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[nWOD] Reduktion der Fertigkeiten

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Wisdom-of-Wombats:

--- Zitat von: 1of3 am  8.01.2014 | 08:26 ---Diese Idee eingesetzte Punkte als Flaggen zu betrachten ist natürlich sehr nobel. Sie funktioniert allerdings nur, wenn die Charakterbögen gewissermaßen naiv ausgefüllt werden. Genausogut kann es dazu kommen, dass die Spieler jene Fertigkeiten steigern, von denen sie sich entweder aus vorheriger Erfahrung oder aus Kenntnis des Regelwerks einen Vorteil versprechen. Dann hat man sich gerade im Kreis gedreht.
--- Ende Zitat ---

Man kann als SL hier der Naivität ein wenig die Feder führen, in dem man die Fertigkeiten des Charakters auf Stimmigkeit überprüft. Wenn beispielsweise jemand einen Akademiker bastelt, der aber in den geistigen Fertigkeiten nur 4 Punkte hat (als Extremfall). Dann kann man bei der einen oder anderen Fertigkeit auch mal kritisch nachfragen, warum die Höhe angesetzt wurde. Und die Antworten: "Ich brauche sie für meinen Disziplinwurf" rechtfertigt vielleicht 1-2 Punkte, aber keine 4 oder 5.


--- Zitat von: 1of3 am  8.01.2014 | 08:26 ---Generell stehe ich festen Fertigkeitslisten ungemein kritisch gegenüber. Es ist außerordentlich schwer sie gleichmäßig abzufordern. Vernünftig wäre es also entweder, die Zusammenstellung der Fertigkeiten zu einem obligatorischen Schritt vor jeder Spielrunde zu machen oder die Werte so zu stricken, dass man sie alle mit berechenbarem Ausgang benutzen kann statt auf eine Abfrage warten zu müssen.

--- Ende Zitat ---

Das ist natürlich ein völlig anderer Ansatz, der durch keines der existierenden (c/n)WoD GRWs in irgendeiner Weise abgedeckt wird. Die WoD simuliert immer noch mehr Physik als Story und insbesondere die nWoD hat sich ja vollkommene Kompatibilität zwischen allen Linien aufs Banner geschrieben.

Teylen:
Das Problem ist mitunter das sie eben nicht dutzende Punkte in einem Bereich haben sondern die Punkte einmal mit Schwung über alle Fertigkeiten gestreut. Gerade wenn man den Ansatz verfolgt das man einen "passenden" Charakter haben mag und dort eigentlich bspw. Ausdruck 2 das mindeste ist. Die Würfe dann aber auf Politik, Ausflüchte, Empathie oder Vortrag gehen. Die ebenfalls nur mit ein paar Punkten bedröppelt sind.

Das heißt der Spieler baut sich im Grunde u.U. einen Charakter der in allem quasi ein bisschen nicht-ganz-inkompetent ist, dem aber auch die richtigen Kompetenzen irgendwo fehlen.

Heftiger wird das noch wenn jetzt eine oder zwei der vier Fähigkeiten für "coole Sachen" gebraucht werden. Das heißt wenn man Empathie und Ausflüchte für Auspex Würfe braucht sterben bei Spielern die das System kennen u.U. Vortrag und Politik. Spieler die das System nicht kennen sind,... benachteiligt, wenn es dann zu den "coolen Sachen" kommt, und ihr Charakter die nicht wirklich kann (im Gegenzug aber auch mit seinem einen Punkt auf jeweils Vortrag und Politik nichts zieht).

Ich persönlich finde die Idee die Fertigkeitenliste auf das was man verwendet zusammenzustreichen durchaus gut.
Wenn man dann danach eine "coole Sache" hat die eine Fertigkeit fordert die man gerotstiftet hat, kann man mitunter einfach eine andere zu weisen. Nun oder man macht ein weiteres x2 Ding.

Holothuroid:

--- Zitat von: Murder-of-Crows am  8.01.2014 | 08:47 ---Man kann als SL hier der Naivität ein wenig die Feder führen, in dem man die Fertigkeiten des Charakters auf Stimmigkeit überprüft. Wenn beispielsweise jemand einen Akademiker bastelt, der aber in den geistigen Fertigkeiten nur 4 Punkte hat (als Extremfall). Dann kann man bei der einen oder anderen Fertigkeit auch mal kritisch nachfragen, warum die Höhe angesetzt wurde. Und die Antworten: "Ich brauche sie für meinen Disziplinwurf" rechtfertigt vielleicht 1-2 Punkte, aber keine 4 oder 5.

--- Ende Zitat ---

Das bedingt natürlich, dass ich mir anmaße in anderer Leute Charaktere zu fuschen. Tu ich nicht.

Nin:
Wenn ich das, was ihr hier in der Folge geschrieben habt richtig verstanden habe, dann tritt das doch nur dann ein, wenn der ST die Würfe / Kombination vorgibt. Wer spielt so?

Teylen:

--- Zitat von: Nin am  8.01.2014 | 11:17 ---Wenn ich das, was ihr hier in der Folge geschrieben habt richtig verstanden habe, dann tritt das doch nur dann ein, wenn der ST die Würfe / Kombination vorgibt.
--- Ende Zitat ---
Nein, es besteht auch die Herausforderung der Streuung mit Redundanzen.
Respektive das Ungleichgewicht wenn die Streuung ausbleibt.

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