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[3.5] Krieger zu Schwach, aber keine Änderung, dafür neue Kriegerklassen?

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Narubia:

--- Zitat von: Slayn am  8.01.2014 | 17:28 ---Sorry Leute, aber ihr argumentiert immer so, als würde jedwede Wahl in der Hand der Spieler liegen. Unter diesem und ähnlichen Gesichtspunkten, also etwa dem 3-Minuten-Arbeitstag, stimme ich der Darstellung auch zu. Je weiter wir uns aber davon wegbewegen oder, Oh Gott!, die Spieler da keinerlei Mitspracherecht haben weil Dinge einfach passieren wie sie passieren, kippt die ganze Betrachtung dann hin zu den Klassen, die ihren Job halt immer erfüllen können.

--- Ende Zitat ---
Sry, egal, wie du es drehst und wendest: Die Aussage, die diese Diskussion ins Rollen brachte, nämlich dass der "Krieger" an langen Tagen ohne Rast die stärkste Klasse ist, ist, wie du es drehst und wendest, einfach unglaublicher Bullshit Unsinn.

Feuersänger:
Mal nochmal ne Aussage zum Eingangsthema:

Eigentlich ist "Melee" meine bevorzugte Rolle. Gegner verdreschen macht mir viel Spaß. In der Praxis bin ich dann bei der Charakterwahl trotzdem meistens bei einem Kleriker hängengeblieben, aus verschiedenen Gründen - unter anderem, weil ein Fighter nicht genug "Firepower" mitgebracht hätte, um die Gruppe sinnvoll zu verstärken.
Das war, bevor ich das ToB kannte. Seitdem ist der Warblade meine Lieblingsklasse. Wenn Es mal ein Tank sein soll, geht auch ein Crusader, obwohl ich den etwas langweiliger finde -- aber auf jeden Fall ist er ein echter Duracellhase. ^^


--- Zitat von: Slayn am  8.01.2014 | 17:28 --- Klassen, die ihren Job halt immer erfüllen können.

--- Ende Zitat ---

Also z.B. Kleriker.

Wenn ich damit rechnen muss, durch nicht enden wollende Gauntlets geschickt zu werden -- was mir durchaus Spaß macht -- tja, dann könnt ich mir als Kleriker z.B. Touch of Healing besorgen, und kann weitertrommeln bis der Ohrenarzt kommt.
Was kann der Fighter? Wenn sein lausiger +1HP/Stufe verbraucht ist, den er dem Kleriker voraus hat? Dumm aus der Wäsche schauen, sich still in die Ecke verkriechen und hoffen, das niemand was sagt.
Das ist ja die Lücke, die z.B. der Crusader schließt - er kann kämpfen und (in derselben Aktion) bedarfsweise sich selber oder Verbündete heilen. Auch der Warblade hat ein Tool zur Selbstheilung, nicht so gut wie das des Crusies, aber besser als nichts.

Slayn:

--- Zitat von: Narubia am  8.01.2014 | 17:34 ---Sry, egal, wie du es drehst und wendest: Die Aussage, die diese Diskussion ins Rollen brachte, nämlich dass der "Krieger" an langen Tagen ohne Rast die stärkste Klasse ist, ist, wie du es drehst und wendest, einfach unglaublicher Bullshit Unsinn.
--- Ende Zitat ---

Sag ruhig Bullshit, wenn du der Meinung bist. Das ist vollkommen legitim.
Ich sehe es nur so (und belege das mit Erfahrungen), das unter der bestimmten Kondition, wie etwa einen langen Dungeon Crawl zu spielen, bei dem die Spieler wenig bis keine Kontrolle über ihre Umwelt haben, die Ressourcen der Gruppe über die Gruppe verteilt werden müssen und unter eben jener Kondition der Fighter die Klasse ist, die am wenigsten zusätzliche Ressourcen verbraucht und einen stabiler Anker für die Gruppe darstellt.

Dem steht auch, vollkommen natürlich das Gegenteil gegenüber, also die Situation in der eine Gruppe sich ihre Ressourcen vollkommen frei einteilen kann, dann stinkt der Fighter gewaltig ab.

Beides ist letztendlich wahr und muss halt in Betracht gezogen werden.

Ein Dämon auf Abwegen:

--- Zitat ---Oder anders ausgedrückt, es ist eine einseitige Abhängigkeit: der Fighter braucht den Caster, aber der Caster braucht den Fighter nicht. He, das kann man auch wie so einen Grafitto-Spruch formulieren: der Fighter braucht den Caster wie ein Fisch das Wasser. Der Caster braucht den Fighter wie der Fisch ein Fahrrad.
--- Ende Zitat ---
Eingeschränkt, der Kleriker barucht keinen Fighter, der Wizzard zumindestens in der Unteren Hälfte des Spiels schon ehr, weil der zwar Toll Debuffen, Buffen und Kontrolliren kann aber beim Schaden Austeilen und Einstecken ist er nicht so toll.

Feuersänger:
Die einzige verbrauchbare Ressource, die der Fighter hat, sind Hitpoints.

Sagen wir mal, auf Stufe 10 hat er Con 16, hat unterwegs meinetwegen noch Improved Toughness aufgegriffen. Er wird also etwa 104HP haben.
Nehmen wir zum Vergleich einen Stufe 10 Cleric mit Con 14 ohne Imp.Toughness. Er wird also etwa 73HP haben.
Differenz bis hierhin: 31HP.

Aber! Wenn der Cleric jetzt _nur_ seine Grad 2 Zauber für CMW rausballert (wie gesagt die dümmste Verwendung für Zauberslots, aber das gehört jetzt zu meinem Argument), sind _allein das_ schon +75HP obendrauf.

Der Cleric hat also netto 44HP mehr als der Fighter, UND hat immer noch 25 Zauberslots zur freien Verfügung.
Zusätzlich noch die Grad 3 Slots umgewandelt, bringt nochmal ca 100HP zusätzlich; etwa soviel, wie der Fighter insgesamt hat.
Nimmt er stattdessen den Healing Reserve Feat, hat er quasi unendlich Trefferpunkte (für sich und seine Verbündeten).

Offensivpotential: ich sag nur DMM Persisted Divine Power. Ist für ein "normales" Spiel eher unnötig, aber für ein Gauntlet-Spiel mit unabsehbaren Rastpausen geradezu ideal. Zack, kämpft unser Gottesmann genauso gut wie der Fighter.

WIE kann es da unter IRGENDEINEM Szenario passieren, dass ein Fighter länger durchhält als ein Cleric?

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