Pen & Paper - Spielsysteme > Pathfinder/3.x/D20
Wirkung von Magie in der Spielwelt
Luxferre:
Dann sehe ich schon Stadtwachen, die Überlebensgroß patrouillieren, mit Greifen an Mithralkette oder Entfernungsbögen. Ernsthaft, wer leitet so konsequent?
Feuersänger:
kalgani:
Durch die ASF% verbietet sich das meist von selbst.
Aber dazu gibt es ja Gish-Klassen wie den Duskblade. ;)
kalgani:
ich hab extra elitekriegerschule deswegen geschrieben
so ein konzept lohnt sich auch erst ab einem gewissen level.
obwohl eine level 3 Wache mit WAR2/(SOR/MAG)1 sicher interessanter zu spielen wäre.
aber trotzdem eliteeinheiten sollten sowas schon können.
und das es fliegerstaffeln gibt die extra greifen & co dazu domestizieren ist imho eine logische schlußfolgerung.
auf golarion zähmen orks auch eulenbären...
"ASF%" heisst? ich denke in PF, nicht in 3.x.
Arldwulf:
--- Zitat von: Feuersänger am 27.09.2013 | 09:08 ---Das ist jetzt aber reichlich konstruiert. Wir reden hier immerhin von der 98er Perzentile. Das entspricht nach unseren Maßstäben etwa IQ 130. Und du willst mir erzählen, dass 19 von 20 Leuten mit IQ 130 lieber Blumenmädchen oder Besenbinder werden?
--- Ende Zitat ---
Tatsächlich: Ja. Vielleicht nicht Besenbinder sondern Händler und nicht Blumenmädchen sondern Schreiberin, aber dennoch - 19 von 20 Leuten haben eher "normale" Berufe.
Warum ist das so? Zunächst einmal weil die Freiheit der Berufswahl nicht gegeben sein muss. Magie zu erlernen ist teuer, selbst wenn die Schule an sich nichts kosten würde. Denn das Kind welches eigentlich später mal den Lebensunterhalt seiner Eltern sichern sollte arbeitet nun nicht mehr auf dem Feld, oder im Handwerksbetrieb seiner Eltern sondern studiert Magie. Und sehr wahrscheinlich kostet die Schule durchaus etwas.
Aber auch bei freier Berufswahl ist ja nicht gesagt dass man unbedingt eine Spielercharakterklasse als Beruf wählt. Händler profitieren genauso von hoher Intelligenz, und da Craft in D&D auf Intelligenz basiert auch sämtliche Handwerker. Tatsächlich sogar Fälscher. Und auch Schreiber. Oder Leute die mit Mechaniken hantieren.
Und als dritter Punkt kommt noch hinzu dass man seine Intelligenz (und insbesondere das Potential dazu) nicht unbedingt kennen muss. Jemand der Prinzipiell Int 13 hat kann genausogut sein Leben auch auf dem Feld verbringen, nie eine Ausbildung erhalten und auf den ersten Blick wie ein dummer Bauernjunge erscheinen. Wie viel Potential er hat sieht man dann erst wenn man mit ihm arbeitet.
Diese drei Punkte bedeuten nun nicht dass es wenig Magier geben _muss_. Sie bedeuten nur dass wenn man mehr Magier in der eigenen Welt haben möchte man sich Gedanken über Förderprogramme für die Familien von Magierschülern machen sollte. Über Freiheit bei der Berufswahl. Über allgemeines Schulwesen um die intelligenten Kinder möglichst früh zu finden und gut auszubilden. Und darüber dass dennoch - auch wenn man dies alles erledigt hat - viele Leute andere Berufe ergreifen werden.
Je weniger dieser organisatorischen Maßnahmen ein Land durchführt umso schlechter wird seine Quote sein dabei intelligente Bürger auch tatsächlich zu Magiern zu machen.
Feuersänger:
Aus dem Grund meine ich, dass nach intelligenten Kindern aktiv gesucht wird. Kommt auch oft in der Fantasy vor. Spätestens wenn man den Eltern einen Beutel Gold bietet, dafür dass ihr Kind Karriere machen kann, wird sich da keiner mehr zieren. Und Magier neigen dazu, viel Geld zu haben.
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