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[PF] Kritikpunkte aber auch Lob

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Arldwulf:
Ich finde die ganzen Splatbookeinwürfe auch nicht so besonders - meine Argumente oben waren eigentlich auch eher auf den ganz normalen Standardbarden ohne große Optimierung gemünzt. Und ja - auch der ganz normaler Core Barde ist nicht "mist" sondern immer noch mehr oder weniger im Mittelmaß des Powerspektrums. Die Splatbooks runden eine Menge ab, doch auch ohne diese funktioniert er gut.

Ich denke auch dass sich hier Pathfinder RPG gar nicht so verstecken muss, es gibt auch genug Möglichkeiten etwas wieder zu verbessern, den Charakter zu optimieren. Auch Barden.

Man darf sowas nicht als Komplettveriss verstehen. Die Anpassungen selbst sind aus meiner Sicht sehr fragwürdig - und als ich meinen Barden in Pathfinder RPG gespielt hab sind sie auch sehr einschneidend für den Spaß daran gewesen. Und wie dies kam habe ich weiter oben versucht auszuführen. Aber erstens gibt es Möglichkeiten diese Schwierigkeiten zu umschiffen (wenn auch mit natürlich wieder ein paar anderen Kompromissen und Kosten verbunden) und zweitens ja auch noch ein paar andere Klassen.

Es ist nicht viel mehr als eben Kritik an ein paar Regeländerungen. Und klar: Ich versteh auch jeden der sagt: "Ich will da einen Gelehrten haben, genau so hab ich mir die Klasse immer vorgestellt!"

afbeer:

--- Zitat von: Narubia am 11.09.2013 | 13:07 ---1. Ist PF viel jünger - ein so altes System wie 3.5 mit 1 Mio Splatbooks ist einfach nicht mit einem viel jüngeren Regelwerk, das sich noch DERART SCHNELL ausweitet, zu vergleichen

--- Ende Zitat ---
PF kam im August 2009 raus und altert seitdem (2013). Jetzt 4 Jahre
D&D 3,5 kam im July 2003 raus und alterte bis August 2007. auch 4 Jahre
Material davor war für D&D 3.0 bzw. nur fluffmäßig leicht für Pathfinder und D&D 3.5 zu übernehmen.

Im Ganzen ist der Bloat über Open Game License bzw. Pathfinder Compatibility License durch 3rd Party Publishers auch in derselben Größenordnung.

--- Zitat ---2. ... Regelwerken, die zwar offiziell sind, aber die...
a) die meisten Spieler nicht nutzen
b) völlig zurecht gar nicht in deutscher Sprache erschienen sind - demnach vielen gar nicht zugänglich sind
c) so viel Murks enthalten, dass man den Rest auch getrost als "Müll" verbuchen kann, wenn man nicht genau hinschaut.

--- Ende Zitat ---
Dies ist damit genauso wahr für Pathfinder.

Feuersänger:

--- Zitat von: Narubia am 11.09.2013 | 14:38 ---Wenn du nach diesen endlosen Diskussionen immer noch nicht erkannt hast, dass diese komplette Powerlevel-Diskussion immer vom Spielstil abhängig ist und damit diese Verallgemeinerungen obsolet, dann ist an deiner Lesekompetenz durchaus zu zweifeln. Es gibt Gruppen, die über große Spielzeiten überhaupt gar kein Problem mit der Spielbalance haben. Auch Darius' Gruppe hatte, wenn ich das richtig verstanden habe, bis in den Mid-High-Bereich keine größeren Probleme. Und die meisten Gruppen spielen nunmal nicht direkt im High-Level-Bereich.
--- Ende Zitat ---

Hä? Darius hat doch PF gespielt und nicht 3.5. oÔ Und selbst da hat ihm eine Vollcaster-Klasse in die Suppe gespuckt.*
In 3.5 _kriegst_ du mit Core-only irgendwann massive Probleme. Klar, nicht auf den niedrigsten Stufen, aber spätestens ab Level 10 brechen die Dämme. Dann gibt es nämlich in Core einfach kein Material mehr, was für die weltlichen Klassen echten Mehrwert bietet. Da fängt der Fighter an, Feats für seine Sekundärwaffe zu nehmen, während der Magier... you know the rest.


