Pen & Paper - Spielsysteme > Pathfinder/3.x/D20

Skillpunkte PF (in Anlehnung an 3.5)

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6:

--- Zitat von: Narubia am 12.12.2013 | 09:00 ---Ich stelle mir häufig unter dem Barden einfach einen Schelm/Hofnarr vor, und spätestens dann wird es unpassend.
--- Ende Zitat ---
Kann ich verstehen. Allerdings ist die Vorlage beim Barden eher der mittelalterliche Minnesänger und Geschichtenerzähler. Also eher nicht Eulenspiegel (obwohl der sicherlich auch noch unter Barde fallen dürfte) und eher Walther von der Vogelweide. Ein Barde ist also eigentlich eher eine Respektsperson.

Narubia:

--- Zitat von: 6 am 12.12.2013 | 09:15 ---Kann ich verstehen. Allerdings ist die Vorlage beim Barden eher der mittelalterliche Minnesänger [...] Ein Barde ist also eigentlich eher eine Respektsperson.

--- Ende Zitat ---
Auch der Minnesänger ist für mich keine Respektsperson. Echt nicht.

Davon ab dass Barden zumindest in meinen Gruppen nicht als "Respektsperson" auftreten, sondern eben wirklich eher als Gaukler.

6:

--- Zitat von: Narubia am 12.12.2013 | 09:22 ---Auch der Minnesänger ist für mich keine Respektsperson. Echt nicht.

--- Ende Zitat ---
Dann hast Du da andere Vorstellungen von Minnesängern als sie im Mittelalter vorherrschten. Viele bekannte Minnesänger waren adlig und Ritter. :)

--- Zitat ---
Davon ab dass Barden zumindest in meinen Gruppen nicht als "Respektsperson" auftreten, sondern eben wirklich eher als Gaukler.

--- Ende Zitat ---
Naja. In meinen Gruppen kommt es auf den Barden an. Die meisten Barden treten bei uns aber definitiv als Respektsperson auf. Ob sie das dann wirklich sind, oder sich diesen Respekt ertäuschen, ist dann eine andere Frage. Wenn ich einen Barden spiele, dann fällt der aber meistens unter adlig bzw. echte Respektsperson. Einen Gaukler sehe ich persönlich eher beim Schurken und nehme die Klasse dafür.

Slayn:
Ich stimme dem Christian hier mal zu. Barden hatten mal einen sehr hohen Stand in der Gesellschaft, besonders am Hof. Bei Pendragon gibt es eine ausführlichere Erklärung dazu, auch darüber welche Sonderprivilegien man Barden zugestanden hat.

Feuersänger:
Barden können alles Mögliche sein. Als Gaukler habe ich sie allerdings noch nie erlebt (allerdings gibt es in AD&D2 entsprechende Kits). Leider leider leider werden sie in vielen Fällen (Printabenteuer, Computerspiele)  als nervige Laberbacken oder unerträgliche Aufschneider dargestellt. Das färbt dann irgendwann auf die Spieler ab.

Barde als Respektsperson? Aber absolut! Ich erinnere da an die Skalden bei den Skandinaviern.

Aufgrund ihrer Fähigkeiten sind Barden mechanisch auch hervorragendes Anführer- bzw Offiziersmaterial. Aus dem Grunde habe ich die Alignment-Beschränkung gemixt. Bei mir dürfen Barden auch Lawful sein.
Nebenbei hatten Barden wiederum in AD&D2 eine ganz andere Gesinnungsbeschränkung: sie mussten wenigstens zum Teil Neutral sein. Also Rechtschaffen-Neutral ging, Chaotisch-Gut ging nicht. Da sieht man mal, wie willkürlich diese Anforderungen sind.

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