Pen & Paper - Spielsysteme > Pathfinder/3.x/D20
[Ernst gemeinte Frage] Führt Pathfinder zum Munchkin-Gaming?
Narubia:
Was ist ein Strohmann?
Feuersänger:
http://de.wikipedia.org/wiki/Strohmann-Argument
Luxferre:
--- Zitat von: Feuersänger am 6.02.2014 | 17:21 ---Nichtsdestotrotz hat man eben genau nicht "jeden Tag" 4 Encounter. Und jeder Bauer erst recht nicht. Das ist so ein bescheuerter Strohmann, eigentlich ärgere ich mich gerade über mich selbst dass ich überhaupt antworte, weil du es selber garantiert besser weisst.
--- Ende Zitat ---
Das mit dem Bauer zielte eigentlich darauf ab, dass die Monsterdichte auf der Spielwelt derart hoch sein müsste, dass selbst Bauern schon gute Stufen erreicht hätten. Aber klaro war das überspitzt und strohig ... "warum liegt hier eigentlich Stroh?"
Arldwulf:
Kann man ein Ausnutzen des unterschiedlichen Ressourcenverbrauchs und der damit verbundenen Abhängigkeit des Balancings von eine bestimmten Encounteranzahl denn überhaupt als Munchkinspielweise bezeichnen?
Natürlich wird dort etwas zum eigenen Vorteil genutzt was das System so nicht annimmt oder bedenkt. Aber am Ende ist es dort ja der Spielleiter der von der angedachten Spielweise abweicht oder nicht genug Anreize setzt um bei ihr zu bleiben.
Das dies am Ende zu einer Dominanz der Magiewirker führt und Abenteuergestaltung einschränkt: geschenkt. Jeder der 3.5 oder Pathfinder spielt ist sich dessen doch letztlich bewusst. Es gibt genug Threads darüber.
It's not a bug, it's a feature. Wenn auch eines das nicht alle anspricht und eben oft genug jemanden ärgert um Threads dazu aufzumachen. Aber um bei dem Beispiel oben zu bleiben: wenn der Gänsebraten nicht bei der Diät hilft bringt es wenig ihm die Schuld daran zu geben.
Slayn:
--- Zitat von: Ginster am 6.02.2014 | 15:42 ---Aber dann hast Du die Feats dafür doch auch schon im Blick, die somit grundlegender Teil des Builds sind. Unter bloßem "Customizing" verstehe ich was anderes. Um was anderes ging es mir gar nicht, schon gar nicht, ob die Gunslinger-Optionen jetzt gut oder schlecht sind, die waren nur ein Beispiel.
--- Ende Zitat ---
Ah, verstehe.
Ich meinte es tatsächlich so, das die endgültige Auswahl an Builds pro Klasse (Und damit meine ich funktionierende, runde Builds, keine Munchkin-Sachen) recht überschaubar ist und es sich oft nur runter auf die Wahl der Race, evtl. Racial Archtype und ein bis zwei exotischere Feats oder Traits bricht. Customizing im Sinne eines Finishing Touches halt.
--- Zitat von: Arldwulf am 6.02.2014 | 16:07 ---Aber das Hauptproblem ist: Wenn die Abenteuer den Rastzyklus tatsächlich steuern sollen, und gleichzeitig dieser so angelegt werden soll dass er für Balance sorgt so schränkt dies die Art der Abenteuer sehr ein. Sprich: Selbst wenn es nicht so wäre dass die Gruppe früher rastet - am Ende verliert man etwas dadurch. Es ist die unvermeidliche Folge der verschiedenen Charakterressourcen.
--- Ende Zitat ---
Naja, zum einem befindet man sich meist entweder in einer geschlossenen Umgebung oder unter Zeitdruck. Albern wirds immer erst dann, wenn man Ressourcen einsetzen kann um mehr Ressourcen zu bekommen, etwa Rope Trick, da man hier einen Exploit nutzt um sich aus dem erwarteten Ressorcenmanagement zu ziehen.
(Exploit im Sinne von: Der Einsatz des zaubers mag zwar schlau sein, geht aber gewalltigen gegen den gamististischen Aspekt des ganzen)
--- Zitat von: Luxferre am 6.02.2014 | 16:50 ---Blablablubberblubb!
--- Ende Zitat ---
Huh? Luxferre? Was hat man dir gerade in den Kaffee getan?
--- Zitat von: Arldwulf am 6.02.2014 | 17:57 ---Kann man ein Ausnutzen des unterschiedlichen Ressourcenverbrauchs und der damit verbundenen Abhängigkeit des Balancings von eine bestimmten Encounteranzahl denn überhaupt als Munchkinspielweise bezeichnen?
Natürlich wird dort etwas zum eigenen Vorteil genutzt was das System so nicht annimmt oder bedenkt. Aber am Ende ist es dort ja der Spielleiter der von der angedachten Spielweise abweicht oder nicht genug Anreize setzt um bei ihr zu bleiben.
Das dies am Ende zu einer Dominanz der Magiewirker führt und Abenteuergestaltung einschränkt: geschenkt. Jeder der 3.5 oder Pathfinder spielt ist sich dessen doch letztlich bewusst. Es gibt genug Threads darüber.
--- Ende Zitat ---
Ah, Moment mal an der Stelle:
Hier spielen doch zwei Sachen mit rein: Erwartungshaltung und Belohnungssystem. Es betrifft ja nicht nur X Encounter bis zur Rast, sondern X Encounter mit Schwierigkeitsgrad Y bis zu Rast, wobei der Wert Y den Wert X bestimmt.
Die pauschale Antwort muss hier also sein: Wenn eine Gruppe es nicht schafft ihre X zu Y Encounter zu bestehen weil sie ihre Ressourcen verpulvert haben, dann gibts halt weniger bis keine EXP mehr.
Navigation
[0] Themen-Index
[#] Nächste Seite
[*] Vorherige Sete
Zur normalen Ansicht wechseln