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Cyberpunk-Alternativen zu Snow Crash
Zarkov:
--- Zitat von: YY am 19.11.2013 | 23:59 ---Und ab dann ärgert man sich schwarz, weil es nach der Kovacs-Reihe sonst nichts mehr Vergleichbares in Gut gibt.
--- Ende Zitat ---
Gibt’s auch wirklich nicht.
Ansonsten, was Boba oben gesagt hat (bei Effinger und Gibson mag ich persönlich allerdings nur den jeweils ersten Band leiden). Bei Gibson unbedingt den Sammelband Burning Chrome mitlesen – da sind noch drei Sprawl-Kurzgeschichten drin, die zu Neuromancer dazugehören, und die sind echt gut.
Alles, was sich sonst so Cyberpunk nennen, kann man fast geschlossen zum Altpapier geben. (Contraband von George Malfoy vielleicht noch, aber das kennt schon fast keiner mehr.) Der Shockwave Rider von John Brunner ist ausdrücklich davon ausgenommen – der war vorher schon da.
Zu Stephenson: Das Cryptonomicon ist noch zu empfehlen. Der Schluß hängt, wie üblich, etwas durch, aber sonst ziemlich großartig.
Infernal Teddy:
Bruce Sterlings Shismatrix wäre meiner Meinuing nach noch zu nennen, dann Software und Wetware von Rudy Rucker (Der einzige der frühe Cyberpunks der als Informatiker auch AHNUNG von dem hatte was er schrieb) und die Anthologie Spiegelschatten falls du drankommst, ist qausi die konstitutionierende Sammlung. Ein paar eher untypische Empfehlungen hätte ich auch noch bei interesse. Ansonsten: wer auch immer Charlie Stross empfohlen hat wird zugestimmt. Ach ja, und Harry Harrisons New York 1999 (Englisch: Make Room! Make Room!, vor kurzem von Mantikore neuveröffentlicht unter dem Filmtitel Soylent Green, auch wenn der film an sehr vielen punkten vom roman... ich schweife schon wieder ab)
Dammi:
Thirteen bzw Black Man von Richard K Morgan ist auch ziemlich cool.
When Gravity Fails habe ich kürzlich wieder gelesen, nachdem ich die Trilogie zuletzt in den 90ern gelesen hatte . Ist eigentlich ganz gut gealtert, inzwischen gibt es aber besseres.
Dreamdealer:
Boba - Nagel - Kopf. :d
Für Gibbson ist noch die Kurzgeschichte Fragments of a Hologram Rose absolut zu empfehlen.
Timberwere:
--- Zitat von: knörzbot am 19.11.2013 | 21:57 ---Von Charles Stross könnte es evtl. etwas entsprechendes geben. Aber dazu kann Timberwere sicher mehr schreiben. ;D
Wortwitz hat der Mann auf alle Fälle.
--- Ende Zitat ---
Charles Stross ist zwar kein Cyberpunk im allerengsten Sinne, aber:
Halting State und Rule 34 spielen in der nicht allzuweit entfernten Zukunft (so 2035 rum, glaube ich) und sind sehr überzeugend weitergedacht, spannend, mit teils wirklich brilliantem Wortwitz und durch die Erzählweise in der zweiten Person Singular mal echt was anderes. Halting State halte ich dabei für den besseren der beiden Romane, was Rule 34 aber keinesfalls schlecht macht.
Glasshouse ist noch weniger Cyberpunk, weil es in einer deutlich weiter entfernten Zukunft angesiedelt ist, aber ganz grob geht es auch in die Richtung. Einige sehr spannende Ideen und Wortwitz hat es ebenfalls, und ich habe es sehr gerne gelesen.
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