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Kodex eines DnD Paladins?

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Supersöldner:
aber müsste der SL Nicht entscheiden was die Gottheit des Paladiens zu seinen Taten denkt und auch ob er auf daure noch als RG eingestuft werden kann? Also braucht er doch sehr wol eine Meinung zu den Handlungen des Paladien.

Slayn:

--- Zitat von: Supersöldner am  7.07.2014 | 19:06 ---aber müsste der SL Nicht entscheiden was die Gottheit des Paladiens zu seinen Taten denkt und auch ob er auf daure noch als RG eingestuft werden kann? Also braucht er doch sehr wol eine Meinung zu den Handlungen des Paladien.

--- Ende Zitat ---

Nein.

Einzelne Handlungen machen keine Gesinnung aus, so lange klar ist wie die Gesinnung auszusehen hat und wo die Grenzen liegen.

Narubia:
Einzelne Handlungen können mMn sehr wohl die Gesinnung eines Charakters ändern. Wenn ein NG-Magier mal eben so einen ausgedehnten, maximierten Feuerball auf einem Marktplatz hochgehen lässt und damit evtl. -zig Menschenleben mit "einer Handlung" auslöscht, ist das für mich sicher eine Zwangsänderung wert.
Ich halte ebenfalls die Einstellung naiv, sowas nicht vorher mit seinem SL zu klären. Das ist, wie Hausregeln nicht vorher zu klären - du weißt einfach nicht, worauf du dich einlässt. Gesinnungen sind in 3.X einfach nicht ganz unkompliziert und wenn ich einen Charakter spiele, wo es um Gesinnungsfragen gehen kann, dann ist das Nichtansprechen dieses Themas quasi der Freischuss für Diskussionen, Missverständnisse und Ärger. Gesinnungen sind eben nicht 100% selbsterklärend und das Argument "Aber mit GMV..." zieht hier eben nicht, weil man das eben wirklich unterschiedlich sehen kann.

Lichtschwerttänzer:

--- Zitat von: Narubia am  7.07.2014 | 20:03 ---Einzelne Handlungen können mMn sehr wohl die Gesinnung eines Charakters ändern. Wenn ein NG-Magier mal eben so einen ausgedehnten, maximierten Feuerball auf einem Marktplatz hochgehen lässt und damit evtl. -zig Menschenleben mit "einer Handlung" auslöscht, ist das für mich sicher eine Zwangsänderung wert.
--- Ende Zitat ---
Warum?

Und wenn es sich um Elfen oder Gnome gehandelt hätte? (Klicke zum Anzeigen/Verstecken)~;D

Narubia:

--- Zitat von: Seuchentänzer am  7.07.2014 | 20:07 ---Warum?
--- Ende Zitat ---
Schlicht, weil es eine derartige Tat einer solchen Gesinnung extrem entgegensteht.
Hierbei finde ich, ist es wichtig, sich zu vergewissern, was Gesinnungen sind und wozu sie mechanisch im Spiel benutzt werden:
Sie bilden im Endeffekt nämlich nur Trigger für Items oder Zauber (und eben für manche Klassen), die dann eben anders funktionieren. D. h., es gibt also Gegenstände und Zauber, also realle Dinge in der Welt, die darauf basieren, dass sie deine Gesinnung erkennen und dadurch unterschiedliche Effekte haben. Gesinnungen sind also etwas inhärentes und die Menschen sind sich in einer halbwegs magischen Welt darüber auch bewusst.

Nehmen wir beispielsweise mal ein exotisches Beispiel: In 3.0 gab es diverse Artefakte von guten Gottheiten, Beispielsweise auch einen Schild von Prator, einem Paladin. Der intelligente Schild verleiht einem guten Träger die Macht, Zauber wie ein Paladin der 20. Stufe zu wirken. Denkst du, der Schild würde, wenn er die Wahl hat, einem Charakter, der gerade Zig Menschen mit einem Fingerschnippen umgepustet hat, seine Macht leihen? Ich denke, man kann sehr gut dagegen argumentieren.

Genauso öffnet eine Denkweise, die einzelne, böse Taten derart rechtfertigt, Gedankenspielen Tür und Tor:
Die Logik gebietet es, dass nur der Böse ist, der böse Handlungen ausführt. Wer stets Böses denkt, aber (z. B. aufgrund seines Gewissens, seiner Erziehung, usw.) versucht gut zu sein und gut handelt, wird sicher keine böse Gesinnung haben.
Nach derselben Logik ist also nur der Gut, der auch Gutes tut.
Jetzt nehmen wir die Situation eines Königsberaters, der machtgeil, aber prinzipiell ein netter, guter Kerl ist und sehr wohl seinem Volk, wie auch sein König, Gutes tun will. Er ermordet den guten König aber aus seiner Machtgeilheit heraus(eine einzelne Handlung!), und das ist ein wahrhaft böser Akt, denn er wusste, wie sehr das Volk seinen König liebte und wie gut der König das Volk behandelte. Nun behandelt auch er sein Volk gut, aber trotzdem ist er zumindest in meinen Augen nicht "gut". Wäre er ein Kleriker, hätte ich kein Problem, ihm seine Zauber zu nehmen.

[Edit: Boh hackt nicht auf dem Beispiel rum, es ist megakacke -.-]

Es gibt Taten, die einfach so krass einer Gesinnung entgegensprechen, dass sie mMn eben genau diesen Schritt absolut rechtfertigen. Leichtfertige Morde aus absolut niederen Motiven oder Ähnliches fallen für mich absolut darunter. 

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