eigentlich schon als ganz passend an. Mit seinem recht ordentlichen Angriffsbonus und seinem Durchschnittsschaden von 23 kann er speziell für Charaktere mit weniger Trefferpunkten durchaus zur Gefahr werden (Seoni aus der obigen Gruppe hat AC 18 und 50 TP, die haut er mit etwas Glück in einer Runde aus den Pantoffeln) und dank der hohen Eigen-TP hält er auch ein wenig aus.
Aber klar kann der Kampf auch ein jähes Ende nehmen (insbesondere wenn Seoni ihren Zauber "charm monster" gegen den verheerend miesen Willensrettungswurf des Frostriesen einsetzt).
Jetzt stehen die Beispielscharaktere natürlich nicht im Ruf besonders optimiert zu sein. Gegen entsprechend aufgepimpte Gruppen sieht der Frostriese natürlich zusehends älter aus.
Navigation
[0] Themen-Index
[#] Nächste Seite
[*] Vorherige Sete
Zur normalen Ansicht wechseln