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Wirkung von Magie in der Spielwelt

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Slayn:

--- Zitat von: Luxferre am 30.09.2013 | 15:50 ---Wenn das so weitergeht, erkläre ich den Thread für gescheitert und schließe die Sache. *enttäuscht bin und maulig*  :P

--- Ende Zitat ---

Du bist nur deswegen maulig, weil ich mich da wohl mies ausgedrückt habe.

Ich nehme jetzt einfach mal an, die etablierten Regeln sind einfach nicht alles und es gibt noch weitaus mehr dort Draußen. Siehe etwa Baukastensystem für Epische Zauber oder Mythals in den FR.

Gerade daher nehme ich an, "man" wird sich recht wenig mit Kleinscheiß befassen und viel öfters die große Keule auspacken, etwa Zauber entwickeln wie "Honigstadt wird nie fallen, so lange ein Nachkomme der Tsinti auf dem Thron sitzt" oder "Das Briederchenrusstal wird immer gute Ernte haben, so lange jeder Bauer bei Vollmond eine Flasche Wodka rituell opfert (durch Trinken und Singen)". Das ist dann sowohl High Magic als auch Setting "Wahrheiten".

Arldwulf:

--- Zitat von: Luxferre am 30.09.2013 | 15:50 ---Dann, mein lieber Arldwulf, ist dieser Thread nicht der richtige für Dich.


Zur zehntausendmillionsten Klarstellung:
Es geht mir mit diesem Fred darum, wie eine plausiblere D&D Welt (WoD und Co interessieren in diesem Unterforum eher weniger *hint*) wegen hohen Magieeinsatzes aussehen könnte...
--- Ende Zitat ---

Ist doch super, und so würde ich den Sinn eines solchen Threads auch darstellen. Aber: Wenn du diese Frage stellst, was wäre dann an der Antwort:

In einer hochmagischen D&D Welt wäre Zentralisierung viel wahrscheinlicher - Probleme bei der Kommunikation und Kontrolle der Untergebenen sind geringer als in "unserer" Welt, und es ist somit einfacher für einzelne Personen auch größere Reiche zu verwalten.

so falsch?

Ähnlich sieht es mit anderen Dingen aus:

In einer Welt mit so vielen magischen Gefahren wie D&D ist es sehr wahrscheinlich dass Dörfer häufig attackiert werden und die Dörfler schnell Schutz benötigen. Die Vorwarnzeit ist gering und die Chance für die Dörfler sich mit eigenen Waffen zu wehren ebenso. Sie haben also etwas wohin sie schnell fliehen können das sie vor den meisten Monstern schützt.

Klingt doch plausibel, oder nicht? Du mißverstehst mich wenn du glaubst ich würde hier die Designer verteidigen. Der Grund warum ich hier poste ist weil das Thema interessant ist, und ich plausibilität in der Spielwelt für sehr wichtig erachte.

Dass heißt nur nicht automatisch dass alles gesagte sofort auf Zustimmung trifft. Manchmal gibt es auch andere Möglichkeiten - Argumente für eine andere Entwicklung. Und dann muss man sich eben die Argumente anschauen.

Luxferre:
Arld, ich erwarte keine Zustimmung von Dir, um zufrieden zu sein. Ich wünsche mir schlicht Input, wie sich der Alltag durch Magie plausibler darstellt, als in jeder D&D Veröffentlichung. Denn dort ist Magie grds autark von allem Alltag gelöst. Es giubt hie und da mal 'n kleine Runenfalle an der Tür... wow, beeindruckend.
Aber es gibt Türen. Es gibt Häuser. Es gibt den stinknormalen Mittelalteralltag. Und das spreche ich einer konsistenten D&D Welt ab. Sie würde sicherlich anders funktionieren. Und das "wie" ist für mich der wirklich spannende Teil.

Arldwulf:

--- Zitat von: Luxferre am 30.09.2013 | 15:54 ---Welcher Zauber ersetzt welches Handwerk? Wer wird überflüssig? Wer putzt Häuser, wenn es kleine magische Staubteufel gibt? Wer betreibt einen Weinhain, wenn der Kleriker nebenan ein besseres Gesöff ohne großen zeitlichen und arbeitstechnischen Aufwand herbeizaubert?
Wie wirken sich die vielen kleineren Zaubertricks aus und die niedrigstufigen Zauber? Sagen wir mal bis Grad 2 oder 3 für den normalen Alltag. Alles darüber steht ja eher sehr wohlhabenden Leuten zur Verfügung.
Ich finde eine konsequentere Umsetzung echt spannend.

--- Ende Zitat ---

Was ich mir hierzu überlegt habe ist das Magie zumindest in den Reichen - aber wohl auch anderswo fluktuieren oder auch mal gar nicht mehr "funktionieren" kann. Wer für sein Brot und seinen Wein auf Mystras Überleben angewiesen wird und sieht wie aller 10 Jahre mal wieder Unsinn mit dem Gewebe getrieben wird oder irgendein Magier damit Unsinn betreibt hat sicherlich den Drang für eine Sicherheitsreserve.

Generell geht es immer auch um die Kosten des ganzen. So ein Weinberg kostet zwar Arbeit - doch diese Arbeit kann mit der Möglichkeit auf diesem Land zu leben verrechnet werden (in Form von Pächtern welche Abgaben zahlen).

Aus Sicht eines Landesherren (oder allgemeiner dem der über das Land verfügen kann, warum auch immer) ist es besser auf dem Land einen Pächter zu haben der Wein anbaut und ihm etwas abgibt als in der nächsten Stadt einen Zauberer zu haben der Wein verkauft. Ich denke also nicht das Magie dort benutzt werden wird wo sie derartiges verdrängt (dadurch würde auf Dauer zu viel negatives eingekauft werden), sondern als Ergänzung dazu.

Arldwulf:

--- Zitat von: Luxferre am 30.09.2013 | 16:10 ---Aber es gibt Türen. Es gibt Häuser. Es gibt den stinknormalen Mittelalteralltag. Und das spreche ich einer konsistenten D&D Welt ab. Sie würde sicherlich anders funktionieren. Und das "wie" ist für mich der wirklich spannende Teil.

--- Ende Zitat ---

Mhh....versteh ich gar nicht. Warum sollten Türen und Häuser mit Magie problematisch sein? Weil man damit dort reinkommt? Kommt man ohne sie doch auch. Und gegen eine Menge Zauber hilft so etwas halt auch.

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