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Quo vadis, Pathfinder?

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Rhylthar:

--- Zitat von: Slayn am  2.04.2014 | 16:17 ---Hilf mir mal eben auf die Sprünge: Es gab eine sehr geniale Szene in einem Planescape-Abenteuer, bei der man sich auf einer Art Schrottplatz mit ein paar Rostmonstern prügeln musste. Das ganze ging rund um einen X-Wing, dessen Beschreibung nur und ausschließlich nur als ein Stück Metall aus der fantasy-perspektive heraus entstanden ist. der "AHA!"-Effeckt am Ende war ein Kracher.
--- Ende Zitat ---
Hm, habe zwar fast alle Planescape-Sachen, aber das sagt mir gerade nichts.


--- Zitat ---Und bei Wizardry kam das einfach schon immer (also Teil 6+) super stimmig rüber und hat absoluten Sinn gemacht. Mehr Wizardry in my Fantasy, please!

--- Ende Zitat ---
Umpani und T´Rang...dann noch Felpurr/Faerie Ninjas...call me in!

Sofort gekauft, ich besitze leider lediglich einen Roman zu dieser Welt... :(


--- Zitat ---Und wie es generell ins Konzept passt. Würden jetzt plötzlich die Borg in Harmundia landen, könnte ich die Entrüstung über den fiesen Stilbruch gut verstehen. Aber bei Golarion war die Sache eigentlich von Anfang an ziemlich klar.
--- Ende Zitat ---
Geht nir gar nicht mal so um Golarion, dafür habe ich mich zu wenig mit der Welt beschäftigt. Wollte damit nur ausdrücken, dass z. B. die Darstellung von "Weltraum-Reisen" in Form von Spelljammer in Ordnung für mich sind, aber echte Raumschiffe eher nicht. Automatons Ja, Roboter Nein. Sobald es zu sehr über das "steampunkige" und "magische" hinaus geht, schwindet mein Interesse rapide.

Guennarr:

--- Zitat von: Luxferre am  2.04.2014 | 08:18 ---Iron Gods

Der neue Adventure Path von Paizo.

Argh. Was geht ab, Leute? Die Sci-Fi Elemente waren mir schon immer ein Graus auf Golarion und ich verstehe den Hype darum auch nicht. Und jetzt das? Laser, Raumschiffe, Roboter. Entweder man entlehnt sich zuviel von Shadowworld oder fährt auf einem Zug, der mittlerweile diagonal zur ersten Entwicklung Golarions fährt.

Gut, mir stank auch schon die Zeitreise in den ersten Weltkrieg im Reign of Winter AP. Kann man ignorieren. Die ganzen Schusswaffengeschichten kann man ignorieren. Auch Länder wie Numeria kann man sich etwas bodenständiger vorstellen (wie zB die ersten drei Thief PC Spiele) mit etwas Steam und keinen Lasern. Aber einen Abenteuerpfad, der bodenständige Fantasy einfach weglasert?

Paizo, you lost me!  :q
Und ja, ich bin auch enttäuscht, weil ich mir eine ganz andere Entwicklung der Welt vorstellte, bzw. wünschte.
[/rant]
--- Ende Zitat ---
Mannomann, Luxferre! Warum immer gleich ein Weltuntergang!

1. Sei keine Drama-Queen. Wenn du das Setting Golarion meinst, dann nenne auch das Setting im Titel und mache nicht gleich eine Seins-Entscheidung über das Spiel daraus, dass manche Seiten des Settings mal eben nicht deinen Geschmack voll treffen.

2. Lies den Settingband. Da war Numeria schon immer drin. Und es enthielt schon immer deutliche Science-Fiction-Hinweise. Es liegt ja so wie die Manaöden nicht zufällig ziemich am Rande der Weltkarte...

