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[nWOD] Reduktion der Fertigkeiten

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Nin:

--- Zitat von: Teylen am  8.01.2014 | 11:19 ---Nein, es besteht auch die Herausforderung der Streuung mit Redundanzen.
Respektive das Ungleichgewicht wenn die Streuung ausbleibt.
--- Ende Zitat ---

 wtf? Bitte noch mal mit anderen Worten.

Wisdom-of-Wombats:

--- Zitat von: 1of3 am  8.01.2014 | 09:25 ---Das bedingt natürlich, dass ich mir anmaße in anderer Leute Charaktere zu fuschen. Tu ich nicht.

--- Ende Zitat ---

Ich behalte mir als SL schon vor, die Werte anhand des Charakterkonzepts zu plausibilisieren. Wenn man das als hineinpfuschen bezeichnen mag, dann ist das so.
Meine langjährige Erfahrung mit der World of Darkness zeigt mir einfach, dass es unerlässlich ist, die Spieler etwas bei der Hand zunehmen. Einerseits um unerfahrener Spieler darauf aufmerksam zumachen, dass Punkte in Fertigkeiten fehlen, die nachher für Disziplinwürfe gebraucht werden; andererseits aber auch, um erfahrene Spieler, die ihre Charaktere optimiert haben, etwas auszubremsen. D.h. ich nehme mir gezielt das Recht heraus, Waffengleichheit herzustellen, um die Zustände, die Teylen beschreibt zu verhindern.


--- Zitat von: Nin am  8.01.2014 | 11:17 ---Wenn ich das, was ihr hier in der Folge geschrieben habt richtig verstanden habe, dann tritt das doch nur dann ein, wenn der ST die Würfe / Kombination vorgibt. Wer spielt so?

--- Ende Zitat ---

Ich gebe die Kombinationen vor, nachdem die Handlung beschrieben wurde. Wenn also jemand herumbrüllt, um Hilfe in einem medizinischen Notfall zu bekommen, dann ist das bei mir ein Präsenz + Überredungskunst oder Präsenz + Umgangsformen Wurf. Weil es im fraglich Fall eben ganz bestimmt kein Manipulationswurf war. Natürlich kann man mir auch einen Gegenvorschlag machen oder ich benenne zwei Fertigkeiten oder Attribute, die in Frage kommen würden. Es kommt auch vor, dass Spieler direkt nach dem Einsatz einer geistigen Fertigkeit fragen: was ihnen zum Thema mit Politik oder Okkultismus einfällt.

Teylen:

--- Zitat von: Nin am  8.01.2014 | 11:28 --- wtf? Bitte noch mal mit anderen Worten.

--- Ende Zitat ---
Du möchtest einen sozial kompetenten Charakter erstellen und hast die Fertigkeiten:
Empathy
Expression
Intimidation
Persuasion
Socialize
Streetwise
Subterfuge
Politics

Sagen wir du hast 10 Punkte, davon ausgehend das der Charakter in keinem Punkt ein totaler Stoffel ist könnte die Verteilung wie folgt aussehen:
Empathy 1
Expression 1
Intimidation 1
Persuasion 1
Socialize 2
Streetwise 1
Subterfuge 2
Politics 1

Macht, denke ich, irgendwo Sinn, in allem etwas, sozial halt, etwas empathisch, kann normal reden, etwas einschüchtern, überzeugen, Strassenwissen und kann lügen bzw. socialisen.
Wenn der Charakter jetzt Auspexen will (empathy) oder Presencen (Persuasion) steht er vor der Herausforderung das er beides nur erbärmlich kann.
Der gutmütige Spielleiter steht vor der Herausforderung das der Spieler acht Werte hat von denen nicht einer richtig gut ist. Das heißt er bräuchte allein acht Szenen, mit acht Würfeln, damit der Charakter zum Zug kommt.

