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[Ernst gemeinte Frage] Führt Pathfinder zum Munchkin-Gaming?

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Nachtfrost:
Bei Pathfinder ist das System eben nicht so konzipiert, dass die Charaktere den ach so tollen NPCs zusehen, wie sie den Tag retten und überhaupt die Welt moven und shaken  ~;D

Der Räuber Plotzenhotz:
Meine Erfahrung ist, dass Spielleiter häufig viel zu gnädig sind, wenn es darum geht, den Gegnern die selbe Skalierung zuzubilligen, die sie auch den Spielern erlauben. Nur so wird aber das Balancing gewahrt.

Ich habe als Spielleiter für 3.5 meinen Spielern jede noch so abgedreht Optimierung erlaubt, sofern sie regelkonform war. Und als nächstes habe ich mich hingesetzt, und angefangen, die Monster aufzubohren. Es ist ja offensichtlich so, dass die Stärke der Monster auf die durchschnittliche Gruppe ausgelegt ist, nicht auf die geminmaxte.

Wem das zu mühsam ist, der kann einfach Monster nehmen, die prinzipiell zwei HGs höher sind als für die durchschnittliche  Spielergruppe, das reicht meistens schon. Im übrigen: Es darf imho schon mal vorkommen, dass ein Gegner mit einem Schlag getötet wird. Aber das sollte halt nicht die Regel sein, sonst wird es schnell langweilig. Umgekehrt muss es dann aber auch möglich sein, dass auch der SC mal schnell draufgeht (Hey, Wiederbelebung ist dein Freund!). Das Powerniveau sollte immer symmetrisch sein. Das verhindert dann den klassischen Munchkin schon ganz gut.

Pathfinder habe ich bisher noch nicht so oft gespielt und noch nie geleitet, da kommt es mir aber in der Tat so vor, als ob es sowohl nach oben als auch nach unten weniger Möglichkeiten gibt, aus dem vorgegebenen Powerniveau auszubrechen (was ich schade finde, denn dann muss man sich für Kampagnen die sehr hoch/niedrigskaliert sind, sofort wieder ein neues System suchen).

Luxferre:

--- Zitat von: Feuersänger am 29.01.2014 | 10:02 ---Außer, unsere Ansichten darüber was "Munchkin" ist gehen auseinander.
Darum hätte ich ja gerne ein Beispiel.

--- Ende Zitat ---

Ich kann nur für mich sprechen, finde den Punkt kommentierenswert, auch wenn ich persönlich nicht angesprochen wurde.

Ein Optimierer ist ein Powergamer. Er ist oberhalb des Bauerngamers oder des Casualspielers (denglisch alarm) die erste Stufe.
Darauf folgt der Munchkin, der alles ausnutzt und vor Allem so _auslegt_, dass er den besten Nutzen für sich und sein Konzept hat. Fragwürdige Interpretationen inklusive. Also einen Schritt weiter, als der Ottonormalpowergamer.

Luxferre:

--- Zitat von: Nachtfrost am 29.01.2014 | 12:15 ---Bei Pathfinder ist das System eben nicht so konzipiert, dass die Charaktere den ach so tollen NPCs zusehen, wie sie den Tag retten und überhaupt die Welt moven und shaken  ~;D

--- Ende Zitat ---

Sehr guter Punkt. Es ist ein Heldenspiel. DSA nennt sich so, ist es aber gar nicht. Pathfinder ist es und zwar von Anfang an. Unter der Voraussetzung, dass der SL für NSC auch fleissig die NSC-Klassen verwendet.

Mamenchi:

--- Zitat von: Dr Klaue am 29.01.2014 | 10:54 ---Meine Kingmaker-Gruppe hat auf Stufe 2 neulich auch ein HG6-Monster geschafft - aber das nur, weil sie sofort umgeschaltet haben und sich sehr geschickt auf das Viech einstellen konnten.

--- Ende Zitat ---

ist das in PF nicht auch so, daß das CR der Spieler addiert wird? also 4 Stufe 2 Chars sind CR 8?

ok 100 CR 1 werden nie einen Drachen CR 20 erledigen ^^

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