3. Lies dir klassische D&D-Module durch. Dort gab es bereits genau diesen Genremix: Z.B. Abenteurer, die ein Dungeon durchforschen und dabei irgendwann feststellen, dass es sich um ein abgestürztes Raumschiff handelt. Mit Lasern. Mit Robotern.

4. Beschäftige dich evtl. ein bisschen mit der Produktpalette und vielleicht nochmal mit dem Setting: Paizo hat nie einen Hehl daraus gemacht, dass sie kein klassisches Fantasy-Setting, sondern ein Setting in der Tradition der Pulp-Fiction-Romane der 30er bis 50er Jahre herausbringen (und nö, das hat recht wenig mit Tarantino-Filmen zu tun, eher mit den ebenfalls bei Paizo bis vor ca. 2 Jahren veröffentlichten Romanen der Planet-Stories-Reihe, die vom Genre her ziemlich deutlich Richtung "Science-Fantasy" mit ziemlich viel "Pulp" gehen).

... und wenn's dich tröstet: Paizo wechselt immer wieder exotische und klassischere APs ab. Zwischen dem AP mit Ausflug in den 1. Weltkrieg und Iron Gods gibt es ja noch so einen schön klassischen Osirion-AP, bei dem das exotischste die Stargate-Anleihen hier und da sein dürften.

Den Rest des Threads erspare ich mir mal wieder nach so viel Aufregung im ersten Beitrag.

Ich weiß, dass es unser aller Lieblingshobby ist.
Aber Leute, es geht nicht gleich die Welt unter, wenn mal nicht der eigene Geschmack voll getroffen wird!

Hier wird niemand gezwungen, einen AP zu spielen. Und bei inzwischen rund 80 AP-Bänden ist es Paizo nicht zu verdenken, wenn sie immer wieder mal etwas ungewöhnlichere APs zur Auflockerung einstreuen.

Gruß
Günther

P.S. Luxeferre, you lost me: Auf Golarion findet keine Weltentwicklung statt - alle APs bleiben ohne Auswirkung auf die Geschichtsschreibung von Golarion. Was du aus dem AP in der Spielwelt machst, bleibt dir überlassen. Offiziell bleibt alles gleich. Und zu Numeria: S.o.. Das gibt es schon seit Anbeginn des Settings und auch damals enthielt es schon Alientechnik...
Was ist daran nun welterschütternd neues?

La Cipolla:


--- Zitat ---Den Rest des Threads erspare ich mir mal wieder nach so viel Aufregung im ersten Beitrag.
--- Ende Zitat ---

... sonst hättest du vielleicht auch gemerkt, dass deine Argumente alle schon da waren, nur diplomatischer verpackt. ;D

Guennarr:

--- Zitat von: Luxferre am  2.04.2014 | 09:11 ---Naja, kann man auch anders sehen.
Bevor Weltenband und Co heraus kamen, war Golarion ja bereits recht bekannt und der Fokus der Welt lag bei einem gänzlich anderen Setting. Varisia ist die Geburtsstätte der Welt und hat mit diesem Technikgefrikkel nichts am Hut.

Der Fokus der Welt lag die ersten drei Jahre komplett im klassischen Fantasybereich und wurde durch ein Modul zuerst aufgewühlt, was mir schon zuwider war. Selbst Kho (abgestürztes Raumschiff im Dschungel, von untoten Hexern bewohnt) war schon absolut grenzwertig für mich.

Plötzlich kam im Paizoforum ein Hype auf, was neuere Techniken angeht und die Entwicklung der Regelwerke (Feuerwaffen) und Weltenbände, APs und Module nahm eine Wendung. Das wirst Du kaum bestreiten können.

