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Kodex eines DnD Paladins?
ElfenLied:
--- Zitat von: Luxferre am 18.04.2016 | 08:28 ---Auf Nachfrage, wie es mit dem Fall meines Paladins aussähe, winkte er übrigens ab und meinte, dass ich schon wisse, wie ich MEINEN Paladin zu spielen hätte.
Alles cool :d
--- Ende Zitat ---
Ich denke, es ist extrem wichtig, im Vorfeld klarzustellen das keine regelmechanischen Nachteile für den Charakter entstehen werden. Wenn alle Gedankengänge von "Scheiße, hoffentlich verliere ich bloss nicht meine Kräfte" überschattet werden, dann kann sich der Spieler nur sehr eingeschränkt auf die Situation einlassen.
Ich denke, viele Spieler sind da auch sehr stark durch die früheren Editionen vorgeschädigt. Bei Rollenspielanfängern z.B. ist es eher selten, dass mechanische Konsequenzen überhaupt beachtet werden.
Luxferre:
Ja und nein. Ich finde einen Kodex und die damit einhergehenden Konsequenzen für das Spiel sehr wichtig. Hey, welche Klasse gibt einem sonst einen Leitfaden mit an die Hand? Zumal der Kodex mittlerweile (wie FS schon sagte) ja nicht mehr unmittelbar an eine Gesinnung getackert ist.
Besonders gut finde ich übrigens, dass man als SL solche Situationen auch VOR Stufe 3 einbauen kann, um den späteren Weg zu erspielen.
Bei uns passierte das kurz vor Stufe 3 und ich war drauf und dran, meinen Paladin als Rachepaladin aufzuziehen.
Fernab von Anfängern oder Alten Säcken, sehe ich die mechanische Auswirkung als elementaren Bestandteil an. Und ich finde es gut, wenn der SL reguliert. Allerdings bedeutet diese Regulierung NICHT, dass man den Arschlochspielleiter markieren darf. Denn DAS finde ich infantil.
@AD&D 2nd
Bei uns hat nie jemand einen Paladin gespielt, weil alle Angst vor dem Kodex und der Gesinnung hatten. Beziehungsweise Angst vor dem Meister (so hieß der damals ja noch).
RG bedeutete noch nie, dass man der letzte Vollhonk ist. Zwerge waren vom Grundsatz her schon mal RG. Steht sogar im Monstrous Manual.
Also kann es nicht an der Gesinnung an sich liegen.
Ich vermute mal (Buch liegt seit dem Umzug ins Haus auf dem Dachboden ...), dass die Formulierung mit dem Kodex passiv-aggressiv war. Schreckt halt ab.
nobody@home:
Speziell die zweite Edition war ohnehin die, die gerne mal mechanische Vor- mit rollenspielerischen Nachteilen ausbalancieren wollte. Ich muß bloß an das Swashbuckler-Kit aus dem Complete Fighter's Handbook denken: Zwei Bonus-Weapon Proficiencies, Etiquette und Tumbling für lau, Rogue NWPs zum selben Preis wie der Rogue selbst, -2 auf Rüstungsklasse in Leder- oder leichterer Rüstung, +2 auf Reaktionen vom anderen Geschlecht...und der Nachteil, abgesehen davon, die Hälfte seiner Weapon Proficiencies in Renaissance-Fechtwaffen investieren zu müssen (die dann alle auch ihre kleinen individuellen Vorteile haben)? Mehr Zeit im Rampenlicht, weil der Dungeon Master angehalten ist, den Swashbuckler öfter als seine anderen SC-Kollegen vor interessante Plotschwierigkeiten zu stellen... ::)
Da würde ich mir heutzutage, wo ich mir fleißig einrede, älter und weiser zu sein, schon überlegen, wie krampfhaft ich mich ausgerechnet an dem damaligen Offiziellen Paladin-Kodex (tm) festhalten will. ;)
ElfenLied:
Unser Paladin (Rache, 5E) haut Leuten aufs Maul, die ihm nicht passen und geht dabei mit allen Mitteln vor. Was auch durchaus zum Codex passt >;D
Lichtschwerttänzer:
--- Zitat von: Lysander am 17.04.2016 | 23:02 ---
BadHorse: Wenn es mehr um Gehorsam zur Kirche ginge wie beim Kleriker.
--- Ende Zitat ---
Steht wo?
In ODnD ist IIRC ausdrücklich erwähnt,das der Kleriker in seiner Festung wenn er beim Bau Hilfe von seiner Kirche bekommt er Klerikern seiner Kirche nicht das betreten verweigern darf.
Wo steht geschrieben, das ein Kleriker Teil einer Amtskirche sein muss?
Nein, das wäre keines, da der Paladin auch gegen Nicht Böse kämpfen darf, Das wäre ein Akt des Krieges und damit eine völlig legitime Handlung, das triggert überhaupt keine Gesinnungsdilemma.
btw Brave Soldaten sagt nichts über deren Gesinnung aus.
--- Zitat von: Kowalski am 18.04.2016 | 01:51 ---
Da hat man den Non-Good Charakter die Bösen verhören lassen, weil der im Zweifel auch mal einen umnietet oder ein paar Körperteile wegschnippelt.
Und man ging extra auf einen ausgedehnten Spaziergang damit man das nur ja nicht mitkriegt.
--- Ende Zitat ---
Ich hatte gute Charaktere, die hätten das schnippeln angeordnet, die haben Gefangene in die Zivilisation schleifen wollen wegen der erniedrigenden, lange dauernden und grausamen Hinrichtung.
Folter etc. waren in dem Setting akzeptierte und gutgeheißene Mittel positiver Rechtspflege
@Lysander
Ich hätte für deine seltsamen Behauptungen auch mal gerne irgendwelche Belege, also bevor ich mir diese Mühe mache....
@Rhylthar
IIRC sind einige RG Götter Patron Götter der Harfner.
Nein, so wurde der Passus mit Bösen nicht ausgelegt, klassisches Beispiel.
Vampir bekämpfen bedeutet bsöen Tyrannen unterstützen wurde so definiert.
David Webers Wargods Own Paladin assassiniert da selber
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