--- Zitat --- Immerhin hast du 6, in Worten sechs, genannt. Zudem - 3 Splatbooks, man muss bei PF erstmal schauen, dass man 3 Bücher findet, die man getrost als "Splatbooks" bezeichnen kann.
--- Ende Zitat ---

Von diesen 6 sind aber die zweiten 3 eher "Glasur" abnehmender Wichtigkeit. Wie dem auch sei. Fakt: in PF gibt es weniger Zusatzmaterial. Ja und? Für dich ist das ein Vorteil von PF, für mich ein Nachteil. Und in 3.5-Splats ist in der Tat viel "Mus" dabei, das bestreite ich nicht. Aber eben dazwischen nicht nur Weizenkörner, sondern echte Perlen, die einem Charakter mehr Glanz verleihen als alles, was PF bietet.
Nochmal: ich kann verstehen, dass man ein Spiel bevorzugt, für das man nicht viel Material anschaffen muss. Und es macht auch nicht jedem Spaß, aus einem Wust von Optionen das "gute Zeug" rauszufinden. Aber manchen Leuten macht eben gerade das Spaß. Und für die ist dann 3.5 besser als PF.


--- Zitat ---Besuchst du regelmäßig Cons oder unterschiedliche Rollenspielvereine?
--- Ende Zitat ---

Nicht regelmäßig, aber gelegentlich. Gerade da habe ich so einige (3.5) Komplettisten kennengelernt. Natürlich schleppt man aber auf eine Con oder zum Vereinstreff nicht zwei Regalmeter Bücher mit.

--

*) Wobei man da insbesondere den antiklimatischen "Nach einer Runde vorbei"-Endkampf stark relativieren muss: der fragliche Charakter hat, wieviel, 380 Schaden(?) rausgerotzt, weil der Spieler _zwei Crits_ hintereinander gewürfelt hat, mit einer x4 Waffe. Mit sowas kann man nicht rechnen - es sei denn, der Charakter hat eine Fähigkeit, Threats auch ohne Würfelwurf zu generieren. Auf die Weise sind aus regulär ~2-3 Treffern effektiv 10-11 geworden. Wären die Crits nicht gefallen, hätte das ganz anders ausgesehen.

Slayn:
Der Wahnwitz hinter der ganzen Argumentation ist doch der: Ein Haufen an wirklich broken Material/Splats hat Klassen angeblich gefixed, was in diesem Kontext wohl bedeutet, dass ihnen wahnwitzige Fähigkeiten zugestanden wurden. Siehe etwa den Barden der Sprüche bis Grad 9 konnte oder den Ur-Magus den man mit einem 1-Stufen Dip und einem Feat erreichen konnte.
Also wenn das die Messlatte für sinnvolles Spielen ist, dann sind alle "Das ist so Broken!" Sachen, über die teilweise geredet werden (Siehe Vollcaster Rebalancing) einfach nur ein hausgemachter Haufen Exkremente.
Und ja, solche Argumente und Quellenbeweise klingen für mich nach jemanden, der mehr Liest als spielt.

Feuersänger:
@Slayn:
Alles eine Frage des bevorzugten Powerlevels. Wenn ich mein Spiel auf T3 zentrieren will, kann ich darin natürlich keine Sublime Chords oder Ur-Priests brauchen. Ich brauche aber auch keinen SubChord oder sonst eine PrC, um den Core-Barden zu fixen. Mein Ansatz war nie "Let's make each class equally broken" (wie das bei F&K Tomes der Fall ist).

Natürlich bedingt das einiges an Beschäftigung mit dem System, um das Potential einzelner Optionen einordnen zu können. Da ist 3.5 alles andere als pflegeleicht.

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