Daneben kommt dann ein anderer Spieler, der macht sich seinen Charakter dann eher so:
Empathy 3
Expression 0
Intimidation 2
Persuasion 3
Socialize 0
Streetwise 0
Subterfuge 2
Politics 0

Der hat bei Auspex und Presence tolle Würfelpools.
Er kann sich natürlich auch total empathisch in alle einfühlen und sie überzeugen. Wer braucht da noch Socialize oder einen geschliffenen Ausdruck? Auf der Strasse schüchtert er halt die Leute per Intimidation ein. Politics als Sekundärskill? Wäre ja sowas wie der cWoD Vorteil "gesunder Menschenverstand".
Darüber hinaus hat der der SL klare Punkte, in dem Fall nur vier, wo er Kompetenzen des Charakters anspielen kann.
(Und das war nur ein kleiner Versuch, vermutlich kann man Intimidation noch streichen und die Punkte auf Empathy und Presence umlegen, ggf. einen für Politics abzwacken)

Wenn beide Spieler mit den jeweiligen Builds in einer Gruppe sind sieht der Spieler des ersten, bei gleicher retorischer Kompetenz, gegenüber des zweiten Charaktere kein (Spot)light.

Wisdom-of-Wombats:

--- Zitat von: Teylen am  8.01.2014 | 11:46 ---Wenn beide Spieler mit den jeweiligen Builds in einer Gruppe sind sieht der Spieler des ersten, bei gleicher retorischer Kompetenz, gegenüber des zweiten Charaktere kein (Spot)light.

--- Ende Zitat ---

Deswegen lohnen sich gesellschaftliche Würfe :) Wenn der Spieler von Charakter 2 auf einmal Expression oder Politics würfeln muss, guckt er dumm aus der Wäsche.
Übrigens Politics gehört nicht zu den gesellschaftlichen Fertigkeiten ;) Sondern Animal Ken. Das braucht der beschriebene Charakter aber tatsächlich nicht.

Teylen:
Wie geschrieben, ich habe nicht so die Erfahrung im MinMaxen.
Daher die Überlegung für Politik ein Punkt abzuzwacken ^^;

Wobei imho das auch nicht unbedingt so richtig funktioniert.
Einerseits wird der Spieler bei den meisten Würfen argumentieren können das der Charakter seine jeweils starken Attribute einsetzt. Gerade wenn es um feine Entscheidungen geht wie Expression oder Presuasion beziehungsweise Empathy. Mit fallen hierbei wenige Situationen ein bei denen Expression im Grunde zwingend ist.
Hinsichtlich Politik kann man halt versuchen über socialising (mit Empathy und Persuasion) etwas zu bewegen. Die Informationswürfe mögen nett sein, aber im Grunde sind es wohl überwiegend Hilfen, die man darüberhinaus oftmals auch "mithört" wenn sie anderen gegeben werden, die wiederum die Information wohl eh weiter geben müssen. Worauf der andere dann die "Action" hat.

Andererseits, wenn er mal auf Expression würfelt hat er einen Würfel weniger. Einen Glückswurf und die Möglichkeit eines Patzers wird das wohl eher nicht provozieren. Dafür kann er in den starken Fähigkeiten richtig rocken.
Der erste Spieler bekommt zwar nicht den Würfelabzug, kriegt aber mit normalen Attributen auch kaum, rein von der Poolgröße, die Chance auf einen außergewöhnlichen Erfolg.


--- Zitat von: Murder-of-Crows am  8.01.2014 | 11:54 ---Übrigens Politics gehört nicht zu den gesellschaftlichen Fertigkeiten ;) Sondern Animal Ken. Das braucht der beschriebene Charakter aber tatsächlich nicht.
--- Ende Zitat ---
Ich weiß  :cthulhu_smiley:
Dennoch wird Politik überwiegend im sozialen Bereich eingesetzt bzw. würde ich dies dem zuordnen.
Das heißt eine Auftrennung nach Politik, Socialising, Überzeugung, Empathy und Ausdruck, wo imho der zuvor genannte Begriff irgendwo einen Überbegriff für den nachfolgenden darstellt, ist imho schon eine kleine Herausforderung. ^^;

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