Ich gebe Dir recht, wenn Du sagst, dass es das Potential für die neuerliche Entwicklung schon immer gab. Der Grundstein war mit der Neuauflage des Weltenbandes mehr als deutlich gelegt, das ist nicht zu leugnen.
Dennoch finde ich diese Entwicklung der Fokussierung auf dieserlei Themen in der letzten Zeit sehr befremdlich.
Nehmen wir mal ShadowWorld als Beispiel. Dort ist der Hintergrund mit den alten Raumschiffen, Technologieüberresten und fremden Metallen deutlich dunkler, grittieger und böser angehaucht. Das hat Style und rockt gewaltig. Auf Golarion wirkt das wie eine überzeichnete, infantile und überbunte Comicfassung eines solchen Themas. Und das gefällt mir eben gar nicht!  :q
--- Ende Zitat ---
Ok. Dann doch noch ein Kommentar:

Was du schreibst, ist falsch. 

Einer der ersten "Pathfinder Chronicles" (jetzt: "Campaign Setting"-) Bände war der "Gazetteer", der die Welt Golarion beschrieb. 
Der Band erschien sogar noch deutlich vor dem 3.5-Kampagnenband für Golarion, es ist der überhaupt (!) dritte Setting-Band für das Golarion Setting, wie du dieser chronologischen Auflistung auf der Paizo-Seite entnehmen kannst: 
http://paizo.com/pathfinder/campaignSetting/35E

Bereits dort wurden alle wesentlichen Regionen der Inneren See näher beschrieben, und zwar auch Numeria. Wie auch im späteren Kampagnenband stand unter jedem Regionennamen eine kurze Charakterisierung in wenigen Worten und die lautete für Numeria genau wie im späteren Kampagnenband "Savage Land of Super-Science".
Und in der Beschreibung sind u.a. Passagen wie die folgende zu finden: 
--- Zitat ---The shards of twisted metal gathered by Numerian wanderers and traded in all directions come from teh scattered debris of a great metal mountain that fell from the sky many millena ago, perhaps even before the Age of Darkness. The enormou sbulk was a vessel from the depths of outer space, and when it broke up over the plains of Numeria its destruction bathed the region in wierd energies that result in strange mutations to this day. (...)
--- Ende Zitat ---
Quelle: Gazetter, S. 46, Numeria

Ich verstehe nicht die ganze Aufregung. 
Und noch viel weniger, dass jetzt falsche Behauptungen aufgestellt werden, nur um Gründe für die eigene Enttäuschung über ein Element des Settings zu finden, das dir ganz offensichtlich bis jetzt einfach nicht aufgefallen ist und das du auch in den kommenden Jahren einfach ignorieren könntest...

Numeria ist alles andere als neu. Und seine technologische Ausrichtung genauso wenig. 

Gruß
Günther

Guennarr:
Ich glaube, den Ruf, wie die Axt im Walde diplomatisch zu sein, wenn ich groben Unfug lese, ist ja wohl leider inzwischen hinlänglich bekannt.

Luxferre ist kein Neuling. Er spielt das Setting seit Jahren und ist in vielen Rollenspielforen aktiv.

Es sollte ihm nicht neu sein, dass das Setting ganz bewusst "Pulp"-Elemente enthält.

Erst zu behaupten, das Setting werde in eine Richtung entwickelt - obwohl es die seit Anbeginn hat! - und dann zur Verteidigung anzuführen, dass sei eine jüngere Entwicklung, ist einfach Humbug.

Und wenn dieser Humbug im Brustton der Überzeugung verbreitet wird, schwillst mir einfach ein wenig der Kamm. Gerade, wenn es ein Leichtes wäre, sich davon zu überzeugen, dass das nicht stimmt.

Der Gestus im Threadtitel tut dann noch den Rest.

Nun gut. Ich habe mal wieder etwas zur Unterhaltung beigetragen und Luxferre wird hoffentlich drüber wegkommen. Aber wer derartig austeilt, muss auch gut einstecken können. 

LG
Günther

P.S. Und nö, ich habe hier keine Übersetzung oder sonst was zu verteidigen. Als Pathfinder-Fan kann ich so vielen Falschaussagen auf einmal nur nicht einfach kommentarlos zuschauen. Und das war ja offensichtlich kein Apirlscherz...

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