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[nWoD) deutsche Bücher?
Nin:
Als jemand der früher recht gut an Infos rangekommen ist, sag ich mal, dass Murder-of-Crows da schon dicht dran ist.
Es hatte u.a. viel mit der Lizenz und den Beziehungen unter Geschäftspartnern zu tun.
Vielleicht eine neue Richtung für weitere Spekulationen? ;D
D. M_Athair:
--- Zitat von: Murder-of-Crows am 30.12.2013 | 00:33 ---Nee, sie verkündeten damals ganz "stolz", dass sie die WoD Lizenz abgegeben hatten, um sich besser auf D&D (damals noch 3.5) zu konzentrieren.
Die Lizenz haben sie dann ein Jahr später verloren und getönt, dass sie sich jetzt ganz auf Warhammer und Warhammer 40K konzentrieren wollen.
Dann wurde ca. wieder ein Jahr später Fantasy Flight neuer Lizenznehmer für WFRP und W40K und plötzlich saßen die Heidelberger mit im Boot...
Man konnte über 3 Jahre beobachten, wie F&S ihr Rollenspielgeschäft scheibchenweise verloren. Am Ende blieb der Buchverlag.
--- Ende Zitat ---
Hab ich anders in Erinnerung.
Die Aussage sich umso mehr um D&D zu kümmern, hat das WoD-Trauerspiel trotzdem nur ungenügend überdecken können. Für mich war das ein gescheiterter Versuch etwas Schlechtes als etwas Vorteilhaftes zu verkaufen. Die nWoD war für F&S wirtschaftlich nicht zu halten. (Kein Wunder bei der "Mogelpackung" die WW mit V:tR produziert hat. "Alles *bling* *bling" neu!" und dann doch die altbekannten Namen. Zum schlechten Marketing von WW kam noch das schlechte Marketing von F&S. Und: Die Ablehnung der nWoD durch die Altfan(boi)s. Hab ich schlimmer in Erinnerung als gegenüber D&D 3 oder D&D 4.)
Der Verlust von D&D 4 war dann, dass die Absätze in Deutschland für WotC nicht hoch genug waren. Und mit einem völlig unverständlichen "das ist besser für die Marke" haben die Wizards F&S die Lizenz dann nicht verlängert. Ein anderer deutscher Verlag wollte das Spiel - zu den Conditionen die WotC vorschwebten - dann auch nicht haben.
Und Warhammer. Naja, das ging - nachdem die GW Tochter Black Industries - im Verhältnis zum Ressourcen-Einsatz weniger Gewinn als die Tabletop-Spiele abwarfen - an die "like minded" Spieleschmiede FFG. Und FFG hatte nunmal in den Heidelbären schon einen deutschen Partner. Dazu: FFG hat dem deutschen WFRP nicht gut getan. Drei Jahre verordneter!! Produktionsstopp. :q
--- Zitat von: Jiba am 1.01.2014 | 17:01 ---Ich gehe soweit, das die F&S'ler außer "Vampire: The Maskerade" einfach alles ablehnten, was sie in ihrem Verlagsprogramm hatten: Werwolf, Mage, Exalted, D&D...
--- Ende Zitat ---
Blödsinn! Was anders kann ich dazu nicht sagen. Die Sachen zu WFRP 2nd gehören mit zu den am besten übersetzten und produzierten deutschen Rollenspielprodukten. Die waren seinerzeit deutlich über dem Produktionsstandart von BI.
Was man F&S vorwerfen kann - und was sicher auch zu ihrem Niedergang als RSP-Verlag beigetragen hat - ist die mangelnde Fähigkeit mit Kunden/Fans ihrer RSP vernünftig zu kommunizieren. WFRP 2nd war da die absolute Außnahme.
8t88:
--- Zitat von: Chrischie am 18.12.2013 | 15:10 ---Es hatte wirtschaftliche Gründe. Aber die nWoD wurde in Deutschland von den Vampir-Spieler massiv abgelehnt und unsachlich kritisiert. Seitdem kann ich die deutschen Vampir-Fans nicht mehr ernst nehmen.
--- Ende Zitat ---
Ich stimme dem sehr zu!
Wisdom-of-Wombats:
--- Zitat von: Dr. Helga Itaa am 18.01.2014 | 00:22 ---(Kein Wunder bei der "Mogelpackung" die WW mit V:tR produziert hat. "Alles *bling* *bling" neu!" und dann doch die altbekannten Namen. ...)
--- Ende Zitat ---
Dieser alte Vorwurf ist einfach alt und falsch. Durch Wiederholung wird er nicht richtig. Hätte man lauter neue Namen verwendet, hätte der deutsche Michel auch gemosert. So hat man halt Begriffe übernommen, die nach wie vor das gleiche beschreiben statt alles auszutauschen. VtR war halt eine Weiterentwicklung von VtM. Und Namen sind letztlich Schall und Rauch und unwichtig, solange die Regelmechaniken besser funktionieren als vorher.
Und spätestens mit B&S ist VtR endgültig ein eigenständiges Produkt geworden.
Das verlinkte Thema ist auch aufschlussreich. Der dubiose Bücherwurm spekuliert da mal fröhlich im Jahr 2006, dass es mit Requiem nicht weitergeht... Prust! Der hat sich mit seinem "Insiderwissen" grob geirrt. Requiem wird heuer 10 Jahr alt und hat ein schickes neues GRW bekommen, während bei Maskerade alter Wein zum dritten Mal in neuen Schläuchen verkauft wird. Die Entwicklung eingefroren in der selig machenden Vergangenheit des letzten Jahrtausends.
--- Zitat von: Dr. Helga Itaa am 18.01.2014 | 00:22 ---Der Verlust von D&D 4 war dann, dass die Absätze in Deutschland für WotC nicht hoch genug waren. Und mit einem völlig unverständlichen "das ist besser für die Marke" haben die Wizards F&S die Lizenz dann nicht verlängert. Ein anderer deutscher Verlag wollte das Spiel - zu den Conditionen die WotC vorschwebten - dann auch nicht haben.
--- Ende Zitat ---
Die Story habe ich auch anders gehört...
Orakel:
--- Zitat von: Dr. Helga Itaa am 18.01.2014 | 00:22 ---Der Verlust von D&D 4 war dann, dass die Absätze in Deutschland für WotC nicht hoch genug waren. Und mit einem völlig unverständlichen "das ist besser für die Marke" haben die Wizards F&S die Lizenz dann nicht verlängert. Ein anderer deutscher Verlag wollte das Spiel - zu den Conditionen die WotC vorschwebten - dann auch nicht haben.
--- Ende Zitat ---
--- Zitat von: Murder-of-Crows am 18.01.2014 | 14:38 ---Die Story habe ich auch anders gehört...
--- Ende Zitat ---
Man kann Dr. Helga zumindest zugutehalten, dass seine Aussagen sich auf öffentlich einsehbares Material beziehen.
Ich kann mich daran erinnern, dass Oliver Hoffmann genau diese Darstellung des ganzen in einem DorpTV-Interview von sich gegeben hat, kurz nachdem die "Verschwiegenheitsklauseln" abgelaufen waren. (Wobei man diese Quelle zumindest dann als "Angepisst-Verfälschend" interpretieren könnte.
zum Thema Bücherwurm: Soweit ich mich erinnern kann, war das jemand, der zu dem Zeitpunkt noch irgendwas mit dem Verlag Feder&Schwert zu tun hatte. (Vermutlich einer der Übersetzer/Redakteure.) Aber seine Aktivität unter dem Pseudonym ist schon seit Jahren nicht mehr messbar.
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