Pen & Paper - Spielsysteme > Pathfinder/3.x/D20
[Pathfinder] Fragen zu den APs (war aus [Pathfinder] Regelfragen und Smalltalk)
Arldwulf:
--- Zitat von: Slayn am 30.01.2014 | 16:13 ---Wir befinden uns hier in einer Diskussion über APs, also hat meine Meinung auch nur eine Aussagekraft zu APs.
Hier ist eine ganz klarer Gruppenvertrag gestellt, nämlich die Herausforderung dieses APs zu meistern, also das Endziel zu schaffen, aufgeteilt in bestimmte Etappen. Sich diesem entziehen zu wollen, entweder dadurch dass man den AP verlässt oder indem man so spielt dass der eigene Charakter nicht mehr hilfreich dabei ist die Etappenziele oder das Endziel zu erreichen, ist ein klarer Bruch des Gruppenvertrags.
Wenn man das an irgendeiner Stelle umdeuten will, etwa indem man zu einer Simulation oder mehr Exploration wechselt oder wechseln will, dann verlässt man auch den gesteckten Gruppenvertrag und das muss und sollte allen beteiligten bewusst sein.
--- Ende Zitat ---
Soweit so gut. Nur: Wie weit würdest du dies treiben wollen? Darf ich - solange ich das Endziel anstrebe - zwischendurch den Weg frei gestalten? Muss ich Zwischenziele erreichen? Oder mich immer ganz genau an den vorgegebenen Pfad halten?
Wir sprechen hier ja über Abenteuerpfade bei denen Spielercharaktere auch schonmal per Geas dazu gezwungen werden sollen die nächste Aufgabe durchzuführen, also teilweise durchaus extreme Railroadingmaßnahmen. Würdest du einem Spieler der sagt: "Ich will immer noch den Abenteuerpfad bespielen und herausfinden was hinter diesen Dingen steckt - aber auf meinem Weg" die Tür weisen?
BobMorane:
Ich kann mich Slayn und FS da nur anschließen.
Spieler sollen gerne Freiheit haben sich in der Spielwelt zu bewegen. Aber wenn ich mir als SL die nicht unerhebliche Arbeit mache ein Abenteuer vorzubereiten und hierfür ggf auch noch Geld ausgebe(den AP kaufe), dann erwarte ich das meine Spieler hier auch einsteigen. Solange es keine gravierenden Gründe dagegen gibt, wie Meuchelquesten für Paladine. Dafür sitzen wir am Spieltisch.
Slayn:
--- Zitat von: Arldwulf am 30.01.2014 | 16:26 ---Würdest du einem Spieler der sagt: "Ich will immer noch den Abenteuerpfad bespielen und herausfinden was hinter diesen Dingen steckt - aber auf meinem Weg" die Tür weisen?
--- Ende Zitat ---
Darauf kann ich dir keine pauschale Antwort geben, denn das hängt von bestimmten Faktoren ab.
Die meisten APs habe ich parallel zu deren Erscheinen gespielt, wusste also auch nie mehr als meiner Spieler und habe das auch so von Anfang an ganz klar gesagt.
Aber um ehrlich zu sein, für mich ist so ein AP nichts weiter als ein ganz altmodischer Megadungeon, nur in einem anderen Gewand. Story statt Mauern. Also eine endliche Umgebung. Darin darf sich jeder austoben und kreativ sein wie er will, nur bin ich definitiv nicht gewillt da noch mehr anzubauen, wenn es nicht notwendig ist, besonders dann nicht, wenn es das geschehen nicht vorwärts bringt.
Könnte man mehr auf die Spieler eingehen? Sicher, dann spiele ich aber keinen AP.
Arldwulf:
Kann man sicher verstehen.
Ich gehe da etwas anders heran, für mich sind Kaufabenteuer - und in letzter Konsequenz auch Abenteuerpfade - in erster Linie Ideen und Spielhilfen. Der Stab an dem anschließend etwas hochwachsen kann.
Dinge hinzuzufügen fühlt sich dabei aus meiner Perspektive ganz natürlich an und gehört dazu, ebenso wie unterschiedliche Lösungswege zuzulassen. Wenn man Railroading benötigt um zum nächstem Zwischenziel zu kommen fühlt es sich für mich wie schlechtes Abenteuerdesign an und ich sehe es meist eher als Zeichen dafür an dass die Spielercharaktere dieses Zwischenziel nicht teilen.
Ich will aber natürlich dass sie diese Ziele teilen, dass es ihre sind.
Slayn:
@Arldwulf:
Und das hat jetzt genau was mit dem Thema zu tun?
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