Pen & Paper - Spielsysteme > Pathfinder/3.x/D20

Skillpunkte PF (in Anlehnung an 3.5)

<< < (13/24) > >>

Master Li:
Dankeschön... Ist ja ganz schön billig. Noch mehr Fähigkeiten, die durch Magie ausgehebelt werden :(

Narubia:

--- Zitat von: Hunter9000 am 11.12.2013 | 18:42 ---Den Magier als Face der Gruppe einzusetzen finde ich aber auch sehr skuril. Und sei es nur hier im Beispiel. Wenn schon nicht auch mechanischen, dann aus Fluff-Gründen.

--- Ende Zitat ---
Das sehe ich (Fluff) absolut anders. Den Magier als Gelehrten nach vorne zu schicken, der vielleicht der einzige ist, der mit höfischen Begebenheiten vertraut ist, der intelligent ist und auch nach außen hin vielleicht der einzige ist, der ein halbwegs sauberes Äußeres pflegt - finde ich eigentlich sehr passend.


--- Zitat von: Master Li am 11.12.2013 | 19:02 ---Dankeschön... Ist ja ganz schön billig. Noch mehr Fähigkeiten, die durch Magie ausgehebelt werden :(

--- Ende Zitat ---
Wieso ausgehebelt? Du kannst sie dadurch eben mit einem saftigen Bonus aufpumpen. Ich finde, mit Magie einen Bonus zu verteilen ist um Längen besser als mit Magie die Fertigkeit einfach obsolet zu machen.

Luxferre:

--- Zitat von: Narubia am 12.12.2013 | 08:26 ---Das sehe ich (Fluff) absolut anders. Den Magier als Gelehrten nach vorne zu schicken, der vielleicht der einzige ist, der mit höfischen Begebenheiten vertraut ist, der intelligent ist und auch nach außen hin vielleicht der einzige ist, der ein halbwegs sauberes Äußeres pflegt - finde ich eigentlich sehr passend.

--- Ende Zitat ---

Passt schon, der reiche, arrogante und verzogene Adeligenspross, dem seine Akademielaufbahn in den Popo geschoben wurde.
Aber ...
wo sind die Talentierten? Wo sind die adeligen Krieger und Ritter? Wo sind die charmanten Barden und die rhetorisch perfekt geschulten Kleriker, die täglich vor hunderten Menschen predigen?
Also ich sehe da viel Potential für anders lautende Argumente. Zumal der akademische Magier deutlich weniger Sozialkontakte und -kompetenz verfügen dürfte.
So eine akademische Ausbildung kostet viel Zeit und somit bleibt wenig für Freizeit und andere Lehrfächer. Da finde ich den sozialinkompetenten Bücherwurm, der sich über den Wumms seiner Experimente freut wie ein kleiner Soziopath deutlich plausibler erklärt, als den weltgewandten Charmeur mit enormen sozialen Kompetenzen.

Hunter9000:
Genau aus diesen Gründen ist für mich der Magier eben kein Gruppensprecher, sondern eher der introvertierte Bücherwurm oder Exzentriker. Es käme mir daher, und auch sonst niemandem aus meiner Gruppe, in den Sinn beim Magier Diplomatie zu steigern. Das bleibt schön Klassen mit hohem Charisma überlassen (typischerweise Paladin, Barde, Kleriker, Hexenmeister), die dann die Gruppe nach außen hin vertreten.

Auch wenn anderes regeltechnisch leicht machbar wäre - wie weiter oben ja schon durchgekaut - bin ich der Meinung, dass die Attribute als Grundwerte durchaus hergenommen werden sollten um den Charakter weiter so zu steigern und auzuspielen, wie die Werte es vorgeben.

Narubia:

--- Zitat von: Luxferre am 12.12.2013 | 08:33 ---wo sind die Talentierten? Wo sind die adeligen Krieger und Ritter? Wo sind die charmanten Barden und die rhetorisch perfekt geschulten Kleriker, die täglich vor hunderten Menschen predigen?
--- Ende Zitat ---
Wir reden hier von einem "passt der Magier?" und nicht von einem "passt der Ritter besser?". Zumal ich die Vorstellung eines BARDEN als für die Gruppe repräsentative Stimme für viel abstruser halte als die des Magiers. Ich stelle mir häufig unter dem Barden einfach einen Schelm/Hofnarr vor, und spätestens dann wird es unpassend. Aber auch das Aussehen: Barden kommen mit ihrer extrovertierten Art automatisch bei schlecht gelaunten Herrschern nicht allzu toll an. Alternativ wird er einfach nicht ernst genommen. Und sobald er sich umzieht tritt er eigentlich nicht mehr als "Barde" auf.


--- Zitat von: Luxferre am 12.12.2013 | 08:33 ---Zumal der akademische Magier deutlich weniger Sozialkontakte und -kompetenz verfügen dürfte.
So eine akademische Ausbildung kostet viel Zeit und somit bleibt wenig für Freizeit und andere Lehrfächer. Da finde ich den sozialinkompetenten Bücherwurm, der sich über den Wumms seiner Experimente freut wie ein kleiner Soziopath deutlich plausibler erklärt, als den weltgewandten Charmeur mit enormen sozialen Kompetenzen.
--- Ende Zitat ---
Wenn in deiner Welt eine Magierausbildung ausschließlich aus Bücherlesen besteht, dann führen die aber ein trauriges Leben. Ich habe das nie so gesehen.
Ich stelle mir den Magieralltag einfach ähnlich einem Leben in einer Universität vor. Darum finde ich es auch nicht abwegig, dass in den späten Lehrjahren z. B. neben ihrem Studium Arbeiten z. B. als Schreiber wahrnehmen und daher einfach im Rathaus/Königsschloss/whatever ein- und ausgehen. Ich kann mir da viele Fluff-schlüssige Storys ausdenken, an deren Ende ein höchst sozialisierter Magier herauskommt, der mit den höfischen Begebenheiten ebenso gut vertraut ist wie ein Ritter oder ein Hofnarr.
Ich finde nur mal wieder die Pauschalisierung "Magier - Face - Fluff passt nicht" total banane.

Edit: @Hunter: Und wenn er jetzt 14 Charisma hat, ist das wieder ok? Spätestens mit PB 20 ist auch das "Null problemo".

Navigation

[0] Themen-Index

[#] Nächste Seite

[*] Vorherige Sete

Zur normalen Ansicht wechseln