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Systeme, die Machtspiel unterstützen?
blut_und_glas:
Spät, nie, und so...
Die an D&D 3.5 angepfropften Affiliations empfand ich eigentlich als nettes Modul, um Einflußnahme und -gewinn auf Gruppen zu unterstützen. Wobei das letztlich die meiste Arbeit wieder an die Spieler (die Spielleitung) zurückdelegiert hat, da der Unterbau hier zum größten Teil in den Gruppen selbst steckt, die natürlich erst einmal erschaffen werden wollen.
Das Kernelement ist dabei eine Liste an Umständen/Taten/... gewesen, die den Einfluß (gemessen in Punkten) eines Charakters erhöhen oder senken können, in Kombination mit Schwellenwerten, ab welcher Punktsumme der Charakter was genau von der Gruppe verlangen kann.
Auf der höchsten Ebene konnten die Gruppen dann vom Spieler gesteuert werden, wozu es auch noch ein paar simple Regeln gab, wie verschiedene Organisationen mit einander interagieren können (wenn sie zum Beispiel Handel treiben oder miteinander Krieg führen).
(Für eine Entwicklungshilfekampagne in The Red Star hatte ich diesen letzten Teil noch ein wenig erweitert, um ein schnelleres Auf und Ab kleinerer Gruppen in instabilen Verhältnissen besser abzubilden. Aber dem Grundsystem entsprechend immer noch sehr einfach gestrickt.)
mfG
jdw
Turning Wheel:
Ach, das hört sich ja interessant an! Aber ausgerechnet 3.5
In welcher Form ist diese selbst getsrickte Liste von dir? Vielleicht pdf? Könnte ich die mal einsehen?
blut_und_glas:
Die Affiliations an sich lassen sich eigentlich ganz gut aus dem Rest herauslösen - war für mich bei Red Star aber natürlich nicht nötig, immerhin fusst das ja auf Modern. ;)
Die Zusätze für die instabileren Gruppierungen habe ich bestimmt noch irgendwo... ::)
gehört aber leider zu dem Material, das ich noch nicht wieder/weiter aufbereitet habe. Ich kann mal suchen. War aber wirklich nichts Tolles, sondern einfach eine etwas andere Handhabung für diese Interaktionsgeschichten (Handel, Krieg, ...), um besser einzufangen, wie schnell da etwas durch Einfluß von außen (Entwicklungshilfe eben) kippen kann, beziehungsweise auch um das Chaos von ethnisch-ideologisch vermischten Konflikten besser einzufangen (bei den normalen Interaktionsregeln aus 3.5 war das alles relativ behäbig und auf eher langsame Veränderungen/einen stabilen Status Quo ausgelegt).
mfG
jdw
Turning Wheel:
Ach, ich bin etwas entmutigt. Das hat alles nicht viel Sinn.
Ich muss wohl einsehen, dass Systeme die so ein Machtspiel massiv unterstützen, bzw. einigermaßen tief behandeln, einfach gar nicht existieren.
Und irgendwelche Bücher kaufen, in denen dann 3 Seiten relevanter Text stehen, von denen 2 Seiten irgendwie sowieso schon klar sind, ist mit Kanonen auf Spatzen geschossen.
Slayn:
--- Zitat von: Turning Wheel am 23.07.2014 | 22:01 ---Ach, ich bin etwas entmutigt. Das hat alles nicht viel Sinn.
Ich muss wohl einsehen, dass Systeme die so ein Machtspiel massiv unterstützen, bzw. einigermaßen tief behandeln, einfach gar nicht existieren.
Und irgendwelche Bücher kaufen, in denen dann 3 Seiten relevanter Text stehen, von denen 2 Seiten irgendwie sowieso schon klar sind, ist mit Kanonen auf Spatzen geschossen.
--- Ende Zitat ---
Das mag damit zu tun haben das RL-Machtspiele ganz anders laufen ....
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