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Charaktergenerierungsmethode

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Feuersänger:
Tja, ich hab ansonsten tiefere Einblicke eigentlich nur beim GitP-Forum, bei welchem das 3.X-Board immer noch sehr aktiv ist -- dort beträgt die Aktivität immer noch über 100 pro Tag -- nicht Beiträge, nicht User, sondern _Threads_, in die gepostet wird (teils mit mehren Seiten täglich). In vielen davon geht es um Charakterbau. Leider hat das Forum keine Umfrage-Funktion, aber so rein vom Lesen der Threads her würde ich sagen, es wird in >>80% der Fälle Point Buy verwendet. (Manchmal nennt auch jemand gewürfelte Stats, aber wirklich stark die Ausnahme.)
Der meistgenannte PB ist übrigens 32 (D&D-Methode); dieser gilt auch für die mannigfalten Contests / Challenges / Arenas als Standard, von denen dort quasi immer ein oder zwei laufen. Dass wir uns da nicht falsch verstehen, die wenigsten Challenges sind PvP, vielmehr wird jeweils ein Thema vorgegeben, z.B. "Dämonenkrieger" oder "Waldläufer ohne Rangerlevel" etc und die Beiträge von einer Jury bewertet. Dennoch braucht man auch da PB zwecks Vergleichbarkeit und Nachvollziehbarkeit.

Rhylthar:

--- Zitat von: kalgani am  4.01.2014 | 15:27 ---naja inzwischen sind dort aber wirklich nur noch 5-7 leute regelmäßig anwesend...

--- Ende Zitat ---
Du meinst, wie hier im D&D-Forum seit meiner Anwesenheit sich mehr doer weniger dieselben Leute tummeln?  ;)

Natürlich ist es sehr viel weniger geworden, wen wundert es. Der d20/D&D-Hype der 3.0/3.5er-Tage ist vorbei, die Spaltung in 4E und PF hat sein übriges getan, neben der Tatsache, dass viele auch einfach dem Rollenspiel den Rücken zugekehrt haben oder eben zu anderen Systemen gewechselt sind.

Und natürlich die "stumme" Leserschaft.

Tatsächlich halte ich eine Umfrage in deutschen Foren in Bezug auf D&D mittlerweile kaum noch "repräsentativ".
Stimme aber mit Feuersänger überein, war auch eigentlich nie anders: PB wird vielerorts, einfach auch für die Vergleichbarkeit von Charakteren, die präferierte Methode sein. Hat ja auch durchaus seine Vorzüge, aber manch einer (mich eingeschlossen) mag es halt anders.

Archoangel:

--- Zitat von: kalgani am  4.01.2014 | 12:11 ---dnd-gate repräsentativer? sorry da laufen schon seit jahren nur die gleichen 7 köpfe rum.

--- Ende Zitat ---

Erstens ist die Umfrage (wie bereits erwähnt) ein paar Tage her und
Zweitens sind ein halbes Dutzend deiner sieben Leute schon seit jahren hier aktiver als dort und
Drittens ist das natürlich ein ungeheurer Schwachfug.

Narubia:
Ich halte es insgesamt für zweifelhaft, wenn eine Umfrage, die ausschließlich online gemacht wird, repräsentativ sein soll.
Sicherlich ist im Internet besser vertreten:
1. Die junge Generation, weil viele davon das Internet als Hauptinformationsquelle nutzen.
2. Spielleiter, welche Problemlösungen oder Kreativitätsanstöße suchen.
Insbesondere letzterer Punkt ist für mich einer der wichtigen. Die Leute, die sich in Internet-Foren engagieren, sind zu einem viel größeren Anteil Spielleiter als in der realen Welt. Diese setzen sich mit dem System also in ganz anderer Hinsicht und viel tiefer auseinander. Dass diese zu anderen Ergebnissen kommen werden als Leute, die ausschließlich spielen, ist denke ich klar.


--- Zitat von: Feuersänger am 26.12.2013 | 18:05 ---Allerdings sind die reinen Punktesummen der Attribute auch absolut kein sinnvoller Maßstab, da ja jedes Charakterkonzept ein paar wichtige und ein paar unwichtige Attribute hat -- kurzum, da ist ein Array mit z.B. 18 16 14 10 10 10 unendlich wertvoller als eins mit 13 13 13 13 13 13, obwohl beide die exakt gleiche Punktsumme haben (78). Mit dem ersten könnte man die meisten Konzepte super spielen, das zweite ist komplett unbrauchbar.

--- Ende Zitat ---
Mit demselben Argument kannst du sagen, dass PB kein Maßstab ist:

13, 13, 13, 13, 11, 9 ist sicher "quasi unspielbar", 16, 14, 14, 10, 10, 7 ist hingegen auch "unglaublich wertvoller", beides PB 25 (nach 3.5-Methode).

Feuersänger:

--- Zitat von: Narubia am  7.01.2014 | 09:45 --- Die Leute, die sich in Internet-Foren engagieren, sind zu einem viel größeren Anteil Spielleiter als in der realen Welt. Diese setzen sich mit dem System also in ganz anderer Hinsicht und viel tiefer auseinander.
--- Ende Zitat ---

Da magst du recht haben. Umso bezeichnender finde ich es, wenn gerade diese Klientel dann also mit großer Mehrheit zu dem Schluss kommt, dass zufallsbasierte Erschaffung abzulehnen ist.


--- Zitat ---Mit demselben Argument kannst du sagen, dass PB kein Maßstab ist:

13, 13, 13, 13, 11, 9 ist sicher "quasi unspielbar", 16, 14, 14, 10, 10, 7 ist hingegen auch "unglaublich wertvoller", beides PB 25 (nach 3.5-Methode).

--- Ende Zitat ---

Mal davon abgesehen, dass es eh schwer ist, aus PB25 überhaupt was zu machen, und es in 3.5 keine 7er-Dumpstats gibt, also das eine ein 8er sein müsste und somit PB26, hingegen das erste Beispiel sich nur auf PB24 summiert... joar, von all dem abgesehen, sehen wir hier sehr schön, dass ungerade Werte nur verplemperte Punkte sind.

Gut, ich hab oben auch mit 6x13 illustriert. Aber bitte: selbst 6x14 wäre für fast alle denkbaren Charaktere immer noch schlechter als zB 18 16 14 10 10 10, trotz höherer Punktesumme und höherem PB.
Verskillen kann man sich also wohl praktisch immer. Aber beim PB ist da der Spieler selber schuld.

Mir geht es ja nur um folgendes:
1. Punktesummen sind kein Argument bei der Beurteilung der Ausgewogenheit von zufallsgenerierten Stats.
2. Bei "freier Verteilung" lässt sich die Summenmethode extrem exploiten, was bei PB nicht der Fall ist.

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