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Eure liebsten Campaign Settings?

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Talim:
Planescape

Glaube versetzt Berge. Man ist nie der größte Fisch im Teich und muss daher wohl überlegt vorgehen. Die vielen Philisophien geben genug Aufhänger für interessante Geschichten. Davon ab sind die Abenteuer einfach abgefahren. Die Jungs von TSR waren damals wirklich in hochform.

Birthright

Politik, Politik und Strategie
Ressourcen schlau einsetzen, noch rechtzeitig den Vetrag mit Fürsten XY abschließen, Truppen befehligen und gleichzeitig den Hofstaat bei Laune halten bevor er rebeliert.

Dark Sun

Alte Geheimnisse entdecken, ums Überleben kämpfen und (wenn richtig aufgezogen) auch sehr düster und apokalyptisch (Gamma Word ohne Science Fiction).

Feuersänger:
Danke schonmal für die ersten Beteiligungen. Übrigens habe ich den Thread natürlich mit einem Hintergedanken ins 3.X-Board gesetzt.

Ich habe selber bis jetzt _meistens_ entweder die (3er) FR oder Homebrew bespielt. FR gefällt mir auch sehr gut, weniger wegen des Metaplot (um den habe ich mich nie gekümmert), aber allein die große geographische Materialfülle sorgt auf lange Zeit für Abwechslung. Der Kontinent hat eine sinnvolle Größe, sodass man nicht nach zweimal falsch abgebogen von der Arktis im Dschungel landet (Stichwort Aventurien). Dank D&D-Magie sind die Distanzen ja reisetechnisch kein wirkliches Problem.

Wie dem auch sei, ich spiele mit dem Gedanken, mal eine Kampagne in einem anderen veröffentlichten Setting zu beginnen (bzw anzubieten). Allerdings stellt sich da im Moment keine rechte Inspiration ein. Die Frage ist daher: was bieten andere Settings, das die FR nicht bieten?


--- Zitat von: La Cipolla am 11.09.2013 | 23:32 ---erstmal: alles immer und zweifelsfrei +Planescape 8)
--- Ende Zitat ---

 :d
Volle Zustimmung! Ich liebe Planescape. Ich liebe Planewalking. Das erweckt bei mir total den Sense of Wonder.
Leider konnte ich meine bisherigen Mitspieler nicht damit anstecken. :( Sie wollten nach 2-3 Sitzungen wieder zurück in die Realms.


--- Zitat ---Oft aber auch unsere reale Welt in spontanem Fantasy-Kleid. An die Weltkarte kommt einfach nichts ran. :)
--- Ende Zitat ---

Da sprichst du auch ein wahres Wort gelassen aus. Ist in der Tat ein Gedanke, der sich letzterdings öfter mal in meinem Ideenzentrum regt - eine Parallelwelt, in der es eben D&D-Magie und die ganzen mythischen Kreaturen gibt. Angesiedelt so im antiken Zeitrahmen, etwa römische Blütezeit.

Slayn:

--- Zitat von: Feuersänger am 11.09.2013 | 23:43 ---Die Frage ist daher: was bieten andere Settings, das die FR nicht bieten?
--- Ende Zitat ---

*Lacht*

Für mich ist der eigentliche Witz der: Die richtig erfolgreichen Setting (etwa FR oder Aventurien) bieten rein gar nichts, Es ist eben genau dieses Nichts, auf das man aufbauen kann. Themen-bezogene Settings mögen zwar jetzt, sofort und auf der Stelle toll wirken, dazu zähle ich sowohl Planescape, Al´Qadim als auch Midnight, diese nutzen sich aber schnell ab, sobald der "Sense of Wonder" erst mal um ist.

La Cipolla:
Also gerade Planescape könnte ich endlos spielen. Das gilt auch für andere "kleinere" Settings, allerdings braucht man da halt eine Gruppe, die auch gerade darauf abgeht und sich auf die Eigenheiten einlässt. Wer natürlich bei einem Arabiensetting alles auf totale Klischees aufbaut, der hat nach einer Mini-Kampagne keinen Bock mehr. Macht Sinn.


--- Zitat ---Da sprichst du auch ein wahres Wort gelassen aus. Ist in der Tat ein Gedanke, der sich letzterdings öfter mal in meinem Ideenzentrum regt - eine Parallelwelt, in der es eben D&D-Magie und die ganzen mythischen Kreaturen gibt. Angesiedelt so im antiken Zeitrahmen, etwa römische Blütezeit.
--- Ende Zitat ---

Was ich schnell gemerkt habe: Man sollte sich darüber nicht zu viele Gedanken machen. Wir haben keine große Mythologie bzw. bauen sie in dem Moment auf, in dem wir sie brauchen, und dasselbe gilt für den Zeitrahmen und bspw. auch die Besiedlung. Wir haben etwa mal eine Low-Fantasy-Runde in einem Völkerwanderungersnorddeutschland begonnen, aber als wir am Mittelmeer waren und Bock drauf hatten, gab es auch das römische Reich und Klischee-Araber.
Also anders gesagt, ein "Kanon" hat sich erst im Laufe des Spiels entwickelt, und das war sehr angenehm. Dann war er allerdings auch relativ fest für diese Runde. Wenn man eine klare Zeit verwendet, gehen die Vorteile dieser Herangehenweise (nämlich der Bekanntheitsgrad u.ä.) schnell verloren. Die meisten Äras in den meisten Ländern sind nun mal nicht sonderlich gut im Allgemeinwissen verankert.

Talim:
Es sei denn sie bieten außer dem Sense of Wonder noch Inhalt.

Das ist z.B. eine der Gefahren bei Dark Sun.
In AD&D gab es die Buzzwords: Power, Power, deadliest Setting ever, 10th level magic and Power.
Wenn das der Motviator war, blieb nach kurzer Zeit nicht viel Motivation mehr übrig und es wurde reichlich öde.
Man konnte aber auch das reichliche Hintergrundmaterial nutzen und eine düstere, sterbende Welt beschreiben, voller versteckter Geheimnisse und Aufgaben. Es ist zwar eine Wüstenwelt, sie ist aber nicht leer.

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