Pen & Paper - Spielsysteme > Pathfinder/3.x/D20
[PF] Kritikpunkte aber auch Lob
Darius:
--- Zitat von: Talim am 9.09.2013 | 08:57 ---Man muss ein System nicht spielen, um die Regeln zu verstehen. Lesen reicht da vollkommen aus.
--- Ende Zitat ---
Man muss es zwingend spielen, um den "Geschmack" zu verstehen. Doch!
Regeltheorie ist nur das Gerede vom Blinden von den Farben. Wie im echten Leben halt. Grau ist alle Theorie..die Wahrheit ist aufm Platz.
Thandbar:
--- Zitat von: Darius am 9.09.2013 | 09:10 ---Man muss es zwingend spielen, um den "Geschmack" zu verstehen. Doch!
--- Ende Zitat ---
Ich bin mir gar nicht sicher, ob es bei Rollenspielen überhaupt einen einheitlichen Geschmack pro System gibt. Besonders, wenn viele Hausregeln eingesetzt werden und manche Bereiche des Spiels quasi überhaupt nicht verregelt sind, unterscheidet sich das Spiel von Tisch zu Tisch bisweilen ganz schön. (Das habe ich bei DSA und D&D eigentlich schon so erlebt.)
In etlichen Diskussionen kommen ja immer so Argumente auf wie "bei uns ist das aber ganz anders". Was der Nachteil von Debatten ist, die sich dann ausschließlich auf die Erfahrungsseite stützen. :)
Slayn:
--- Zitat von: Darius am 9.09.2013 | 09:10 ---Man muss es zwingend spielen, um den "Geschmack" zu verstehen. Doch!
Regeltheorie ist nur das Gerede vom Blinden von den Farben. Wie im echten Leben halt. Grau ist alle Theorie..die Wahrheit ist aufm Platz.
--- Ende Zitat ---
Wobei man da noch was anfügen kann, betrifft auch dich und deine ursprünglich Problem. Hier wird ja gerne über Builds und Powergamern geschrieben, etwas das bei einen etwas härter gespielten AP unterwegs, also wenn man bei 1 anfängt sich hochzuspielen, eher selten passiert, da du in den "schwachen Stufen", welche bei den meisten Builds gerne theoretisch in kauf genommen werden, einfach verreckst oder dir deine Mitspieler auf die Zehen treten, da dein Charakter nichts leistet während gerade die wirren Build-Optionen sich aufbauen.
Ich frage mich daher, ob ein Paladin-Oracle-Build, wenn ab Stufe 1 erspielt, überhaupt je entstanden wäre, denn so ganz ehrlich, hätte der Heiler der Gruppe mit Pala-Multiclassing rumgespielt, hätte ich ihm als Mitspieler ordentlich die Meinung um die Ohren gehauen-
Feuersänger:
Nochmal kurz zum Thema PF-Spielpraxis: ich habe speziell in meinen ersten Beiträgen in diesem Thread immer wieder gesagt, "in 3.5 ist das (auch) so und so". Da ich allgemein viel in diesem Board schreibe, war ich auch davon ausgegangen, es sei inzwischen bekannt, dass ich in 1. Linie 3.5-Jünger bin. Ich hatte nicht vor, den Eindruck zu erwecken, ich würde seit Jahren wöchentlich PF spielen.
--- Zitat ---Vieles aus der späteren 3.5 war einfach krass, da gab es Dinge, die als Feat umgesetzt wurden, die so stark wie eine einzelne 3-Stufen-PK waren.
--- Ende Zitat ---
Ja, sowas gibt's. Teilweise ist das auch bewusst und mit Bedacht eingeführt worden, mit Feats die auf bestimmte UP Klassen zugeschnitten sind. Z.B. From Smite to Song, welcher den Paladin schwupps um 1 Tier anhebt.
Dass es leider sowas auch für die sowieso schon übermächtigen Vollcaster gibt, ist aber wirklich keine Glanzleistung der Autoren. Aber Zen Archery würde ich jetzt nicht dazuzählen. Eher schon diesen Drachenmagie-Scheiss.
Arldwulf:
Wobei man auch nicht übertreiben sollte. Vieles von dem was Feuersänger oben anspricht würde ich so unterschreiben. Ist ja auch klar - zumindest das hat er ja auch ganz offensichtlich gespielt oder zumindest beim Charakterbau berücksichtigt.
Und klar...Pathfinder neigt ein wenig dazu Charaktere in eine bestimmte Rolle zu drängen und trotz immer noch hoher Optionsvielfalt ist dort immer ein wenig das Gefühl eingeschränkt zu werden. Spaß macht es trotzdem - zumindest mir - und sei es auch nur weil ein guter SL und eine gute Gruppe vieles herausreißen können was die Designer so verbocken, und weil Pathfinder RPG am Ende immer noch auf 3.5 aufsetzt das für sich genommen ein gutes System ist.
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