Pen & Paper - Spielsysteme > Pathfinder/3.x/D20
"Variable Verteidigung" statt fixer AC
6:
@Slayn:
Der Erwartungswert bei Take10 ist 10. Der Erwartungswert bei einem d20 ist 10,5. Beides ist also nicht ganz vom Erwartungswert her austauschbar.
kalgani:
Aktive Verteidigung ist eine unnötige Spielverzögerung, immer!
Das Kampfsystem von 3.X und derivaten ist auch so schon lahm genug, dafür braucht man nun nicht noch x würfe am tisch.
Bei 4 Stufe 11 Helden (2 Mundane und 2 Caster) kommt man da locker auf bis zu 8 Verteidigungswürfe PRO Runde bei den Gegnern!
Sollten die Gegner auch mehrere Angriffe haben (was auf der Stufe ziemlich wahrscheinlich ist) kommt man wohl eher auf bis zu ~14 Extrawürfe pro Runde.
Geht gar nicht.
Narubia:
--- Zitat von: Slayn am 4.02.2014 | 09:54 ---Was mich an der ganzen Thematik stört: Die Grundchance bleibt zwar gleich (sowohl d20 über 10 als auch d20 über d20) liegen bei 50%), nur verdoppelt sich der Zahlenspielraum fast. Dies bekräftigt aber den Zufallsaspekt weitaus mehr und entwertet die Fixzahlen dabei.
(Beispiel Ritter AC 10 gegen NSC mit BAB+0. Bei Take 10 ist die Chance eines Treffers gleich Null. Bei d20-d20 bilden sich nun aber andere Zahlenräume, daher kann der Ritter eine AC von 11-30 haben und der NSC einen BAB von 1-20, es besteht also die substantielle Chance dass der Ritter einen Treffer einstecken muss. Dieser Umstand verändert den "Wert" seines AC Werts drastisch)
--- Ende Zitat ---
Es ist nicht sooo drastisch. Es verändert die Chancen, aber nicht extrem.
Ich nehme mal ein Extrembeispiel, in dem die Chancen schon sehr geändert werden:
Angenommen, ein Ritter will einen Bauern erschlagen. Der Ritter hat +10 Angriff, der Bauer hat 10 RK/+0 RK.
Mit fixer Rüstungsklasse hat der Ritter eine 95%-Chance, den Bauern zu treffen.
Mit meinen Regeln hat er eine 83,75%-Chance, den Bauern zu treffen. (Die Regelung, dass 1 als -10 zählt und 20 als 30, inbegriffen)
Das heißt, selbst in diesem Extrembeispiel verändert sich die Chance gerade mal um 11,25%. Im normalen Spiel hält sich das aber enorm in Grenzen, soll heißen, in der Regel greift man irgendwie mit +7 gegen +4 an oder mit +5 gegen +6, und dann sind die Veränderungen bereits <5% und nicht mehr spürbar.
@kalgani: In der Praxis sollen die Wrüfel gleichzeitig fallen, was den Zeitaufwand nicht besonders erhöht.
Insbesondere auf hohen Stufen steigt aber auch die Überlegungszeit insbesondere für Caster pro Runde exponentiell, sodass diese Würfe nicht mehr besonders ins Gewicht fallen.
@6: Die 0,5 wirst du am Spieltisch nicht merken.
kalgani:
Es erhöht den aufwand und der Sl hat wichtigeres zu tun als zu würfeln bis er eine Sehnenscheidentzündung bekommt.
Narubia:
--- Zitat von: kalgani am 4.02.2014 | 10:23 ---Es erhöht den aufwand und der Sl hat wichtigeres zu tun als zu würfeln bis er eine Sehnenscheidentzündung bekommt.
--- Ende Zitat ---
Das muss ja dann ich entscheiden, ob ich mir das zumuten kann ;)
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