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[Eigenes System] Mit Persönlichkeit des SC als Regelkern
Slayn:
Kann man auch anders und fürs Spiel geschickter darstellen.
Nimm ein ganz einfach Roll Under System. Sagen wir mal D20 (Ich mag die 5% Schritte). Startwert bei einem Pärchen ist 10-10. Ab hier kann man in 1-Punkt-Schritten dann gespiegelt verschieben (9-11,8-12, bis 1-20).
Charakterentwicklung hier beeinflusst die Schere in beide Richtungen. Ich würde für Charaktere ein Array vorgeben, so das alle Spieler ab Start gleich bevor- und nachteilt sind. Bei 7 Kardinalstugenden und Todsünden etwa 17,15,14,12,11,10,10.
Wie gesagt, erster Check auf den Dominanten Aspekt des Pärchens, zweiter Checks ggf. auf den Zweitaspekt.
Ahab:
Die Idee ist ziemlich gut. Aber warum bräuchte ich dann zwei Würfelwürfe? Wenn ich zB einen Hochmut-Wurf ablege und eine Verteilung von 12-8 habe, dann sehe ich doch dass ich bei 1-12 bescheiden reagiere (vorausgesetzt wir nehmen Bescheidenheit als gewünschte bessere Ausprägung an) und bei 13-20 arrogant. Ich habe doch bei der Verteilung meiner Arrays bereits maßgeblich die Grenzen für eine solche Probe gelegt. Oder übersehe ich hier etwas oder verstehe ich nur Deine Intention nicht?
Insgesamt mag ich den Ansatz aber sehr. Das würde zwar meine schönen Balken ad acta legen, ist aber tatsächlich wesentlich eleganter gelöst. Und ein W20 Roll under könnte mir gefallen.
Übrigens, hier noch einmal das Balkendiagramm, etwas differenzierter und des moralischen Kanons willen mit den sieben Todsünden. Erstmal natürlich nur zu Denkzwecken.
EDIT: Man würde dann eben einen Hochmut-Wurf oder einen Geiz-Wurf ablegen.
EDIT 2: @Slayn: Der Vorteil des Balkensystems mit den Modifikatoren wäre aber natürlich, dass ich gleich einen passend skalierten Modifikator auch für andere Proben hätte. Will ich zB mit meinem SC einen NSC verführen, könnte der SL die Fertigkeitenprobe (oder wie auch immer) um meinen Hochmut-Modifikator erschweren. Das hätte natürlich auch Vorteile, wobei so etwas sicherlich auch mit dem W20 Roll Under möglich wäre. Ich weiß nur spontan nicht, wie.
Slayn:
Der Nullwert würde fehlen. Ich bin kein Fan von Comic-haften Ergebnisse, also entweder Mutig oder Feige zu sein, kein "Normal Menschlicher" Zwischenwert.
Bei einem geteilten Wert 15-5 bist du entweder X, oder Y. Bei einem gesplitteten Wert 15-5 bist du erst entweder X, dann Y, danach freie Wahl (oder weder-noch, was in so einem System auch eine Aussage für sich ist).
Die Chancen kannst du dir ja bei d20, wie gesagt, 5% Schritte, einfach ansehen.
Vergleiche folgende Aussagen:
1 - Entweder bist du zu 70% Mutig und zu 30% Feige
2 - Entweder bis du zu 70% Mutig, zu 70% Normal, zu 30% Feige.
Was trifft ein Lebewesen, das weder eine Spielfigur noch ein Schizophren ist, besser?
Robert:
Wobei es sich anbieten könnte immer 2 Würfel zu benutzen(stilecht: 1 schwarz/dunkle Farbe, 1 weiß/helle Farbe):
- Zeigt der erste Würfel einen Erfolg, ignoriert man den anderen.
- Zeigen beide Würfel einen Fehlschlag, erfährt man schneller das der Spieler frei wählen darf, das der Charakter tut.
Andere Option für geteilte Werte: Man erhält durch den aktuellen Stand auf dem Balken ein "Fenster" innerhalb dessen der Spieler/Charakter seinen freien Willen ausübt
- würfelt er unter dem Fenster durch -> negatives Extrem
- würfelt er über der Oberkante -> positives Extrem
Ja, ist beim System von Degenesis entlehnt(und stellt auch IMHO das Einzige dar, was interessant an Degenesis war), aber da hat es mit einem W10 nur halb so viele Schritte erlaubt, wie bei einem W20.
Edit, um das Beispiel von Slayn aufzugreifen:
Mit der Fensterlösung wäre das gesetzt einem Wert von 15-5
25%(20, 19, 18, 17, 16) automatisch Gut
55%(15, 14, 13, 12, 11, 10, 9, 8, 7, 6, 5) normale Reaktion
20%(4, 3, 2, 1) automatisch Böse
Ahab:
Okay, ich glaube, ich hab's verstanden:
Man gibt den Spielern zB das folgende Array vor:
17/3
15/5
14/6
12/8
11/9
10/10
10/10
Dann können sie diese nach belieben und in jeder Ríchtung auf die sieben dualen Eigenschaften verteilen.
Kommt dann eine Situation, in der diese Eigenschaft auf die Probe gestellt werden muss (nach dem gleichen Muster wie etwa in den vier Varianten, die ich weiter oben ausgeführt habe), würfelt der Spieler auf den dominanten der beiden Aspekte. Liegt er (bei W20 Roll Under) über seinem Wert, hat er diesen Teil verbockt. Bei Mutig 17 / Feige 3 wäre die dominante Probe also verbockt, wenn er 18 oder mehr würfelt. Das bedeutet aber nicht gleich, dass er feige handelt, sondern, dass er den mutigen Weg nicht wählt. Daraufhin folgt die Probe auf den unterlegenen Aspekt. Überwürfelt er auch den, handelt er auch nicht feige, sondern... ja, was? Wägt ab? Bleibt moderat? Hier habe ich ein paar Umsetzungsschwierigkeiten.
Man könnte jedoch sagen, dass eine anschließende Fertigkeitsprobe um die Differenz erleichtert oder erschwert wird, die der Spieler bei der Moralprobe erzielt. Nur so ein Schnellschuss. Das kann ganz schön hohe Modifikatoren auf den W20 geben, und außerdem: Kann der SC, obwohl er eine Mut-Probe vergeigt hat, trotzdem den mutigen Weg wählen und die Differenz zu seinem Mut-Wert, die er erlangt hat, als Malus erleiden?
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